AHA-BUCH

Wettbewerbsdynamik und Marketing im Pharmamarkt

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ISBN-13:
9783824400126
Einband:
Book
Seiten:
296
Autor:
Klaus Hilleke-Daniel
Gewicht:
384 g
Format:
210x148x16 mm
Sprache:
Deutsch
Beschreibung:

1 Einleitung.- 1.1 Motivation und Zielsetzung.- 1.2 Aufbau der Arbeit.- 2 Erklärungsmodelle und dynamische Komponenten der Wettbewerbsentwicklung.- 2.1 Das Lebenszyklus-Konzept.- 2.1.1 Der Lebenszyklus.- 2.1.2 Wettbewerbsentwicklung im Lebenszyklus.- 2.1.3 Marketing-Normstrategien im Lebenszyklus.- 2.1.4 Zusammenfassende Beurteilung.- 2.2 Neue Wettbewerber.- 2.2.1 Markteintritte.- 2.2.2 Internationalisierung des Wettbewerbs.- 2.2.3 Niedrigpreisstrategie.- 2.2.4 Markteintrittsbarrieren und Defensivstrategien.- 2.3 Nachfragedynamik.- 2.3.1 Strukturelle Faktoren der Nachfragedynamik.- 2.3.2 Wertesysteme und Wertewandel.- 2.3.2.1 Wertesysteme.- 2.3.2.2 Wertewandel in der Gesellschaft.- 2.3.2.3 Implikationen für die Unternehmensstrategie.- 2.3.3 Lernen der Nachfrager.- 2.3.4 Zusammenfassung.- 2.4 Die Innovationsdynamik.- 2.4.1 Produktinnovation.- 2.4.2 Prozeßinnovation.- 2.4.3 Marketinginnovation.- 2.4.4 Managementinnovation.- 2 5 Kostendynamik.- 2.5.1 Veränderungen der Faktorkosten.- 2.5.2 Economies of Scale.- 2.5.3 Erfahrungskurveneffekte.- 2.5.4 Strategische Implikationen.- 2.6 Staatliche Maßnahmen und Wettbewerbsdynamik.- 2.6.1 Staat als Nachfrager.- 2.6.2 Staatliche Subventionen.- 2.6.3 Steuergesetzgebung.- 2.6.4 Informationspolitische Aktivitäten.- 2.6.5 Protektionistische Maßnahmen.- 2.6.6 Veränderungen wettbewerblicher Rahmenbedingungen.- 2.7 Zusammenfassung.- 3 Wettbewerb und Wettbewerbsdynamik am Beispiel des deutschen Pharmamarktes.- 3.1 Der Markt für pharmazeutische Produkte in der Bundesrepublik Deutschland.- 3.1.1 Arzneimittel.- 3.1.3 Die Struktur der Handelsstufen.- 3.1.3.1 Der pharmazeutische Großhandel.- 3.1.3.2 Die öffentlichen Apotheken.- 3.1.4 Arzneimittelnachfrage.- 3.1.4.1 Der Bereich der Selbstmedikation.- 3.1.4.2 Der von den Krankenkassen finanzierte Arzneimittelbereich.- 3.2 Der Wettbewerb in der pharmazeutischen Industrie.- 3.2.1 Struktur des Wettbewerbs.- 3.2.2 Wirkstoffwettbewerb.- 3.2.2.1 Struktur der Wettbewerbsdynamik.- 3.2.2.2 Innovationsdynamik.- 3.2.2.3 Forschung und Entwicklung in der Bundesrepublik Deutschland.- 3.2.2.4 Innovationserfolg und Marketing.- 3.2.2.5 Zusammenfassung.- 3.2.3 Imitationswettbewerb.- 3.2.3.1 Parallelimporte.- 3.2.3.2 Wettbewerb mit Nachahmern.- 3.3 Wettbewerbsdynamik im Pharmamarkt bei Ablauf von Wirkstoffpatenten.- 3.3.1 Faktoren der Wettbewerbsdynamik.- 3.3.2 Die Datenbasis.- 3.3.2.1 Die Expertenbefragung.- 3.3.2.2 Die Daten für die fünf Teilmärkte.- 3.3.3 Ergebnisse der Expertenbefragung.- 3.3.3.1 Allgemeine Charakteristika und derzeitige Situation.- 3.3.3.2 Erwartungen bezüglich zukünftiger Entwicklungen.- 3.3.3.3 Generelle Wettbewerbssituation.- 3.3.3.4 Erfahrungen mit Nachahmerwettbewerb.- 3.3.4 Empirische Ergebnisse aus den fünf Teilmärkten.- 3.3.4.1 Erfolgsfaktoren der Originalanbieter.- 3.3.4.2 Erfolgsfaktoren der Nachahmer.- 3.4 Zusammenfassung.- 4 Implikationen für das Marketing forschender Unternehmen im deutschen Pharmamarkt.- 4.1 Strategische Grundausrichtung.- 4.2 Konkurrenzanalyse.- 4.3 Preisstrategie.- 4.4 Kommunikationsstrategie.- 4.5 Das Timing von Marketingentscheidungen.- 5 Zusammenfassung und Ausblick.- 5.1 Zusammenfassung.- 5.2 Ausblick.- Literatur.
Der Pharmamarkt befindet sich seit Jahren in einer Phase anhaltenden Umbruches. Die strategischen Erfolgsfaktoren haben sich im Laufe dieses Prozesses grundlegend verschoben und werden sich weiter verändern. Ansteigende Gesundheitskosten, der Rückgang bahnbrechender Innovationen sowie das Erscheinen und beachtliche Markterfolge von Generika-Anbietern sind die treibenden Faktoren dieser Entwicklung, die den empirischen Hintergrund für die vorliegende Arbeit von Hilleke-Daniel bildet. Auf der wissenschaftlichen Seite hat es in den letzten Jahren wichtige Beiträge zur Wettbewerbsstrategie gegeben, die insbesondere mit dem Namen Porter verbunden sind. Die Arbeit führt diesen Faden fort. Hilleke Daniel entwickelt zunächst ein allgemeines System wettbewerbsstrategischer Faktoren, dessen Anwendung auch für andere Märkte großen Nutzen verspricht. Er verdichtet weit in der Literatur verstreute Befunde zum LebenszykluskonzePt, zur Rolle neuer Wettbewerber, zur Kostendynamik etc. und stellt sie in einen strategisch relevanten Zusammenhang. Das System wird auf den deutschen Pharmamarkt angewandt, wobei sowohl auf subjektive Expertenschätzungen als auch objektive Marktdaten zurückgegriffen wird. Unter strategischen Aspekten erweisen sich die subjektiven Daten als ergiebiger. Einige wichtige Ergebnisse sind: Der Pharmamarkt gerllt zunehmend in eine Zweiteilung hinein, wobei für den "Innovations wettbewerb" völlig andere Gesetzmllßigkeiten als für den "Imitationswettbewerb" gelten. Es sind folglich sehr differen zierte Strategien bis hin zu einer Trennung der Organisationen, die die Segmente bedienen, ins Auge zu fassen. Konkurrenzorientierung und -aufklärung sind in der Pharmaindustrie stark unterentwickelt. Eine Verlagerung vorhandener Ressourcen von klassischer Marktforschung auf konkurrenzbezogene Analysen scheint dringend geboten.

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