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Selbstdarstellung / Impression Management -Themenüberblick unter besonderer Berücksichtigung Reziproker Effekte

 Ebook
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16,99 €*

ISBN-13:
9783638212731
Einband:
Ebook
Seiten:
48
Autor:
Diana von Webel
eBook Typ:
Adobe Digital Editions
eBook Format:
EPUB
Kopierschutz:
0 - No protection
Sprache:
Deutsch
Beschreibung:

Studienarbeit aus dem Jahr 2001 im Fachbereich Medien / Kommunikation - Journalismus, Publizistik, Note: 1,7, Johannes Gutenberg-Universität Mainz (Institut für Publizistik), Veranstaltung: Hauptseminar: Reziproke Effekte, Sprache: Deutsch, Abstract: Am 7. Juni 2000 erschien in der Allgemeinen Zeitung Mainz in der KolumneGuten Morgen, Mainz ...
Studienarbeit aus dem Jahr 2001 im Fachbereich Medien / Kommunikation - Journalismus, Publizistik, Note: 1,7, Johannes Gutenberg-Universität Mainz (Institut für Publizistik), Veranstaltung: Hauptseminar: Reziproke Effekte, Sprache: Deutsch, Abstract: Am 7. Juni 2000 erschien in der Allgemeinen Zeitung Mainz in der Kolumne"Guten Morgen, Mainz" folgender Artikel:
"Durch die Blume
Die Zeiten, da dem Anrufer ein harsches "Bittäää?" am Telefon
entgegenschallte, sind vorbei. Stattdessen eine Flötstimme:
"Meinnameistmurmelmurmelwaskannichfürsietun?" Überhaupt: Info-Schalter,
Kundenbetreuer, Service-Telefone: Mit blumigen Worten wird überall
Dienstbeflissenheit gepriesen. Doch die Servicewüste lebt. So etwa, dem
sprießenden Grün zum Trotz, in einem Blumenladen im Münchfeld. Dort
wollte ein Leser eine Viertelstunde vor Ladenschluss einen Strauß erstehen als
kleines Trostpflaster für seine Partnerin, die an dem Tag beim Arzt gewesen
war. Doch statt rasch ein paar Blumen sprechen zu lassen, reagierte der
Verkäufer recht unwirsch: Er mache jetzt Feierabend, ließ er unverblümt
wissen und war auch durch sanftes Zureden nicht zu erweichen. In einer
Gonsenheimer Gärtnerei, in der das Geschäft bis zum Feierabend blüht, wurde
der Unbestraußte schließlich doch noch fündig. Eine blütenreine Leistung,
meint MOGUNTINUS"
Leider hat der Autor nicht gewusst, dass es im Mainzer Münchfeld nur einen
einzigen Blumenladen gibt. Der unfreundliche Verkäufer und sein Geschäft waren
also eindeutig identifizierbar gewesen. Welche Wirkung hatte der Artikel auf den
Floristen? Offenbar eine gewaltige, denn er schaltete einen Anwalt ein. Eine Woche
später (AZ vom 14. Juni 2000) sahen sich die verantwortlichen Redakteure
gezwungen, unten stehende Gegendarstellung zu der Glosse an der gleichen Stelle im
Lokalteil abzudrucken.
"Gegendarstellung
red. Zur Glosse ,Moguntinus' vom 7. Juni erreichte uns folgende
Gegendarstellung: ,Im Mainzer Anzeiger / Allgemeine Zeitung vom 7. 6. 2000
ist auf Seite 9 ein Beitrag unter der Überschrift ,Durch die Blume' enthalten,
der unrichtige Behauptungen enthält, die ich wie folgt richtig stelle: a) Es wird
behauptet, dass in einem Blumenladen im Münchfeld die Servicewüste lebe.
Diese Behauptung ist unwahr. Wahr ist, dass in einem Blumenladen im
Münchfeld Service geboten wird. b) Es wird behauptet, in einem Blumenladen
im Münchfeld habe der Verkäufer unwirsch reagiert und erklärt, jetzt
Feierabend zu machen. Diese Behauptung ist unwahr. Richtig ist, dass der
Verkäufer weder unwirsch war, noch erklärt habe, jetzt Feierabend zu
machen.' Wiesbaden, den 9. 6. 2000 Hendrik Hejral, Art Floristic"
Versuchen wir nachzuvollziehen, was dem Verkäufer nach Lektüre der Glosse
durch den Kopf ging: [...]