AHA-BUCH

Betriebliche Umweltschutzbeauftragte

Determinanten ihres Wirkungsgrades
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ISBN-13:
9783824400546
Einband:
Book
Erscheinungsdatum:
01.01.1990
Seiten:
356
Autor:
Antje Theissen
Gewicht:
469 g
Format:
212x150x19 mm
Sprache:
Deutsch
Beschreibung:

I: Theoretische Grundlagen.- A Einleitung.- 1 Die Rolle des UB als Umweltschutzberater des Betriebes.- 1.1 Zweck und Entstehungsgeschichte der gesetzlichen Bestimmungen zum UB.- 1.2 Die gesetzlichen Regelungen zum UB.- 1.2.1 Bestellung zum UB (5.BImSchV,21a WHG, AbfBtrbV).- 1.2.2 Gesetzliche Qualifikationsvorschriften (6.BImSchV,
21c(2) WHG,
llc(2) AbfG).- 1.2.3 Die Aufgaben des UB (
54 BImSchG,
21e WHG,
1le AbfG).- 1.3 Stellung und Einflußpotential von Umweltschutzbeauftragten im Betrieb - Der UB als funktionaler Spezialist.- 1.4 Unterschiede zwischen betriebsinternen und externen Umweltschutzbeauftragten.- 2 Stand der Forschung.- 2.1 Auf Angaben der Genehmigungsbehörden basierende empirische Untersuchungen.- 2.2 Empirische Untersuchungen auf Betriebsebene.- 3 Aufbau der Arbeit.- B Wirkungspotentiale des umweltpolitischen Instruments "UB".- 1 Der UB als Untersuchungsobjekt der Evaluationsforschung.- 2 Zur Systematisierung umweltpolitischer Instrumente.- 2.1 Entwurf einer Systematik umweltpolitischer Instrumente.- 2.2 Einordnung des UB in diese Systematik.- 2.2.1 Der UB als Gebot?.- 2.2.2 Der UB als prozedurale Steuerung?.- 2.2.3 Der UB als Realtransfer?.- 2.2.4 Der UB als persuasives Instrument?.- 2.2.5 Fazit: Der UB als personifizierter policy mix.- 3 Ableitung der Wirkungspotentiale des umweltpolitischen Instruments "UB".- 3.1 Das aus der Art der Steuerung ableitbare Wirkungspotential des umweltpolitischen Instruments "UB".- 3.2 Die aus Annahmen über das Entscheidungsverhalten resultierenden Wirkungspotentiale des umweltpolitischen Instruments "UB".- 3.2.1 Die Wirkungspotentiale des umweltpolitischen Instruments "UB" unter den Annahmen der Neoklassik.- 3.2.2 Die verhaltenswissenschaftliche Fundierung des Wirkungspotentials des umweltpolitischen Instruments "UB".- 3.2.2.1 Verhaltensabsicht und Verhaltenspotential der Betriebe.- 3.2.2.2 Wirkungspotential und Einsatzbereiche des UB.- C Die Determinanten der Effektivität des UB - Theoretische Überlegungen.- 1 Organisationswissenschaftliche Ansätze als theoretischer Bezugsrahmen.- 1.1 Zur Auswahl des theoretischen Bezugsrahmens.- 1.2 Möglichkeiten und Grenzen des situativen Ansatzes.- 2 Systematisierung jener Determinanten, die die Effektivität des UB bestimmen.- 2.1 Zum Zusammenhang zwischen Effektivität und Macht bzw. Einfluß des UB.- 2.2 "Macht" und "Gegenmacht" beim UB.- 2.3 Die Determinanten der Effektivität des UB - Eine Systematik.- 3 Die Machtbasis "Motivation" des UB.- 3.1 Das Grundmodell des Leistungsverhaltens.- 3.2 Motive, Einstellungen und Erwartungen des UB.- 3.2.1 Definition und Arten der Motive.- 3.2.2 Werte und Einstellungen als Determinanten des Leistungsverhaltens.