AHA-BUCH

Was schweizerische Jugendliche von der EU wissen

Die schweizerische TEESAEC-Studie
 Taschenbuch
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ISBN-13:
9783725309979
Einband:
Taschenbuch
Erscheinungsdatum:
01.11.2012
Seiten:
145
Autor:
Béatrice Ziegler
Gewicht:
318 g
Format:
226x159x15 mm
Serie:
2, Politische Bildung in der Schweiz
Sprache:
Deutsch
Beschreibung:

Volker Reinhardt, Béatrice Ziegler:

Zur Relevanz einer Wissens- und Einstellungsstudie schweizerischer Jugendlichen zur EU

Béatrice Ziegler, Volker Reinhardt, Georg Weisseno:

Die europäische Studie TEESAEC und ihre Durchführung in der Schweiz

Volker Reinhardt:

Empirische Untersuchungen in der Schweiz zu politischem Wissen und Einstellungen in Bezug auf Europa

Monika Waldis, Béatrice Ziegler:

Wissenserwerb und Interessenentwicklung der Schweizer Schülerinnen und Schüler in der TEESAEC Interventionsstudie

Corinne Wyss, Claudia Schneider:

Interesse und Motivation als Voraussetzung für Wissensaufbau - Befragung von Schülerinnen und Schülern zum WebQuest und zur EU und Europa

Gina Aschwanden:

Einstellungen und Vorstellungen von Lehrkräften zum Europalernen in der Schule

Georg Weisseno, Valentin Eck:

Wissenszuwachs und motivationale Orientierung im Politikunterricht. Ergebnisse aus der deutschen TEESAEC-Studie

Reinhold Gärtner, Bernhard Natter:

Über europäische Themen und Institutionen lernen - Eine Interventionsstudie an österreichischen Schulen

Béatrice Ziegler, Volker Reinhardt:

Unterrichtsinterventionen zu EU-Entscheidungsprozessen: Ein Garant für Wissenszunahme und positive Einstellungsänderung? Ein Schlusswort.
Aus dem Vorwort der Herausgeber:
Zur Relevanz einer Wissens- und Einstellungsstudie schweizerischer Jugendlichen zur EU
Volker Reinhardt, Béatrice Ziegler
Für die Frage, welches Wissen und welche Einstellungen Jugendliche in der Schweiz hinsichtlich der EU haben, interessiert sich die Politische Bildung zumindest aus zweierlei Gründen: Seit einigen Jahrzehnten ist das Verhältnis der Schweiz zur EU eine brennende politische Frage, die die wirtschaftliche wie arbeitsmarktpolitische, soziale, bildungspolitische, kulturelle wie gesamtpolitische Weiterentwicklung einer kleinen, aber hochentwickelten Nation als der Gestaltung bedürftig aufwirft. Aber diese Frage wird in der Öffentlichkeit meist unterkomplex, wenn nicht ideologisiert diskutiert. Damit ist die Meinungsbildung anspruchsvoll und verlangt von den Mitgliedern des Souveräns, des (Stimm-)Volkes, ein besonders intensives Bemühen sich zu informieren und sich auf der Grundlage eigener Werthaltungen und Interessen eine Meinung zu bilden. Dabei ist Politik als Prozess zu verstehen, der sich auf mehreren Ebenen vollzieht. Auch wenn dies der schweizerischen politischen Diskussion aufgrund des dreistufigen Systems (Gemeinden, Kantone, Bund) und des damit verbundenen Föderalismus vertraut ist, gilt es nun, bei einer Frage wie des Verhältnisses zur EU, weitere Ebenen einzubeziehen: diejenige der Weltregion nämlich und die globale. Es ist keine Frage, dass die Einsicht in die Komplexität der Meinungsbildung einiges an Wissen, aber auch die Bereitschaft, sich mit dieser Komplexität auseinanderzusetzen voraussetzt, auch wenn einfache Positionsnahmen durch die öffentliche Diskussion nahegelegt werden.
Für die Politische Bildung ist es also relevant, eine Standortbestimmung hinsichtlich des Wissens über und der Einstellungen zur EU von Jugendlichen zu gewinnen. Dabei ist zusätzlich interessant zu wissen, inwiefern sich die Einstellungen mit der Qualität und einer möglichen Zunahme des Wissens verbinden oder nicht. Auf der Grundlage dieses Wissens kann erst definiert werden, in welcher Weise Lehrpersonen Material zur Verfügung gestellt werden soll, damit diese im Unterricht die Grundlage für Wissen zur EU und das Verhältnis der Schweiz zu ihr fördern können.
Dieses Buch berichtet von einem europäischen Projekt, an dem sich schweizerische Forschende beteiligen konnten. Ihre Fragen und Ergebnisse aus der Untersuchung brachten dem Projekt eine Aussenperspektive, da die übrigen Partnerteams aus Mitgliedsländern der EU stammen. Es interessierte deshalb auch, inwiefern sich schweizerische Jugendliche beim Wissen im Durchschnitt der untersuchten Jugendlichen im EU-Raum befinden und inwiefern ihre Einstellungen mit deren Haltungen vergleichbar sind.
In einem ersten Beitrag (2) wird eingeführt in die Anlage des europäischen Projekts, das Jugendliche im Pre- und Posttest einer Interventionstudie zu ihren Kenntnissen und Einstellungen befragte, wobei die Intervention die Auseinandersetzung mit Konzepten zum Entscheidungsprozess in der EU in der Form eines WebQuest verlangte. Danach wird der bisherige Forschungsstand zum Wissen von schweizerischen Jugendlichen bezüglich Europa und EU vorgestellt (3). Der folgende Beitrag präsentiert die quantitative Auswertung der Befragung in der Schweiz (4). Ihm folgt der Bericht über die Zusatzbefragung im Kanton Aargau (5) und jener über die Befragung im Kanton Luzern (6), bevor dann die Beiträge aus Deutschland (7) und Österreich (8) den Vergleich ermöglichen, der auch im Schlusswort (9) aufgegriffen wird.
Inhaltsverzeichnis:
Volker Reinhardt, Béatrice Ziegler:
Zur Relevanz einer Wissens- und Einstellungsstudie schweizerischer Jugendlichen zur EU
Béatrice Ziegler, Volker Reinhardt, Georg Weisseno:
Die europäische Studie TEESAEC und ihre Durchführung in der Schweiz
Volker Reinhardt:
Empirische Untersuchungen in der Schweiz zu politischem Wissen und Einstellungen in Bezug auf Europa
Monika Waldis, Béatrice Zie