AHA-BUCH

Unternehmerische Eigensynergie für Produktionstechnologien

oder die Überwindung des starren Taylorismus
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ISBN-13:
9783832296322
Einband:
Buch
Seiten:
144
Autor:
Gerfried Zeichen
Gewicht:
216 g
Format:
21x14.8x cm
Sprache:
Deutsch
Beschreibung:

Zwei Leitsätze des Institutes für Automatisierungs- und Regelungstechnik (ACIN) lauten:
A) Qualität und Zuverlässigkeit müssen durch Automatisierung sichergestellt werden.
B) Vor allem in der Industrie sichert die Automatisierung die Herstellung wettbewerbsfähiger Produkte, Prozesse und Innovationen.

Der derzeitige Stand der Automatisierung rt zwar noch lange nicht eine absolute Zuverlässigkeit in jeder Situation, aber er ermöglicht enorme Leistungssteigerungen in allen Lebensbereichen und vielen Industriebranchen. Dem Einsatz in der Industrie gebührt besondere Bedeutung, weil dort die Organisation der Zusammenarbeit von technischen und organisatorischen Prozessen beispielgebend funktionieren muss. Wegen der immer größer werdenden Volatilitäten der Gesellschaft sind außerdem hohe Flexibilitäten und Echtzeitregelungen statt bisher üblicher dispositiver Steuerungen dringend notwendig. Dies ist die Herausforderung der Zukunft für die Automatisierung.

Die Forschungs- und Lehraktivitäten im Institut ACIN versuchen einen relativ großen Bereich der industriellen Automation von der technischen Anlagensteuerung über dynamisch regelbare Komponenten und Roboter bis zu geeigneten Softwareprodukten zu bearbeiten. Die gesamtheitliche Flexibilität und die notwendigen schnellen Reaktionen haben die Bedeutung guter abteilungsübergreifender Prozesse in den Unternehmungen und deren dynamischer Beherrschung außerordentlich gesteigert.

Es ist daher klar, dass im ACIN in den letzten Jahren in vielen Dissertationen und Forschungsprojekten auch grundlegend neue Modelle für die Automatisierung der Planung und Führung von technischen und organisatorischen Prozessen in Industriebetrieben entworfen worden sind. Das vorliegende Kompendium enthält 14 Arbeiten der letzten Jahre, die alle nachhaltige Wirkungen erreicht haben. Die Arbeiten sind teilweise analytisch und teilweise empirisch entwickelt worden. Grundsätzlich beachten alle Autoren die Abstimmung ihrer technischen Ideen mit betriebswirtschaftlichen Überlegungen. Die gemeinsame Linie aller Arbeiten ist es, die industriellen Abläufe durch Automatisierung und Regelbarkeit zuverlässiger, flexibler und kostengünstiger zu gestalten.

Das Erreichen dieser Ziele ist in einer hochdynamischen Industriewelt eine Notwendigkeit für eine langfristige Wettbewerbsfähigkeit, insbesondere bei gleichzeitiger Anpassung an volatile Marktentwicklungen. Aber nicht nur eine gute relative Wettbewerbsposition sondern auch eine große absolute Niveausteigerung und ein Wachstum zu intelligenter Produktion durch neues Komplexitätsverständnis kann angestrebt werden.

Die meisten der Dissertationsprojekte fanden ihren Ausgangspunkt in den Abläufen der industriellen Produktion, da dort die komplexesten Funktionen und schwer automatisierbaren Prozesse des Unternehmens vorliegen. Zur Verdeutlichung der angestrebten Integration aller beteiligten Funktionen des Betriebes zu einer ganzheitlichen und dynamisch regelbaren Wirkung wird in den Arbeiten zurecht der Begriff ganzheitliche Produktion (holistic manufacturing) verwendet. Für die Regelbarkeit wurden Modelle der Mikro- und Makroregelkreise und der abteilungsübergreifenden Organisationsmodelle vorgeschlagen.

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