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Agrammatismus im Koreanischen

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ISBN-13:
9783824445776
Einband:
Book
Erscheinungsdatum:
27.05.2004
Seiten:
232
Autor:
Jin-Ae Bae
Gewicht:
305 g
Format:
210x148x12 mm
Sprache:
Deutsch
Beschreibung:

Gibt es den Agrammatismus im Koreanischen? Einerseits wird heute in Frage gestellt, ob man von "Agrammatismus" als einem syndromatischen Störungsmuster überhaupt sprechen kann, andererseits weist die koreanische Sprache Spezifika auf, die aus der Perspektive eines Adaptationsansatzes dieses Störungsbild besonders interessant machen.



Jin-Ae Bae erörtert die Erklärungsansätze zum Agrammatismus, wobei sie vor allem verschiedene Ansätze der Defizit- und der Strategiehypothese beleuchtet. Im Rahmen des Adaptationsansatzes konzentriert sie sich auf die Analyse elliptischer Formen und untersucht, ob in der agrammatischen Sprache von Aphasikern sprachlich korrekte Ellipsen verwendet werden oder ob es sich eher um Auslassungen, unvollständige Phrasen und fehlerhafte Ellipsen handelt. In ihrer empirischen Studie überprüft sie die freien und elizitierten Sprachproduktionsbedingungen von zehn Aphasikern und zehn Normsprechern, analysiert Fehler auf der Phrasen- und Wortebene und entwickelt eigene Erklärungsansätze. Damit wird erstmals ein differenziertes Bild des koreanischen Agrammatismus präsentiert.
Defizithypothesen und Strategiehypothesen als Erklärungsansätze des AgrammatismusEllipsen als zentrale Aspekte der Adaptationstheorie
Empirische Ergebnisse zum Agrammatismus im Koreanischen
Untersuchungsmethode
Ergebnisse
Gibt es den Agrammatismus im Koreanischen? Einerseits wird heute in Frage gestellt, ob man von "Agrammatismus" als einem syndromatischen Störungsmuster überhaupt sprechen kann, andererseits weist die koreanische Sprache Spezifika auf, die aus der Perspektive eines Adaptationsansatzes dieses Störungsbild besonders interessant machen.
Jin-Ae Bae erörtert die Erklärungsansätze zum Agrammatismus, wobei sie vor allem verschiedene Ansätze der Defizit- und der Strategiehypothese beleuchtet. Im Rahmen des Adaptationsansatzes konzentriert sie sich auf die Analyse elliptischer Formen und untersucht, ob in der agrammatischen Sprache von Aphasikern sprachlich korrekte Ellipsen verwendet werden oder ob es sich eher um Auslassungen, unvollständige Phrasen und fehlerhafte Ellipsen handelt. In ihrer empirischen Studie überprüft sie die freien und elizitierten Sprachproduktionsbedingungen von zehn Aphasikern und zehn Normsprechern, analysiert Fehler auf der Phrasen- und Wortebene und entwickelt eigene Erklärungsansätze. Damit wird erstmals ein differenziertes Bild des koreanischen Agrammatismus präsentiert.