- 3.2.3 Erwartungen als Determinanten des Leistungsverhaltens.- 3.3 Die Motivation des UB im Wechselspiel zwischen Beeinflußbarkeit und Machtbasis.- 3.3.1 Beeinflußbarkeit der Motive des UB.- 3.3.2 Beeinflußbarkeit der Einstellungen des UB.- 3.3.3 Beeinflußbarkeit der Erwartungen des UB.- 3.3.4 Potentielle Einflußfaktoren auf Motive, Einstellungen und Erwartungen des UB.- 3.3.4.1 Wertewandel als Einflußfaktor.- 3.3.4.2 Einfluß der Unternehmensleitung.- 3.3.4.3 Einfluß der Behörden.- 3.4 Beeinflussung versus Machtpotential der Machtbasis "Motivation" des UB.- 4 Die Machtbasis "Qualifikation" des UB.- 4.1 Die Bedeutung der Qualifikation für das Leistungsverhalten.- 4.2 Qualifikationsanforderungen an den UB.- 4.2.1 Arten der Qualifikation.- 4.2.2 Maximale Qualifikationsanforderungen an den UB.- 4.2.3 Gesetzliche Qualifikationsanforderungen.- 4.3 Beeinflussungen der Machtbasis "Qualifikation".- 5 Die Machtbasis "Aktionssystem" des UB.- 5.1 Die Aufgaben des UB und seine daraus folgende Konfiguration.- 5.1.1 Aufgabenmerkmale und das Kriterium der Ähnlichkeit.- 5.1.2 Aufgabenmerkmale und das Kriterium der Abhängigkeit.- 5.1.3 Aufgabenmerkmale und hierarchische Konfiguration des UB.- 5.2 Die Kompetenzen des UB.- 5.2.1 Arten von Kompetenzen.- 5.2.2 Das Machtpotential der Kompeten
Betriebsbeauftragte flir Umweltschutz gehoren zu den am wenigsten bekannten umweltpolitischen Institutionen in der Bundesrepublik Deutschland, obwohl sie seit Beginn der Umweltschutzgesetzgebung, niimlich bereits in der ersten Fassung des BImSchG 1974, existieren. Dies liegt zum Teil daran, daB in der Umweltpolitik, zumindest in ihren Anfangsjahren, das Schwergewicht bei regulativen Instrumenten lag, persuasiven Instrumenten dagegen eine vollig untergeordnete Bedeutung zukam. Die Diskussion iiber die Wirksarnkeit umweltpolitischer MaBnahmen konzentrierte sich demzufolge auf Auflagenregelungen und Emissionsstandards. Es stellt sich allerdings auch die, provozierende, Frage, ob nicht diese Unbekanntheit des Instruments Umweltschutzbeauftragter durch seine Unauffiilligkeit begriindet ist, die ihrerseits auf eine nur geringe Wirksarnkeit zuriickfiihrbar ist. 1m Mittelpunkt der vorliegenden Untersuchung steht daher die empirische Messung der Wirksarnkeit der Umweltschutzbeauftragten. Ausgehend von einem theoretisch fundierten Untersuchungs ansatz wird der Grad der Aufgabenerfiillung der Umweltschutzbeauftragten gemessen, sowie eine Kausalanalyse durchgeflihrt, die die Griinde flir die empirisch nachweisbare mangelnde Effektivitiit der Umweltschutzbeauftragten aufdeckt. Die vorliegende Arbeit ist im Rahmen meiner Tiitigkeit am DFG-Forschungsprojekt Umweltschutz und Innovation entstanden. Dem Leiter dieses an der Technischen Universitiit Berlin durchgefiihrten Projektes, Herrn Prof. Dr. Hans-Jiirgen Ewers, schulde ich herzlichen Dank flir vielfiiltige Diskussionen und konstruktiv kritische Anregungen.

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