Alltag, Geld und Medien

Die kommunikative Konstruktion monetärer Identität
 Taschenbuch
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ISBN-13:
9783531171616
Einband:
Taschenbuch
Erscheinungsdatum:
27.01.2010
Seiten:
367
Autor:
Pia Krisch
Gewicht:
477 g
Format:
210x150x23 mm
Sprache:
Deutsch
Beschreibung:
Die kommunikative Konstruktion monetärer IdentitätThis book is designed to act as an off-the-shelf guide to assist health care providers evaluating patients presenting common musculoskeletal complaints in the primary care setting. It is divided into chapters covering major body regions and injuries.
Im täglichen Umgang mit Geld liegt Konfliktpotenzial: Die zunehmende Zahl der Überschuldeten, an der Börse verlorene Vermögen von Kleinsparern und steigende Altersarmut machen deutlich, wie wichtig Wissen über monetäre Zusammenhänge für den Einzelnen und die Gesellschaft ist. Pia Krisch entwickelt eine theoretische Perspektive, die Wissen als Ausdruck einer monetären Identität begreift, die kommunikativ konstituiert ist. Mit einer qualitativen Interviewstudie kann sie auch empirisch zeigen, wie innerhalb von kommunikativen Episoden identitätsstiftende Orientierungen gewonnen werden. So lassen sich Aussagen über die Rolle massenmedialer Kommunikationspraktiken, familiärer Konversationen und auch von Transaktionsmedien für unseren Umgang mit Geld treffen.
Einleitung - Die Forschungsperspektive: Geldhandeln in der Dialektik von subjektiver Sinnhaftigkeit und gesellschaftlichem Wissen - Die empirische Untersuchung: Rahmen kommunikativer Episoden über Monetäres - Diskussion
Die Idee zu dieser Arbeit entstand während meiner Tätigkeit in einem Bankhaus. Hier wurde mir bewusst, wie vielfältig die Projektionen auf Geld sind, die hinter bestimmten Handlungen stehen, wie komplex und wie einfach zugleich das Wissen über Geld sein kann, wie sehr Monetäres Gegenstand von Kommunikation ist. Beim Versuch, in einer wissenschaftlichen Arbeit zu klären, wie das Wissen eines Menschen über Geld entsteht, sah ich mich zunächst vor die Schwierigkeit gestellt, vertrauten, vielfach ver?ochtenen, oft banalen - kurz - alltäglichen Dingen auf den Grund gehen zu wollen. In einem längeren Prozess der Suche, des Findens und - neuter Suche habe ich schließlich innerhalb der interpretativen Theorietradition das nötige Handwerkszeug gefunden, um den Fluss und die Selbstverständlichkeit der alltäglichen Lebensbewältigung aufzubrechen und das Besondere darin zu - hen. Ich möchte mich für die inspirierende Begleitung dieses Suchprozesses und die Freiheit, das Thema, welches auf den ersten Blick wenig Anleihen bei der tradit- nellen Kommunikationswissenschaft nimmt, auszugestalten, bei Prof. Dr. J- chim Höflich bedanken. Prof. Dr. Patrick Rössler, der überdies die Zweit- gutachtung übernahm, stand mir während der gesamten Zeit mit wertvollen H- weisen zur Seite. Sein Doktorandenkolloquium an der Universität Erfurt bot eine sehr förderliche Atmosphäre, in der eigene Ansätze in konstruktiven Diskussionen getestet werden konnten und auch mentale Unterstützung gegeben wurde. Darüber hinaus habe ich sehr aus den Gesprächen mit Kathleen Arendt, Swantje Lingenberg und Isabel Schlote (alle Universität Erfurt) pro?tieren können.

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