Politische Philosophie und Rechtstheorie des Mittelalters und der Neuz

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ISBN-13:
9783772827006
Einband:
Buch
Seiten:
266
Autor:
Juan Ginés de Sepúlveda
Gewicht:
769 g
Format:
245x171x29 mm
Serientitel:
Politische Philosophie und Rechtstheorie des Mittelalters und der Neuzeit (PPR), Bd.1/12
Sprache:
Deutsch,Latein
Beschreibung:

25
ISBN Politische Philosophie und Rechtstheorie des Mittelalters und der Neuzeit (PPR): 978-3-7728-2500-2ISBN Abteilung I: Texte: 978-3-7728-2501-9
ISBN Abteilung II: Untersuchungen: 978-3-7728-2502-6

Die Reihe präsentiert zentrale Quellentexte der politischen Theorie des Mittelalters und der Neuzeit in der Originalsprache mit modernen Übersetzungen. Die mehrsprachigen Textausgaben dokumentieren wichtige Aspekte der Formation der politischen Kultur Europas. Zusammen mit den Untersuchungen zur Geschichte der politischen Philosophie und Rechtstheorie tragen sie dazu bei, wichtige Einsichten in die geistigen Grundlagen der modernen Politik und ihrer Institutionen zu erschließen, deren Herausbildung sich einer höchst spannungsreichen intellektuellen und politischen Geschichte verdankt.
Der bedeutende Humanist Juan Ginés de Sepúlveda (1490-1573) war der große Widersacher von Bartolomé de Las Casas in der während des 16. Jhdts. öffentlich ausgetragenen Kontroverse um die Rechtfertigung der spanischen Eroberung der Neuen Welt und der Versklavung ihrer Ureinwohner. Seine Sicht legte Sepúlveda im Dialog 'Democrates secundus' vor, dessen Hauptargument darin bestand, nachzuweisen, dass es sich bei den Bewohnern der Neuen Welt um Barbaren von der Art handelte, die Aristoteles in seiner 'Politik' als "Sklaven von Natur aus" definiert hatte. Die spanische Conquista sei daher einerseits aus Gründen der humanitären Intervention zur Unterbindung weiterer unmenschlicher Gräueltaten zu rechtfertigen, und andererseits zum Nutzen der Unterworfenen, die eine ihrer natürlich sklavischen Wesensart entsprechende despotische Herrschaft erhalten würden. Sepúlveda versucht, diese Auffassung durch die Lehren großer Philosophen, Theologen und Juristen in gelehrter Ausführlichkeit zu belegen.

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