Autoritarismus als eine Form abweichenden Verhaltens
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Autoritarismus als eine Form abweichenden Verhaltens

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ISBN-13:
9783638371896
Einband:
Ebook
Seiten:
22
Autor:
Jasmin Becker
eBook Typ:
Adobe Digital Editions
eBook Format:
EPUB
Kopierschutz:
0 - No protection
Sprache:
Deutsch
Beschreibung:
Studienarbeit aus dem Jahr 2004 im Fachbereich Psychologie - Entwicklungspsychologie, Note: 2+, Hochschule Mittweida (FH) (Fachbereich Soziale Arbeit), Veranstaltung: Kindheit/Jugend, Sprache: Deutsch, Abstract: Autoritarismus als eine Form abweichenden Verhaltens bezeichnet eineVerhaltensweise, die ganz allgemein durch die Unterordnung unter ...
Studienarbeit aus dem Jahr 2004 im Fachbereich Psychologie - Entwicklungspsychologie, Note: 2+, Hochschule Mittweida (FH) (Fachbereich Soziale Arbeit), Veranstaltung: Kindheit/Jugend, Sprache: Deutsch, Abstract: Autoritarismus als eine Form abweichenden Verhaltens bezeichnet eineVerhaltensweise, die ganz allgemein durch die Unterordnung unter Mächtigere unddie Unterdrückung Schwächerer gekennzeichnet ist.Erstmals wurde sich mit dem Autoritarismusbegriff in den "Studien über Autorität undFamilie", welche durch die Machtergreifung Hitlers abgebrochen und 1936 in Parisveröffentlicht wurden, auseinandergesetzt. Erich Fromm arbeitete imsozialpsychologischen Teil dieser Studien den Zusammenhang zwischenUnterordnung unter Mächtigere und Aggressivität heraus. Er entwickelte dasKonzept des "sadomasochistischen Charakters", welches zu den relevantenVorläufern der "autoritären Persönlichkeit" gehört.In den vierziger Jahren des 20. Jahrhunderts wurde die Figur des "autoritärenCharakters" von Adorno zur Erklärung der massenhaften Gefolgschaft derDeutschen unter dem Nationalsozialismus herangezogen.1950 ging es in der Untersuchung zur "autoritären Persönlichkeit" der Berkeley-Gruppe (Adorno, Frenkel-Brunswick, Levinson, Sanford u.a.) um potentiellfaschistische Menschen, die von ihrer psychischen Struktur her durch faschistischePropaganda besonders leicht zu beeinflussen sind und nicht primär um Menschen,die schon Mitglied in faschistischen Organisationen waren. Mit den Vorarbeiten zu dieser Studie wurde 1943 in Kalifornien begonnen, indem Daniel Levinson und Nevitt Sanford eine Skala zur Messung antisemitischer Orientierungen entwickelten. Else Frenkel-Brunswick, eine österreichischePsychologin, die aufgrund der Verfolgungen infolge des Anschlusses Österreichs an Deutschland, Österreich verlassen mußte, trug dazu bei, daß in den Untersuchungen zur autoritären Persönlichkeit auch qualitative Zugangsweisen und biographisch orientierte Interviews mit eingingen. 1944 beganndie Zusammenarbeit von Frenkel-Brunswick, Levinson und Sanford mit Theodor W. Adorno.Nach dieser Studie gab es natürlich andere Versuche, das Autoritarismuskonzeptneu zu bestimmen:So entwickelte Rokeach um 1960 zur Erklärung von Rechts- und Linksextremismusdas Dogmatismus-Konzept. Milgram machte Experimente über die Autorität vonWissenschaftlern.Christel Hopf hat zusätzlich zur klassischen Beschreibung des autoritären Charaktersnoch bindungstheoretische Aspekte betrachtet. Wilhelm Heitmeyer hat das Phänomen Rechtsextremismus unter dem Gesichtspunkt der politischen Sozialisation betrachtet.

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