Soziologie des Wettbewerbs

Eine kultur- und wirtschaftssoziologische Analyse der Marktgesellschaft
 Book
Sofort lieferbar | Lieferzeit:3-5 Tage I

39,99 €*

Alle Preise inkl. MwSt. | zzgl. Versand
ISBN-13:
9783658010614
Einband:
Book
Erscheinungsdatum:
01.03.2013
Seiten:
246
Autor:
Dietmar J. Wetzel
Gewicht:
422 g
Format:
241x172x23 mm
Serie:
Wirtschaft und Gesellschaft
Sprache:
Deutsch
Beschreibung:
Märkte und vor allem Wettbewerb sind in allerMunde. So gibt es mittlerweile kaum ein ge sellschaftliches Problemfeld, für
das nicht der Markt beziehungsweise der Wettbewerb als Lösung bemüht werden.
Eine der grundlegenden Intuitionen und dann auch Motivation für diese Arbeit liegt
jedoch in einer Art Unbehagen gegenüber der Schlüsselstellung , die vor allem
dem Wettbewerb von verschiedener Seite zugewiesen wurde und wird.
Das für Gesellschaften ebenso brisante wie zentrale Thema Wettbewerb wurde bislang der Ökonomie respektive der politisch-medialen Rhetorik überlassen. Soziologische Klassiker (Simmel, Weber, Bourdieu u. a.) bieten Anknüpfungspunkte für eine Wettbewerbssoziologie. Deren Intuitionen aufgreifend besteht die "Soziologie des Wettbewerbs" aus einer sowohl sozialtheoretisch fundierten als auch empirisch orientierten Feldanalyse. Vier soziale Felder/Märkte und die dort vorfindlichen Praktiken werden analysiert: 1. Bildung (Exzellenzinitiative), 2. Finanzmärkte (Großbanken), 3. Sport (Doping) und 4. Liebe (Onlinedating). Daraus resultiert eine theoretisch und empirisch fundierte Wettbewerbskritik, die die aktuellen ideologischen Überfrachtungen dekonstruiert und kritisch auf die Auswirkungen bezüglich Subjektpositionen, Leistung und Erfolg sowie auf Mechanismen der Re- und Destabilisierung eingeht. Die Überlegungen münden in ein Nachdenken über die Bedingungen guter Lebensführung in Zeiten einer Wettbewerbsgesellschaft.
Dispositive des Wettbewerbs.- Wettbewerbsanalytik: Kulturen und drei Dimensionen.- Die Felder der Bildung, der Ökonomie, des Sports und der Liebe.- Soziologie einer gelingenden Lebensführung.
Das für Gesellschaften ebenso brisante wie zentrale Thema Wettbewerb wurde bislang der Ökonomie respektive der politisch-medialen Rhetorik überlassen. Soziologische Klassiker (Simmel, Weber, Bourdieu u. a.) bieten Anknüpfungspunkte für eine Wettbewerbssoziologie. Deren Intuitionen aufgreifend besteht die "Soziologie des Wettbewerbs" aus einer sowohl sozialtheoretisch fundierten als auch empirisch orientierten Feldanalyse. Vier soziale Felder/Märkte und die dort vorfindlichen Praktiken werden analysiert: 1. Bildung (Exzellenzinitiative), 2. Finanzmärkte (Großbanken), 3. Sport (Doping) und 4. Liebe (Onlinedating). Daraus resultiert eine theoretisch und empirisch fundierte Wettbewerbskritik, die die aktuellen ideologischen Überfrachtungen dekonstruiert und kritisch auf die Auswirkungen bezüglich Subjektpositionen, Leistung und Erfolg sowie auf Mechanismen der Re- und Destabilisierung eingeht. Die Überlegungen münden in ein Nachdenken über die Bedingungen guter Lebensführung in Zeiten einer Wettbewerbsgesellschaft.

Kunden Rezensionen

Zu diesem Artikel ist noch keine Rezension vorhanden.
Helfen sie anderen Besuchern und verfassen Sie selbst eine Rezension.