AHA-BUCH

Vertikale Kontrolle durch Immaterialgüterrechte

 Taschenbuch
Sofort lieferbar | Lieferzeit:3-5 Tage I

64,00 €*

Alle Preise inkl. MwSt. | zzgl. Versand
ISBN-13:
9783832941703
Einband:
Taschenbuch
Erscheinungsdatum:
01.06.2009
Seiten:
285
Autor:
Christoph Wolf
Gewicht:
433 g
Format:
228x156x20 mm
Serie:
230, Wirtschaftsrecht und Wirtschaftspolitik
Sprache:
Deutsch
Beschreibung:

Die Arbeit untersucht die schutzrechtsinternen Grenzen des Immaterialgüterrechts anhand der Unterscheidung von horizontaler und vertikaler Schutzrichtung. Dies legt die ökonomische Rationalität des Immaterialgüterrechts offen, verdeutlicht seine Bedeutung für die Marktorganisation und schafft eine bessere Grundlage für die schutzrechtsexterne Grenzziehung.
Die Arbeit untersucht die schutzrechtsinternen Grenzen des Immaterialgüterrechts anhand der Unterscheidung von horizontaler und vertikaler Schutzrichtung. Dies legt die ökonomische Rationalität des Immaterialgüterrechts offen, verdeutlicht seine Bedeutung für die Marktorganisation und schafft eine bessere Grundlage für die schutzrechtsexterne Grenzziehung.
Das Immaterialgüterrecht soll die Imitation von geistigen Leistungen verhindern. Damit wirkt es zunächst horizontal gegen direkte Konkurrenz. Es verleiht jedoch auch Schutz gegenüber Dritten, die das geschützte Gut als Input auf anderen Märkten nutzen. Dies kann als vertikale Schutzrichtung bezeichnet werden. Obwohl diese Schutzrichtungen verschiedene Auswirkungen auf die Produktion immaterieller Güter haben, wird im Immaterialgüterrecht nicht zwischen ihnen differenziert.Die vorliegende Arbeit untersucht anhand dieser Unterscheidung die schutzrechtsinternen Grenzen des Immaterialgüterrechts. In einer ökonomischen Analyse werden zunächst die Wirkungen der vertikalen Kontrollbefugnisse dargestellt. Anschließend wird analysiert, inwieweit die ökonomischen Erkenntnisse ins Recht Einzug gefunden haben und welche Hebel es zur Justierung vertikaler Kontrolle gibt. Diese Betrachtungsweise schärft das Verständnis des Immaterialgüterrechts als Marktorganisationsrecht und schafft eine tragfähigere Grundlage für die Bewertung und Justierung der schutzrechtsexternen Grenzen. Darüber hinaus trägt sie zu einem "more economic approach" im Immaterialgüterrecht bei.