AHA-BUCH

Das Weltbild des 17. Jahrhunderts

Philosophisches Denken zwischen Reformation und Aufklärung
 Taschenbuch
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ISBN-13:
9783534264780
Einband:
Taschenbuch
Erscheinungsdatum:
01.12.2015
Seiten:
320
Autor:
Martin Schneider
Gewicht:
476 g
Format:
221x146x22 mm
Sprache:
Deutsch
Beschreibung:

Martin Schneider präsentiert einen allgemein verständlichen, auf Primärtexten basierenden, themenbezogenen und problemorientierten Überblick über die neuen großen geistesgeschichtlichen Strömungen und Ideen des 17. Jh., die das Denken in den darauf folgenden Epochen und die Konstitutionsphase der Moderne entscheidend prägten.
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Mit dem 17. Jh., in dem die Glaubensdogmen ihre Verbindlichkeit verlieren, setzt die Epoche des Rationalismus ein. Der Mensch besinnt sich auf seine eigene autonome Vernunft. Descartes' Philosophie markiert mit ihrem Ausgang vom denkenden Ich am eindrucksvollsten diese Zäsur. Zugleich bringt die enorme Entwicklung der Naturwissenschaften - man denke etwa an Galilei, Kepler oder Newton - einen neuen, an den Naturwissenschaften und der Mathematik orientierten Wissenschaftsbegriff hervor. Des Weiteren gibt das Zeitalter des Absolutismus Anlass zu einer Neubesinnung über den Staat und seine Grundlagen, über den Begriff der Souveränität, aber auch über den des Naturrechts wie des Völkerrechts. Eingebettet in das weltanschaulich-gesellschaftliche Umfeld dieser Zeit arbeitet Martin Schneider in einem systematischen Zugriff exemplarisch die Leitgedanken des neuen Weltverständnisses und Menschenbildes heraus und entfaltet so nicht nur ein luzides und kompaktes Gesamtbild der Ideengeschichte des 17. Jahrhunderts, sondern liefert zugleich einen wesentlichen Beitrag zum geistes- und kulturgeschichtlichen Verständnis der Moderne.