Lebende Bilder und Musik am Beispiel der Düsseldorfer Kultur

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ISBN-13:
9783838630625
Einband:
Paperback
Erscheinungsdatum:
30.01.2001
Seiten:
180
Autor:
Volker Frech
Gewicht:
263 g
Format:
211x146x15 mm
Sprache:
Deutsch
Beschreibung:
Magisterarbeit aus dem Jahr 1999 im Fachbereich Musikwissenschaft, Note: 1,0, Universität zu Köln (Philosophische Fakultät, Musikwissenschaftliches), Sprache: Deutsch, Abstract: Inhaltsangabe:Problemstellung: Lebende Bilder gehörten zu den Vergnügen des 19. Jahrhunderts. Man ahmte ein Gemälde nach, das meistens sehr bekannt war und vor einer Dekoration von Personen aus Fleisch und Blut dargestellt wurde. Die Akteure mussten in ihren Posen wie erstarrt stehen: Sobald sie sich bewegten, verflog der Zauber des lebenden Bildes - oft dauerte das Spektakel gerade mal eine Minute.Nachdem Goethe durch seine Italienische Reise und die Wahlverwandtschaften auf dieses Phänomen aufmerksam gemacht hatte und lebende Bilder auf dem Wiener Kongress zum Unterhaltungsprogramm des versammelten europäischen Adels gehörten, etablierte sich das Tableau vivant, wie diese Attraktion auch genannt wurde, vor allem in den europäischen Kunstmetropolen, so in Düsseldorf, das ein bedeutendes Zentrum der lebenden Bilder im deutschsprachigen Raum wurde. Lebende Bilder waren in Düsseldorf fester Bestandteil des kulturellen Lebens.
Die Veranstaltungen der Künstler des KVM (Künstler-Verein Malkasten) stehen im Mittelpunkt der Arbeit - und natürlich die Musik, die selbstverständlicher Bestandteil der Aufführungen war. Es war nicht nur üblich, lebende Bilder mit Musik einzuleiten oder sie von Musik begleiten zu lassen - Musik war für das lebende Bild nahezu unverzichtbar, was mit dieser Arbeit nachgewiesen wird.
Der Arbeit liegen zahlreiche Quellen zugrunde, die es ermöglichen, Aussagen zu treffen, welche über eine exemplarische Betrachtung hinausgehen. Der Hauptuntersuchungszeitraum erstreckt sich von 1848 bis 1933, ein umfangreicher dreiteiliger Anhang dokumentiert die bisher in diesem Zeitraum ermittelbaren Aufführungen, die jeweils gestellten Bilder und die dazu gespielte Musik und bemerkenswerte Umstände.
Inhaltsverzeichnis:Inhaltsverzeichnis:
Einleitung1
1.Definition des lebenden Bildes5
2.Düsseldorf und das lebende Bild - die Entstehung und Etablierung des Tableau vivant7
2.1Die Affinität der Malerschule zum lebenden Bild: Malerei als Reflex der lokalen Gegebenheiten7
2.2Der Erfolg der Düsseldorfer Malerschule: berühmte und bekannte Gemälde als Grundlage für lebende Bilder11
2.3Die mediceische Periode von Düsseldorf 15
2.4Der Künstler-Verein Malkasten (KVM) und seine Veranstaltungen16
3.Das lebende Bild und seine Erscheinungs- und Veranstaltungsformen in Düsseldorf18
3.1Die verschiedenen Erscheinungs- und Veranstaltungsformen18
3.1.1Freie Formen und ihr Erscheinen in verschiedenen Veranstaltungstypen18
3.1.2Formen im Sinne der Definition und ihr Erscheinen in verschiedenen Veranstaltungstypen21
3.2Das lebende Bild als eigenständige Veranstaltungsform23
3.2.1Die Modalitäten der eigenständigen Veranstaltungen23
3.2.2Der Stellenwert der eigenständigen Veranstaltungen26
3.3Die Vorlagen der lebenden Bilder in Düsseldorf29
4. Mächtiger hatte nie die Musik gewirkt, als hier im Verein mit der bildenden Kunst. Das lebende Bild und Musik33
4.1Bild und Musik - das Tableau vivant und die Verbindung der Künste33
4.2 damit Dichter u. Componist davon Kenntnis nehmen können - Die Auswahl der Musik zu lebenden Bildern37
4.3Die Bedeutung, Funktion und Wirkung der Musik zu lebenden Bildern42
4.3.1Die strukturierende Funktion und Wirkung der Musik42
4.3.2Die Verzeitlichung des lebenden Bildes43
4.3.3 Unsichtbare Musik : Die Wirkung der Musik zu lebenden Bildern45
4.3.4Die erklärende Funktion der Musik47
4.4Die Düsseldorfer Musikdirektoren und das lebende Bild49
4.4.1Felix Mendelssohn Bartholdy (1833-1835)49
4.4.2Julius Rietz (1835-1847)51
4.4.3Ferdinand Hiller (1847-1850)52
4.4.4Robert Sc...

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