AHA-BUCH

Kunstsponsoring

Ein Spannungsfeld zwischen Unternehmen, Künstlern und Gesellschaft
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ISBN-13:
9783824400065
Einband:
Book
Erscheinungsdatum:
01.01.1988
Seiten:
276
Autor:
Friedrich Loock
Gewicht:
352 g
Format:
212x148x14 mm
Sprache:
Deutsch
Beschreibung:

0 Hinführung zum Thema.- 1 Kunstsponsoring - Ein neues Phänomen?.- 1.1 Die Öffentliche Hand - Der maßgebende Träger der Kulturpolitik in der Bundesrepublik Deutschland.- 1.1.1 Kultur und Kunst.- 1.1.2 Die künstlerischen Sachbereiche.- 1.2 Kunst und Wirtschaft - Eine sinnvolle Ergänzung des Systems der Kunstförderung?.- 1.2.1 Mäzenatentum und Sponsoring.- 1.2.2 Einblicke in ein Kunstsponsoring.- 1.2.3 Die Stiftung.- 2 Die Unternehmung als Kunstsponsor - Widerspruch oder untemehmungspohtische Konsequenz?.- 2.1 Die gesellschaftswissenschaftliche Theoriebildung als Erklärungsansatz eines Kunstsponsoring?.- 2.1.1 Gesellschaftliche Verantwortung und Unternehmungskultur.- 2.1.2 Interpretation des künstlerischen Engagements.- 2.1.2.1 Die klassisch-liberale These.- 2.1.2.2 Die ökonomisch-rationale These.- 2.1.2.3 Die moralisch-ethische These.- 2.1.2.4 Vergleichende Bewertung der Thesen.- 2.2 Die Anwendung der Entscheidungsprozeßtheorie - Grundlage oder Grenze eines Kunstsponsoring?.- 2.2.1 Definition der Entscheidungsträger.- 2.2.1.1 Mittelbare und unmittelbare Entscheidungsträger.- 2.2.1.2 Konstellationen der Zusammenarbeit.- 2.2.1.2.1 Die organisatorische Integration.- 2.2.1.2.2 Die objektive und subjektive Bedeutung des künstlerischen Engagements.- 2.2.2 Die Kunstsponsoring-Planung.- 2.22.1 Zielsetzungen und Entscheidungsfindung.- 2.2.2.2 Die langfristige Planung.- 2.2.2.3 Die mittel- und kurzfristige Planung.- 2.2.2.3.1 Die Projekt-Politik.- 2.2.2.3.2 Die Bestimmungs-Politik.- 2.2.2.3.3 Die Informations-Politik.- 2.2.2.3.4 Die Kunstsponsoring-Kontrolle.- 2.3 Zwischenfazit.- 3 Der Künstler - Handlungsgehilfe der Unternehmung oder Mitgestalter?.- 3.1 Eine neue Dimension der Abhängigkeit? - Kunstsponsoring aus künstlerischer Sicht.- 3.1.1 Die Zusammensetzung des Etats.- 3.1.1.1 Grundlage der künstlerischen Existenz.- 3.1.1.2 Ergänzung bzw. Erhöhung eines vorhandenen Grundetats.- 3.1.2 Die Wahrnehmung eines Kunstsponsoring.- 3.1.2.1 Typ 1: Erwartungen.- 3.1.2.2 Typ 2: Erfahrungen.- 3.1.2.3 Die Einflußnahme auf ein Kunstsponsoring.- 3.1.3 Der Entscheidungsprozeß.- 3.1.3.1 Die isolierte Entscheidungsfindung.- 3.1.3.2 Die eingebundene Entscheidungsfindung.- 3.1.4 Die Struktur der künstlerischen Organisationen.- 3.1.5 Das Sponsorreferat.- 3.2 Die Grenzen der künstlerischen Freiheit? - Ansätze eines normativen Kunstsponsoring.- 3.2.1 Zielinhalte und Planungsaufbau.- 3.2.2 Die Planungsinhalte.- 3.3 Zwischenfazit.- 4 Externe Bestimmungsfaktoren eines Kunstsponsoring.- 4.1 Die Kunstsponsoring-Agentur - Institution im Widerstreit?.- 4.2 Staat und Gesellschaft - Analyse der tatsächlichen Relevanz für ein Kunstsponsoring.- 4.2.1 Die Relevanz des Steuerrechts.- 4.2.2 Gesellschaft und Gemeinschaft.- 4.2.2.1 Die gesellschaftliche Rückwirkung eines Kunstsponsoring.- 4.2.2.2 Die Bedeutung der Medien.- 4.3 Zwischenfazit.- 5 Kunstförderung und Kunstsponsoring im internationalen Vergleich.- 5.1 Die Vereinigten Staaten von Amerika.- 5.2 Großbritannien und Frankreich.- 5.3 Zwischenfazit.- 6 Konsequenzen und Perspektiven für ein Kunstsponsoring in der Bundesrepublik Deutschland.- Literatur.- Abbildungsverzeichnis.
Die Dissertation ist die lang gesuchte Verbindung zwischen dem Studium der Betriebswirtschaftslehre und meinem Hobby, der Kunst. Sie bot mir Chancen, mit Unternehmern und Kiinstlern iiber das noch junge Phanomen "Kunstsponsoring" zu diskutieren. Die Offenheit und Gesprachsbereitschaft der zahlreiehen Interviewpartner ubertrafen dabei alle meine Erwartungen. Ihre Kritik und ihre Anregungen ermoglichten eine umfassende Verhaltensanalyse aller Aktoren und formten das vorliegende Gesamtkonzept. Die Arbeit analysiert primar das Kunstsponsoring in der Bundesrepublik Deutschland. Sponsoring allgemein und Kunstsponsoring im speziellen avancierten hier mittlerweile zu Modethemen. Diese rasche Entwieklung ist jedoch keineswegs immer von Vorteil. Zu leieht bestimmen klischeebeladene Argumente die Diskussionen und behindern eine neutrale Problemerorterung. Sie wiederum ist wichtig, urn ein Modethema zu einem Thema der Zukunft werden zu lassen. Die vielfaltigen Verknupfungen eines Kunstsponsoring werden aus verschiedenen Perspektiven thematisiert und analysiert. Der Leser erfahrt Aufgaben und Moglichkeiten vor allem aus der Sieht der beiden Hauptaktoren: Der Unternehmung in der Rolle des Kunstsponsors sowie des empfangenden Kunstlers. Ein erster Versuch, Kunstsponsoring in der wirtschafts-und sozialwissenschaftlichen Diskussion zu verankern, kann den noch nicht allen Detailanspriichen gerecht werden. Die Monographie zeiehnet daher ein Bild, welches auf bislang unreflektiert gebliebene Problemfelder hinweist und daflir LOsungsvorschlage anbietet.

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