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Intuition oder Kalkül?
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Intuition oder Kalkül?

Zur (Un-)Konventionalität ästhetischer Kommunikation am Beispiel der Musikproduktion
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ISBN-13:
9783824445257
Einband:
Book
Erscheinungsdatum:
20.03.2003
Seiten:
220
Autor:
Gerrit Jöns-Anders
Gewicht:
290 g
Format:
210x148x12 mm
Sprache:
Deutsch
Beschreibung:

99
1. Einleitung.- 2. Entdeckungszusammenhang.- 2.1. Disziplinlosigkeit vs. Interdisziplinarität.- 2.2. Zur Themengeschichte.- 2.2.1. Musik-Kommunikation?.- 2.2.2. Syntaktische Kommunikationsmodelle.- 2.2.3. Semantische Kommunikationsmodelle.- 2.2.4. Pragmatische Kommunikationsmodelle.- 2.2.5. Neuere Forschungsansätze.- 2.2.5.1. Musikkommunikationstheoretische Ansätze.- 2.2.5.2. Musiksoziologische Ansätze.- 2.2.5.3. Musikpraktische Ansätze.- 2.3. Zusammenfassung.- 3. Theoretische Grundlagen.- 3.1. Konsequenzen.- 3.2. Die Kommunikationstheorie S. J. SCHMIDTs (1998).- 3.3. Zusammenfassung.- 4. Ästhetische Implikationen.- 4.1. Einührende Erläuterungen.- 4.1.1. "Kommunikation, ästhetisch" - BAECKER (1998).- 4.1.2. "Kalte Faszination ..." - SCHMIDT (2000).- 4.1.3. Zum Verhältnis von Kunst und Konvention(alisierung).- 4.2. Kultur = Medienkultur!?.- 4.3. Ästhetisierung des Alltags.- 4.4. Das Paradoxe im Detail.- 4.5. Originalität im Detail - Anmerkungen zum Stellenwert des 'Neuen' in der Kunst.- 4.6. Polyfunktionalität oder Funktionslosigkeit?.- 4.7. Der Begriff der Ästhetik - Aspekte einer Sinnbildungstheorie.- 5. Zum Entstehungsprozess musikalischer Produktion: Ein Modell intrapersonaler Musikkommunikation.- 5.1. Zur Terminologie.- 5.2. Zum Stellenwert intrapersonaler Kommunikation.- 5.3. Aufbau und Funktionsweise des Modells.- 5.3.1. Inspiration.- 5.3.2. Komposition.- 5.3.3. Produktion.- 5.3.3.1. Exkurs: Das Kunstwerk im Zeitalter digitaler Reproduzierbarkeit.- 5.4. Zusammenfassung.- 6. Intuition oder Kalkül? - 8 Produzentenbefragungen als Fallbeispiele der Ausdifferenzierung.- 6.1. Zur Methode der Leitfadeninterviews.- 6.2. Intuition oder Kalkül? - Zwei analytische Definitionen.- 6.3. Zur Hypothesenbildung.- 6.4. Indikatorenbildung und forschungsleitende Fragen.- 6.5. Zum Beobachterproblem.- 6.6. Zu den Befragten.- 6.7. Zum Leitfaden.- 6.8. Zur Interviewführung.- 6.9. Auswertung.- 6.9.1. Der künstlerische Produzententyp.- 6.9.1.1. Die Steckbriefe.- 6.9.1.2. Musikalisches Selbstverständnis.- 6.9.1.3. Standardisiert vs. nicht-standardisiert.- 6.9.1.4. Ökonomische Determiniertheit.- 6.9.1.5. Interagierende Aktanten.- 6.9.1.6. Musikalische Vorgaben.- 6.9.1.7. Deadline und Budget.- 6.9.1.8. Zusammenfassung.- 6.9.2. Der Klang-Forscher.- 6.9.2.1. Die Steckbriefe.- 6.9.2.2. Musikalisches Selbstverständnis.- 6.9.2.3. Standardisiert vs. nicht-standardisiert.- 6.9.2.4. Ökonomische Determiniertheit.- 6.9.2.5. Interagierende Aktanten.- 6.9.2.6. Musikalische Vorgaben.- 6.9.2.7. Deadline und Budget.- 6.9.2.8. Zusammenfassung.- 6.9.3. Der pragmatische Produzententyp.- 6.9.3.1. Die Steckbriefe.- 6.9.3.2. Musikalisches Selbstverständnis.- 6.9.3.3. Standardisiert vs. nicht-standardisiert.- 6.9.3.4. Ökonomische Determiniertheit.- 6.9.3.5. Interagierende Aktanten.- 6.9.3.6. Musikalische Vorgaben.- 6.9.3.7. Deadline und Budget.- 6.9.3.8. Zusammenfassung.- 6.9.4. Typenübergreifender Vergleich.- 7. Fazit.- Interview-Leitfaden.
Aus dem Blickwinkel einer interdisziplinär ausgerichteten Kommunikationswissenschaft untersucht Gerrit Jöns-Anders, inwieweit Intuition oder Kalkül handlungsrelevante Selektionskriterien für Komponisten darstellen. Es zeigt sich, dass Produzenten ästhetischer Medienangebote diese grundsätzlich im Wissen um Nutzererwartungen und damit auch im Wissen um Hoch- und Niedrigkonventionalität materialisieren und dass dies entscheidende Auswirkungen auf die klassischen Determinanten ästhetischer Theorien hat.