AHA-BUCH

Vom lokalen Korporatismus zum europaweiten Wohlfahrtsmarkt

Der Wandel der Governance sozialer Dienste und zugrundeliegende Strategien
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ISBN-13:
9783658088873
Einband:
Book
Erscheinungsdatum:
02.03.2015
Seiten:
300
Autor:
Tim Eyßell
Gewicht:
382 g
Format:
211x146x20 mm
Sprache:
Deutsch
Beschreibung:

Tim Eyßell analysiert die Governance der kommunalen Sozialpolitik am Beispiel von Kommunen, die im Rahmen des Ausbaus der sozialen Dienste, wie aktuell der Kindertagesbetreuung, auf unterschiedliche Weise Träger für neu zu gründende Einrichtungen suchen. Abhängig von örtlichen Traditionen und aktuellen Machtverteilungen variiert die Art der Trägerwahl zwischen einem traditionellen exklusiven "Kungelkorporatismus" und europaweiten Ausschreibungen. Die Fürsprecher einer Marktöffnung kündigen mit Verweis auf die Notwendigkeit zur Anwendung des EU-Vergaberechts eine lange Tradition korporativer Abstimmungspraktiken auf. Werden sie sich mit diesem Modell durchsetzen? Ein Konsens über eine zukünftige "good governance" ist bislang nicht erkennbar. Der Autor untersucht diese Situation und die verschiedenen machtpolitischen und fachlichen Interessen der beteiligten Akteure.
Dimensionen des Strukturwandels der Governance sozialer Dienste.- Europäisierung der Governance sozialer Dienste?.- Governance-Strategien der Kommunen.- Zentrale Faktoren bei der Strategiewahl der Kommunen.
Tim Eyßell analysiert die Governance der kommunalen Sozialpolitik am Beispiel von Kommunen, die im Rahmen des Ausbaus der sozialen Dienste, wie aktuell der Kindertagesbetreuung, auf unterschiedliche Weise Träger für neu zu gründende Einrichtungen suchen. Abhängig von örtlichen Traditionen und aktuellen Machtverteilungen variiert die Art der Trägerwahl zwischen einem traditionellen exklusiven "Kungelkorporatismus" und europaweiten Ausschreibungen. Die Fürsprecher einer Marktöffnung kündigen mit Verweis auf die Notwendigkeit zur Anwendung des EU-Vergaberechts eine lange Tradition korporativer Abstimmungspraktiken auf. Werden sie sich mit diesem Modell durchsetzen? Ein Konsens über eine zukünftige "good governance" ist bislang nicht erkennbar. Der Autor untersucht diese Situation und die verschiedenen machtpolitischen und fachlichen Interessen der beteiligten Akteure.

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