AHA-BUCH

Wirtschaftspädagogische Theorie und Personalentwicklung

Strukturen ganzheitlicher Persönlichkeitsbildung
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ISBN-13:
9783824400850
Einband:
Book
Erscheinungsdatum:
01.01.1991
Seiten:
184
Autor:
Karin Aschenbrücker
Gewicht:
243 g
Format:
210x150x10 mm
Sprache:
Deutsch
Beschreibung:

1. Einführung.- 1.1. Problemstellung.- 1.2. Gang der Untersuchung.- 2. Berufs- und Wirtschaftspädagogische Theorie.- 2.1. Historische Einführung und Entwicklungsstand.- 2.1.1. Historische Einführung.- 2.1.2. Entwicklungsstand: Richtungsstreit, Wertunsicherheit, Paradigmapluralismus und Streben nach Einheit.- 2.2. Grundlagen berufs- und wirtschaftspädagogischer Theorien.- 2.2.1. Aufgabenbereich der Berufs- und Wirtschaftspädagogik.- 2.2.2. Zur Bedeutung der Theorieansätze für die Praxis.- 2.3. Analyse berufs- und wirtschaftspädagogischer Theorieansätze.- 2.3.1. Der klassisch-kulturphilosophische Ansatz der Berufs- und Wirtschaftspädagogik.- 2.3.1.1. Wissenschaftsobjekt und Wissenschaftsmethode.- 2.3.1.2. Die kultur- und wertphilosophische Grundlegung der Berufs- und Wirtschaftspädagogik.- 2.3.1.3. Analyse des Vermittlungsprozesses.- 2.3.1.3.1. Das Bildungsziel: Entwicklung zur sittlich autonomen Persönlichkeit und der Gedanke der Selbstbildung.- 2.3.1.3.2. Der Bildungsprozeß: Wertbildung und Wissenserwerb.- 2.3.2. Der organologische Ansatz der Berufs- und Wirtschaftspädagogik.- 2.3.2.1. Wissenschaftsobjekt und Wissenschaftsmethode.- 2.3.2.2. Anthropologische Grundlagen.- 2.3.2.3. Analyse des Vermittlungsprozesses.- 2.3.2.3.1. Das Ziel organologischer Berufs- und Wirtschaftspädagogik: Persönlichkeitsbildung.- 2.3.2.3.2. Erziehung als ganzheitlicher Prozeß.- 2.3.2.3.3. Zur Übertragung des allgemeinen berufserzieherischen Ansatzes auf den Betrieb als "Erziehungsfaktor": Intentionale und funktionale Erziehung.- 2.4. Ergebnis der Analyse: Ganzheitliche Persönlichkeitsbildung als bildungsphilosophische Grundlage der Personalentwicklung.- 3. Betriebswirtschaftliche Personalentwicklungskon-Zeptionen - Strukturen und Begründungen.- 3.1. Grundlagen betriebswirtschaftlicher Personalentwicklungs konzeptionen.- 3.1.1. Historische Einführung.- 3.1.2. Zur Bedeutung von Menschenbildern betriebswirtschaftlicher Begründungsansätze für den Bereich Personalentwicklung.- 3.2. Analyse ökonomisch begründeter Personalentwicklungskonzeptionen.- 3.2.1. Entscheidungstheoretisch begründete Konzeptionen.- 3.2.1.1. Das Menschenbild in der entscheidungsorientierten Betriebswirtschaftslehre.- 3.2.1.2. Personalentwicklung auf entscheidungsorientierter Grundlage.- 3.2.2. Systemtheoretisch begründete Konzeptionen.- 3.2.2.1. Das Menschenbild in der systemorientierten Betriebswirtschaftslehre.- 3.2.2.2. Systemtheoretisch begründete Personalentwicklung nach HACKSTEIN/NÜSSGENS/UPHUS.- 3.2.3. Verhaltenswissenschaftlich begründete Konzeptionen.- 3.2.3.1. Das Menschenbild in der verhaltenswissenschaftlich orientierten Betriebswirtschaftslehre.- 3.2.3.2. Verhaltenswissenschaftlich begründete Personalem wicklung nach SCHANZ: Individualisierung als Gestaltungsprinzip.- 3.2.3.3. Verhaltensorientierte Personalentwicklung nach STAEHLE.- 3.2.3.4. Personalentwicklung auf verhaltenswissenschaftlicher Grundlage nach KITZMANN/ZIMMER.- 3.2.3.5. Der Beitrag von LEONHARDT.- 3.3. Ergebnis der Analyse: Formale und methodische Grundlagen zur effizienten Gestaltung fachlicher Personalentwicklungsprozesse.- 4. Zum Verhältnis von Berufs- und Wirtschaftspadagogischer Theorie und Personalentwicklung.- 4.1. Wissenschaftstheoretische Problemebene.- 4.1.1. Forschungsfeld Anthropologische Grundlegung.- 4.1.2. Forschungsfeld Didaktik.- 4.2. Praxisorientierte Problemebene.- 4.3. Thesen zum prospektiven Verhältnis von Berufs- und Wirtschaftspädagogischer Theorie und Personalentwicklung.
Pluralistische, wertunsichere GeseHschaften sind sHirker denn je mit der Frage nach dem "richtigen" Handeln zugrunde liegenden Werten, sogenanntem Orientierungswissen, konfrontiert als dies in fruheren GeseHschaftsformen moglich und notig war1). Diese Aussage hat jedoch nicht nur fUr den offentlichen und privaten Bereich Giiltigkeit. Die Situation insbesondere in den Sozialwissenschaften ist aus zahlreichen Grunden ebenfalls durch eine Pluralitiit von Paradigmen und Theorien in den einzelnen Wissenschaftsdisziplinen 2 gekennzeichnet ). Diese Ausgangslage erschwert das Auswahlproblem nicht unwesentlich. Das Problem der Wertorientierung wird damit offensichtlich: Welche Werte soH der einzelne zur Grundlage seiner Handlung erkliiren? Individuell gewiihlte Werte, bei denen der Schwerpunkt im Freizeitbereich, im familiiiren Bereich, im religiOsen Bereich liegt oder beruflich opportune Werte? Das Problem verschiirft sich, wenn die Bedeutung von existierenden Wertstrukturen nicht einmal hinliinglich bekannt ist, da in Folge eines falsch verstandenen Wertfreiheitspostulates Wissen haufig wertneutral fachlich vermittelt wird und damit nicht hinreichend der Forderung nach einem Offenlegen, einem Aufzeigen von Wertstrukturen nachgekommen wird. Eine Voraussetzung "richtiger" Handlung ist unumstritten Sachwissen bzw. entsprechende Fachkenntnis. Die Auswahl dieser Zielsetzung entsprechender 1) VgI. KOSLOWSKI, Peter: Prinzipien der Ethischen Okonomie, Tiibingen 1988, insbes. S. 6-14.

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