AHA-BUCH

Her-vor-bringungen

Ästhetische Erfahrungen zwischen Bense und Heidegger
 Book
Sofort lieferbar | 1027 Stück | Lieferzeit:3-5 Tage I

49,99 €*

Alle Preise inkl. MwSt. | zzgl. Versand
ISBN-13:
9783824445264
Einband:
Book
Erscheinungsdatum:
29.04.2003
Seiten:
388
Autor:
Beatrice Nunold
Gewicht:
523 g
Format:
212x149x24 mm
Serie:
8, Bildwissenschaft
Sprache:
Deutsch
Beschreibung:

Bilder sind allgegenwärtig; ihre Gegenwart und Macht ist zum Selbstverständlichsten einer medialisierten Welt geworden. Mit dieser "Wirklichkeitsbemächtigung" geht die Abschaffung des Bildes als Bild einher, denn es werden mehr Bilder her-vor-gebracht, als wir zu übersehen vermögen; und sie werden daher gar nicht mehr als Bilder wahrgenommen: Sie verbergen sich sozusagen in ihren Her-vor-bringungen und werden zur Fiktion.



Beatrice Nunold entwirft den Grundriss einer Theorie der Her-vor-bringung ästhetischer Realität, die es erlaubt, zwischen Wirklichkeit, Fiktion und Kunst zu unterscheiden und gleichzeitig ihre gemeinsamen konstitutiven Momente als Weisen unserer Her-vor-bringung von Wirklichkeit zu verstehen. Sie begreift Max Bense als Protagonisten und Propheten einer Welt, in welcher der Schein Realität und die Realität Schein geworden ist, und modifiziert und erweitert seine Semiotik. Diese erweist sich als operable Oberflächenstruktur einer seinstopologischen Tiefendimension, wie Heidegger sie in seinen Texten zum "Weltgeviert" und zur Sprache, Kunst und Technik entwirft.
Möglichkeit, Wirklichkeit, Notwendigkeit
Von der Ontologie über die Semiotik zur Kosmologie
Unterwegs zu einer anderen Semiotik
Von Schein des Seins
Zwischen Sprache und Information

Bilder sind allgegenwärtig; ihre Gegenwart und Macht ist zum Selbstverständlichsten einer medialisierten Welt geworden. Mit dieser "Wirklichkeitsbemächtigung" geht die Abschaffung des Bildes als Bild einher, denn es werden mehr Bilder her-vor-gebracht, als wir zu übersehen vermögen; und sie werden daher gar nicht mehr als Bilder wahrgenommen: Sie verbergen sich sozusagen in ihren Her-vor-bringungen und werden zur Fiktion.
Beatrice Nunold entwirft den Grundriss einer Theorie der Her-vor-bringung ästhetischer Realität, die es erlaubt, zwischen Wirklichkeit, Fiktion und Kunst zu unterscheiden und gleichzeitig ihre gemeinsamen konstitutiven Momente als Weisen unserer Her-vor-bringung von Wirklichkeit zu verstehen. Sie begreift Max Bense als Protagonisten und Propheten einer Welt, in welcher der Schein Realität und die Realität Schein geworden ist, und modifiziert und erweitert seine Semiotik. Diese erweist sich als operable Oberflächenstruktur einer seinstopologischen Tiefendimension, wie Heidegger sie in seinen Texten zum "Weltgeviert" und zur Sprache, Kunst und Technik entwirft.