download
Der Artikel wird am Ende des Bestellprozesses zum Download zur Verfügung gestellt.

Jungen - Sorgenkinder oder Sieger?

Ergebnisse einer quantitativen Studie und ihre pädagogischen Implikationen
 Ebook
Sofort lieferbar | Lieferzeit:3-5 Tage I

29,99 €*

ISBN-13:
9783531914633
Einband:
Ebook
Seiten:
204
Autor:
Barbara Koch-Priewe
eBook Typ:
PDF
eBook Format:
EPUB
Kopierschutz:
1 - PDF Watermark
Sprache:
Deutsch
Beschreibung:
"Sind Jungen das 'schwache' Geschlecht? Für Pädagogen, die in der Jungensozialarbeit tätig sind, besteht daran schon seit einiger Zeit kein Zweifel mehr. Aufgrund ihres Abschneidens bei Schulleistungsvergleichsstudien und der hohen Schulabbrecherquoten werden Jungen zunehmend als 'Risikogruppe' problematisiert. Jungen sind nicht nur Thema der Bildungs- und Schulpolitik, sondern darüber hinaus auch in der (medialen) Öffentlichkeit. Im wissenschaftlichen Bereich wurde ihnen bisher nicht genügend Untersuchungsbeachtung gegeben. Mit den Ergebnissen der Befragung von 1600 Jungen im Alter von 14 bis 16 Jahren liegen jetzt Daten vor, die uns Jungen, wie sie wirklich sind, etwas näher bringen."
"Jungen im Blick von Theorie und Forschung - Befragung von 14- 16jährigen Jungen: Anlage der Untersuchung - MP3-Player statt Buch: Jungen in ihrer Freizeit - Jungen und ihre Beziehungsgestaltung - Die Vater-Sohn-Beziehung - Smart und souverän: Wie Jungen sich selbst sehen - Jungen in der Schule - Gewalt: aber nur zur Verteidigung - Jungen mit Migrationshintergrund: wirklich gewaltbereiter? Konzequenzen für Schule und Erziehung - Zusammenfassung und Ausblick"
Seit einigen Jahren ist insbesondere aufgrund der Ergebnisse internationaler Schulleistungsvergleichsstudien die Rede davon, dass Frauen und Mädchen das siegreiche Geschlecht des 21. Jahrhunderts sind [], währenddessen Männer und Jungen zunehmend ins Abseits geraten (Rose und Schmauch 2005: 7). Jungen wurden als Leerstelle in der Forschung entdeckt, und es zeichnet sich mittlerweile ein Perspektivwechsel von der Benachteiligung der Mädchen zur Benachteiligung der Jungen (Cornelißen 2004: 128, vgl. auch Epstein et al. 1998) ab. Dieser Perspektivwechsel kommt in der Berichterstattung durch die Printmedien deutlich zum Ausdruck: Die Krise der kleinen Männer (Die Zeit 2007), Schlaue Mädchen dumme Jungen (Der Spiegel 2004) oder Arme Jungs! (Focus 2002) lauten die Titelgeschichten einschlägiger Magazine. In den genannten Beiträgen geht es vor allem um die Frage, inwiefern Jungen im V- gleich zu Mädchen im Hinblick auf ihre Bildungs- und Zukunftschancen bena- teiligt sind. Die Debatten über die Benachteiligung von Jungen münden in der Regel in Problem-Diagnosen, die jenen der Ratgeberliteratur mit Titel wie Arme Jungs: Was Eltern, die Söhne haben, wissen sollten (Preuschoff 2007), Kleine Helden in Not: Jungen auf der Suche nach Männlichkeit (Schnack und Neu- ling 2003) oder Lauter starke Jungen (Rogge und Mähler 2002) gleichen und drei zentralen Diskurslinien zugeordnet werden können (vgl. Schultheis und Fuhr 2006: 16ff.

Kunden Rezensionen

Zu diesem Artikel ist noch keine Rezension vorhanden.
Helfen sie anderen Besuchern und verfassen Sie selbst eine Rezension.