AHA-BUCH

Der Mythos des Athamas in der griechischen und lateinischen Literatur

 Taschenbuch
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ISBN-13:
9783823369912
Einband:
Taschenbuch
Erscheinungsdatum:
16.01.2017
Seiten:
628
Autor:
Manuel Caballero González
Gewicht:
941 g
Format:
221x152x43 mm
Serie:
51, Classica Monacensia
Sprache:
Deutsch
Beschreibung:

Die mythische Figur Athamas ist in die Literatureschichte als Prototyp des durch die Götter mit Wahnsinn gestraften Menschen eingegangen: Er tötet seinen Sohn Learchos, verfolgt seine Frau Ino und seinen anderen Sohn Melikertes und zwingt sie dazu, sich ins Meer zu stürzen. Durch eine eingehende Untersuchung dieses Mythos zeichnet das Buch ein anderes, differenzierteres Bild dieser Gestalt. In der Überlieferung sind drei verschiedene Versionen zu unterscheiden, in denen Athamas entweder als Teil der Vorgeschichte der Argonauten, als Prototyp von Wahnsinn oder als sekundäre Figur gilt. Die Untersuchung ergibt, dass Athamas berechtigterweise sowohl als homo sacrificans, wie auch als homo furens und als homo ignauus bezeichnet werden kann. Der Mythos zeigt nicht drei verschiedene Figuren, sondern eine Person aus drei unterschiedlichen Perspektiven.
VorwortEinleitung

Kapitel I
1 Literarische Darstellung von Athamas Mythos
1.1 Klassische Griechische Epoche
1.2 Klassische Lateinische Epoche
Kapitel II
1 Ausführliche Analyse der wichtigsten Themen jeder Version
1.1 Gründe für die Nennung von Athamas und für seine Sage
1.2 Ino-Phrixos-Helle-Version
1.3 Ino-Learchos-Melikertes-Version
1.4 Ino-Themisto-Version

Kapitel III
1 Literarische Analyse der Figur des Athamas
1.1 Einleitung
1.2 Analyse der die Figur des Athamas enthaltenden Texte
1.3 Texte mit der angedeuteten Figur des Athamas
1.4 Bedeutsame Abwesenheit der Figur des Athamas bei einigen Repräsentativen Autoren und Texten

Kapitel IV
1 Allgemeine Schlussfolgerungen über den Mythos von Athamas
2 Der Mythos von Athamas: seine Versionen
3 Athamas und sein Bild in der Griechischen und Lateinischen Literatur
4 Allgemeine Schlussfolgerungen der Versionen des Mythos von Athamas

Literatur
Personen- und Sachregister
Zitate
Die mythische Figur Athamas ist in die Literaturgeschichte als Prototyp des durch die Götter mit Wahnsinn gestraen Menschen eingegangen: Er tötet seinen Sohn Learchos, verfolgt seine Frau Ino und seinen anderen Sohn Melikertes und zwingt sie dazu, sich ins Meer zu stürzen. Durch eine eingehende Untersuchung dieses Mythos zeichnet das Buch ein anderes, dierenzierteres Bild dieser Gestalt. In der Überlieferung sind drei verschiedene Versionen zu unterscheiden, in denen Athamas entweder als Teil der Vorgeschichte der Argonauten, als Prototyp von Wahnsinn oder als sekundäre Figur gilt. Die Untersuchung ergibt, dass Athamas berechtigterweise sowohl als homo sacrificans, wie auch als homo furens und als homo ignauus bezeichnet werden kann. Der Mythos zeigt nicht drei verschiedene Figuren, sondern eine Person aus drei unterschiedlichen Perspektiven.