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Sprachliche und pädagogische Konzeptionen im Deutschunterricht des 18. Jahrhunderts
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Sprachliche und pädagogische Konzeptionen im Deutschunterricht des 18. Jahrhunderts

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ISBN-13:
9783638134651
Einband:
,
Seiten:
20
Autor:
Miriam Englert
eBook Typ:
Adobe Digital Editions
eBook Format:
EPUB
Kopierschutz:
0 - No protection
Sprache:
Deutsch
Beschreibung:

Studienarbeit aus dem Jahr 2002 im Fachbereich Deutsch - Pädagogik, Didaktik, Sprachwissenschaft, Note: 3, Pädagogische Hochschule Heidelberg (Didaktik Deutsch), Sprache: Deutsch, Abstract: Die Geschichte des Deutschunterrichts ist sehr komplex und muss immer auch in die gesellschaftlichen, religiösen und politischen Hintergründe der Zeit ...
Studienarbeit aus dem Jahr 2002 im Fachbereich Deutsch - Pädagogik, Didaktik, Sprachwissenschaft, Note: 3, Pädagogische Hochschule Heidelberg (Didaktik Deutsch), Sprache: Deutsch, Abstract: Die Geschichte des Deutschunterrichts ist sehr komplex und muss immer auch in die gesellschaftlichen, religiösen und politischen Hintergründe der Zeit eingeordnet werden.
Die allgemeine Gelehrtensprache war vom späten Mittelalter bis ins 19. Jahrhundert hinein Latein. "Im Neben- und Miteinander von Latein und Deutsch lagen Prestige und schriftsprachlicher Status über viele Jahrhunderte eindeutig auf Seiten des Lateinischen. Deutsch war die Sprache der Mündlichkeit, der ungebildeten Stände, der primären Sozialisation in der Familie und der dialektalen Vielfalt."

Im 17. Jahrhundert war Latein Gelehrten- und Literatursprache. Die deutsche Sprache fand erst Ende 17. Jahrhundert allmählich und nur schwer Einzug in die Schulen. Zuvor wurde der Unterricht in Latein abgehalten. Deutsch als Unterrichtsfach gab es nicht. Alle Fächer wurden in der lateinischen Sprache gelehrt. Den Kindern untereinander wurde verboten sich in ihrer Muttersprache zu unterhalten.
Erst im Laufe der folgenden Jahrhunderte wurde der Deutschunterricht als Unterrichtsfach an den Schulen und Universitäten eingeführt. Gründe hierfür sind in gesellschaftlichen und politischen Veränderungen zu finden. Auch das Schulwesen hat seinen Teil dazu beigetragen, die deutsche Sprache an Schulen zu etablieren.

Ein Großteil der Gymnasien, die Latein- und Gelehrtenschulen hielten lange Zeit, trotz der gesellschaftlichen Veränderungen im Hinblick auf die deutsche Sprache an der lateinischen Sprache fest. Ende des 18. und Anfang des 19. Jahrhunderts setzte sich die deutsche Sprache auch an diesen Schulen durch.

Seit der Aufklärung ist der Deutschunterricht an Elementar- Volks- und Lateinschulen ein fester Bestandteil des Unterrichts. Den Kindern der Unter- und Mittelschicht wurde zu dieser Zeit erstmals die Möglichkeit geboten die Grundlagen der deutschen Muttersprache an Wort und Schrift zu erlernen. Dennoch war der Erwerb der Muttersprache kein Garant für den späteren Eintritt in eine höhere Schule.
Deutsch als Unterrichtsfach konnte sich an Gymnasien auch noch im 19. Jahrhundert nur schwer etablieren.
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