Joseph von Eichendorff, 'Die Sehnsucht': Sehnsucht und kein Ende: Die dualistische Welterfahrung der Romantik
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Joseph von Eichendorff, 'Die Sehnsucht': Sehnsucht und kein Ende: Die

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ISBN-13:
9783638380393
Einband:
Ebook
Seiten:
17
Autor:
Ella Plett
eBook Typ:
Adobe Digital Editions
eBook Format:
EPUB
Kopierschutz:
0 - No protection
Sprache:
Deutsch
Beschreibung:
Studienarbeit aus dem Jahr 2004 im Fachbereich Germanistik - Neuere Deutsche Literatur, Note: 1,7, Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg (Neuphilologisches Institut - Germanistisches Seminar), 14 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Die Literaturepoche der Romantik wird häufig als Reaktion auf die einseitige ...
Studienarbeit aus dem Jahr 2004 im Fachbereich Germanistik - Neuere Deutsche Literatur, Note: 1,7, Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg (Neuphilologisches Institut - Germanistisches Seminar), 14 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Die Literaturepoche der Romantik wird häufig als Reaktion auf die einseitige Verherrlichung der Vernunft in der Aufklärung verstanden. Im Zeitalter der Industrialisierung, in welchem viele Menschen ihr Dasein durch Kriege und Unterdrückung als zunehmend hart und unerträglich empfanden, suchte man Möglichkeiten, sich in transzendente, metaphysische Sphären zu flüchten und die Realität vorübergehend auszuschalten. Neue Schlagwörter wie "Gefühl", "Phantasie", "Erleben", "Sehnsucht" hielten in zahlreiche romantische Werke und vor allem in die romantische Lyrik ihren Einzug. Man sehnte sich nach Entgrenzung, nach Übersinnlichem, nach fremden und unbekannten Kulturen, nach der Ewigkeit, und man fand sogar zurück zum Glauben an Gott.Bei einer intensiveren Beschäftigung mit der romantischen Literatur drängt sich jedoch die Frage auf, inwiefern das romantische Weltbild ausschließlich auf das Idyllische, Irreale und Weltfremde begrenzt werden kann. Joseph von Eichendorffs Gedicht Sehnsucht wurde seit den 50-er Jahren des letzten Jahrhunderts in der Literaturwissenschaft gerade unter diesem Aspekt wieder neue Beachtung geschenkt: Kann die Romantik tatsächlich nur Entferntes und Unerreichbares aufweisen?
Die Sehnsucht, wie oben erwähnt, eines der charakteristischen Merkmale der Romantik, ist vordergründig eine Hilfe bei der Überwindung natürlicher Grenzen. Hintergründig wird jedoch deutlich, dass die Unverrückbarkeit dieser Grenzen weder geleugnet noch verwünscht, sondern lediglich bedauert wird. Damit gesteht der romantische Dichter ein, dass Sehnsucht ihre Erfüllung nur in der Imagination findet und eine reale Zufriedenheit sich demzufolge nicht einstellen kann. Dies steht im Widerspruch zu der naiven und weltfremden Abgehobenheit, die romantischen Werken oft unterstellt wird.
Trotzdem strahlen romantische Gedichte wie die Sehnsucht eine gewisse Ruhe und Harmonie aus. Der romantische Dichter findet offensichtlich für sich selbst eine Lösung, die ihm inneren Frieden gibt und die ihm trotz seines Realitätsbewusstseins hilft, das harte Leben zu bewältigen und ihm noch etwas Schönes abzugewinnen.
Worin das Geheimnis dieses Friedens liegt, soll in der vorliegenden Hausarbeit näher bestimmt werden. Dabei werden nur einzelne Aspekte Berücksichtigung finden können, da eine ausführliche und lückenlose Analyse den vorgegebenen quantitativen Rahmen der Arbeit sprengen würde.

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