Die gemeinsame Trennungssorge.

Eine rechtshistorische und gesetzessystematische Betrachtung eines neuen Rechtsinstituts
 Taschenbuch
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ISBN-13:
9783428127344
Einband:
Taschenbuch
Erscheinungsdatum:
15.05.2009
Seiten:
663
Autor:
Sarah Meckling
Gewicht:
870 g
Format:
236x157x35 mm
Serie:
141, Schriften zur Rechtsgeschichte
Sprache:
Deutsch
Beschreibung:
Einführung - A. Die gemeinsame Sorge im historischen Kontext: Einleitung - Historischer Überblick über die Entwicklung der Elternsorge bis 1979 - Richterrechtliche Gestaltung der gemeinsamen Scheidungssorge seit 1982 - Wertungsansätze der Entwürfe zur Kindschaftsrechtsreform - Zusammenfassung - B. Gesetzliche Regulierung und Begriff der gemeinsamen Sorge im KindRG: Einleitung - Übergreifende Bedeutung der gesetzlichen Regelung der gemeinsamen Trennungssorge - Die Tatbestandsvoraussetzungen der gemeinsamen Sorge gem. Par. 1687 Abs. 1 - Folgerungen für die Beurteilung des Kindeswohls im Rahmen der gemeinsamen Trennungssorge und Änderungsentscheidung gem. Par. 1687 Abs. 2 - Tatsächliche Rechtspraxis des Par. 1687 und empirische Untersuchung zur Umsetzung des KindRG - Gegenüberstellung der Regelungsalternativen - Zusammenfassung - C. Gesetzliche Regelung der Übertragung der Alleinsorge: Einleitung - Allgemeine Voraussetzungen des Antragsverfahrens gem. Par. 1671 Abs. 1 - Materielle Voraussetzungen der Alleinsorgeübertragung - Teilweise Alleinsorge - Verhältnis der Trennungs- und Scheidungssorge zu Änderungsentscheidungen gem. Par. 1696 - Verfahrensvorschriften und Überleitungen - Zusammenfassung - D. Schlussbetrachtung - Literaturverzeichnis - Sachregister
Zerfallende Familien gehören immer mehr zum Bild unserer heutigen Gesellschaft. Leidtragende sind hierbei vor allem die Kinder. Die Funktion der Familie und ihre denkbaren Erscheinungsformen müssen daher vollkommen neu überdacht werden. Dies stellt auch das Sorgerecht auf den Prüfstand. Vor allem wächst die Notwendigkeit, flexiblere Formen für die Wahrnehmung der elterlichen Verantwortung zu schaffen und die Kinder vor den Folgen des Auseinanderbrechens der Familie so gut es geht zu schützen.Der Gesetzgeber hat mit dem Kindschaftsrechtsreformgesetz von 1998 versucht, hierauf eine Antwort zu geben. So hat er ein komplexes Netz sorgerechtlicher Wertung eingeführt und dem zentralen Maßstab des Kindeswohls eine neue Bedeutung gegeben.
Sarah Meckling untersucht das sich darin ausdrückende neue Verständnis der elterlichen Sorge anhand der gemeinsamen Trennungssorge. Zudem weist sie die fundamentale Umgestaltung des rechtlichen Eltern-Kind-Verhältnisses nach. Die Autorin bestimmt dabei Zielsetzung und Reichweite gemeinsamer Trennungssorge zum einen im Lichte der Sorgerechtsentwicklung seit der Antike, zum anderen anhand der Rechtsentwicklung seit dem Inkrafttreten des Reformgesetzes. Kern der Arbeit ist eine klare Abgrenzung zwischen der gemeinsamen Trennungssorge und der Alleinsorge. Zugleich bietet sie eine Lösungsmöglichkeit für die seit vielen Jahrzehnten umstrittene Frage nach dem Verhältnis zwischen gemeinsamer Trennungssorge und Alleinsorge.

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