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Herkunft und Verbreitung des "Neuen Steuerungsmodells" in der deutschen Kommunalverwaltung

 Paperback
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ISBN-13:
9783838609911
Einband:
Paperback
Seiten:
152
Autor:
Bernd Vogel
Gewicht:
227 g
Format:
211x152x17 mm
Sprache:
Deutsch
Beschreibung:

Diplomarbeit aus dem Jahr 1998 im Fachbereich BWL - Sonstiges, Note: 1,7, Otto-Friedrich-Universität Bamberg (Unbekannt), Sprache: Deutsch, Abstract: Inhaltsangabe:Gang der Untersuchung:
Die vorliegende Arbeit zur "Herkunft und Verbreitung des Neuen Steuerungsmodells in der deutschen Kommunalverwaltung" ist in drei Hauptkapitel unterteilt.
Zunächst wird die Genese des Neuen Steuerungsmodells vor dem Hintergrund der internationalen New Public Management-Debatte analysiert. Eine maßgebliche Rolle bei der Rezeption dieses Gedankengutes spielte die Kommunale Gemeinschaftsstelle (KGSt), deren Arbeitsweise und Organisation in Bezug auf den Konzept-Entwicklungsprozeß untersucht wird. Anschließend werden ausgewählte Bausteine des Neuen Steuerungsmodells einer kritischen Analyse unterzogen.
Im folgenden Kapitel wird wissenschaftssoziologisch der Frage nachgegangen, wie das Neue Steuerungsmodell in der deutschen Kommunalverwaltung Verbreitung fand: Es zeigt sich, daß es ihrem (ehemaligen) Vorsitzenden, Gerhard Banner, gelang, neue Reformkoalitionen zu "schmieden" und im Zeichen der neuen, betriebswirtschaftlich-managerialen Ausrichtung einen spezifischen Markt (bzw. Arena) geschaffen zu haben, auf dem sich zunehmend mehr Akteure "tummeln", wie z.B. die Bertelsmann-Stiftung, neue Fachzeitschriften, Verlage, Professoren, die Hochschule Speyer und insbesondere Consultant-Unternehmen. Die Ziele und Strategien dieser Akteure werden dabei kritisch analysiert.
Zur Klärung, welche Konzeptelemente bei deutschen Kommunalverwaltungs-Reformen tatsächlich und aus welchen Gründen zur Anwendung gelangen, wird daraufhin eine Sekundäranalyse mehrerer aktueller Umfragen durchgeführt und tabellarisch dargestellt.
Unter Bezugnahme auf diese Aggregatdaten wird im abschließenden Kapitel anhand dreier Fallstudien empirisch analysiert, wie das Neue Steuerungsmodell in der Praxis diskutiert und umgesetzt wird. Am Beispiel Berlins, Nürnbergs und Bambergs wird gezeigt, welche Veränderungen festzustellen sind und wie diese zu beurteilen sind. In diese Evaluation fließen die jeweilige verwaltungspolitische Problemlage und der Entscheidungsprozeß zur Verwaltungsmodernisierung mit ein. Die strukturellen Unterschiede der untersuchten Städte lassen die spezifischen Verlaufsmuster (Problemdefinition, Diskussion des Neuen Steuerungsmodells, Umsetzungsweise) besonders kontrastreich erscheinen. Es zeigt sich dabei, daß es mit monetärem (Groß-)Einsatz allein nicht getan ist (wie in Berlin); nicht zu vernachlässigen auf dem Reformweg ist vor allem der frühzeitige und motivierende Einbezug der Mitarbeiter und der zentralen gewerkschaftlichen und politischen Entscheidungsträger. Maßgeblichen Einfluß auf den Reformerfolg scheint auch die Berücksichtigung wissenschaftlicher Beratung und die bewußte Bezugnahme auf frühere Erfahrungen zu haben.
Inhaltsverzeichnis:Inhaltsverzeichnis:
I.Fragestellung und Anlage der Arbeit 1
II.Historische Genese des "Neuen Steuerungsmodells"5
1.Die angelsächsische "New Public Management"-Debatte der 80er Jahre5
2.Die Konzeptentwicklung des "Neuen Steuerungsmodells"13
a)Die KGSt: Organisation, Arbeitsweise, Wirkungskreis13
b)Der Verlauf der Konzeptentwicklung17
3.Das "Neue Steuerungsmodell" vor dem Hintergrund des "New Public Management"22
a)Die Elemente des "Neuen Steuerungsmodells"22
b)Zur Mängelanalyse der KGSt28
c)Zum Verhältnis von Politik und Verwaltung31
d)Das "Neue Steuerungsmodell": deutsche Variante oder lediglich verkürzter Ausschnitt des "New Public Management"?35
III.Die Verbreitungswege des "Neuen Steuerungsmodells"39
1.Gerhard Banner als zentraler Akteur40
a)Der Kurswechsel der KGSt zu Beginn der 90er Jahre40
b)Neue Reformkoalitionen44
2.Das "Neue Steuerungsmodell" als Arena: Akteure und Interessen47
a)Professoren als Promotoren des "Neuen Steu...

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