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Ideologien zwischen Lüge und Wahrheitsanspruch

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ISBN-13:
9783824445813
Einband:
Book
Erscheinungsdatum:
29.09.2004
Seiten:
300
Autor:
Steffen Greschonig
Gewicht:
381 g
Format:
211x151x18 mm
Sprache:
Deutsch
Beschreibung:

Die sich zu Beginn des 19. Jahrhunderts etablierende "Lehre von den Ideen", die Ideologie, wurde - u.a. von Napoleon - als Metaphysik und Träumerei und damit als lügenähnliches Phänomen stigmatisiert.



Die Beiträge aus den unterschiedlichsten Wissenschaftsdisziplinen zeigen, dass dies kein Zeichen der einsetzenden Moderne war, sondern dass Ideologien von jeher Wahrheitsansprüche formulierten, die im Verlauf ihrer Wirkungsgeschichte entweder als Irrtümer buchstäblich "Lügen gestraft" wurden oder von zeitgenössischen ideologischen Gegenentwürfen als solche bezeichnet wurden. Die Autoren setzen sich mit ideologiegeschichtlichen Aspekten von Philosophie, Staatsdenken und Wissenschaft im Spannungsfeld ihrer jeweiligen Wahrheitsansprüche und Lügen(vorwürfe) auseinander und widmen sich darüber hinaus dem Phänomen in seiner medial vermittelten Öffentlichkeit. Das Thema Ideologien als "Kulturen der Lüge" bildet einen dritten Schwerpunkt.
Mit Beiträgen von Marc Schweska, Sascha Jürgens, Friedrich Pohlmann, Steffen Greschonig, Peter Zigman, Ciprian Cirniala, Seyhan Bayraktar, Antje Michel, Annette Becker, Martin Hampel, Tim Rohrer, Christine S .Sing, Angela Leona Oster, Annegret Middeke, Christoph Zeller
Die sich zu Beginn des 19. Jahrhunderts etablierende "Lehre von den Ideen", die Ideologie, wurde - u.a. von Napoleon - als Metaphysik und Träumerei und damit als lügenähnliches Phänomen stigmatisiert.
Die Beiträge aus den unterschiedlichsten Wissenschaftsdisziplinen zeigen, dass dies kein Zeichen der einsetzenden Moderne war, sondern dass Ideologien von jeher Wahrheitsansprüche formulierten, die im Verlauf ihrer Wirkungsgeschichte entweder als Irrtümer buchstäblich "Lügen gestraft" wurden oder von zeitgenössischen ideologischen Gegenentwürfen als solche bezeichnet wurden. Die Autoren setzen sich mit ideologiegeschichtlichen Aspekten von Philosophie, Staatsdenken und Wissenschaft im Spannungsfeld ihrer jeweiligen Wahrheitsansprüche und Lügen(vorwürfe) auseinander und widmen sich darüber hinaus dem Phänomen in seiner medial vermittelten Öffentlichkeit. Das Thema Ideologien als "Kulturen der Lüge" bildet einen dritten Schwerpunkt.