AHA-BUCH

Materiell-rechtliche Schranken von Verfassungsänderungen im deutschen und französischen Verfassungsrecht

Eine verfassungsvergleichende Untersuchung
 Taschenbuch
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ISBN-13:
9783631356371
Einband:
Taschenbuch
Erscheinungsdatum:
29.03.2000
Seiten:
226
Autor:
Christoph Wittekindt
Gewicht:
323 g
Format:
208x148x17 mm
Serie:
2870, Europäische Hochschulschriften (Reihe 02): Rechtswissenschaft / Law / Droit
Sprache:
Deutsch
Beschreibung:

Aus dem Inhalt: Dogmengeschichtliche und dogmatische Entwicklungen von Verfassungsänderungsschranken - Begriff, Inhalt und Reichweite von Revisionsschranken im GG und in der Verfassung der V. Republik - Einflüsse von Hauriou, Schmitt und Kelsen - Art. 79 III GG und Art. 89 V C 1958 in Theorie und Rechtsprechung - Der unantastbare «Verfassungskern» der deutschen und französischen Verfassung.
Die Frage, ob die Verfassung vom Inhaber der Revisionsgewalt in materieller Hinsicht nach Belieben geändert werden kann oder ob dieser Grenzen zu beachten hat, gehört seit langem zu den Hauptthemen der französischen wie der deutschen Verfassungslehre. Aktualität erfuhr die Frage in den neunziger Jahren durch mehrere Entscheidungen der Verfassungsgerichte der beiden Länder, u.a. zum «Maastrichter Vertrag», in denen die Gerichte die für die Revisionsgewalt unantastbaren Verfassungsgrundsätze neu formulierten. Im ersten Teil der verfassungsvergleichenden Arbeit wird die Problematik materiell-rechtlicher Verfassungsänderungsgrenzen in ihrer geschichtlichen Entwicklung dargestellt. Der zweite Teil beschäftigt sich mit der Behandlung der Problematik in der heutigen Verfassungsrechtstheorie und -praxis der beiden Länder. Ziel der Arbeit ist es, zu zeigen, daß ungeachtet der völlig unterschiedlich verlaufenen verfassungsgeschichtlichen Entwicklung sowohl die französische als auch die deutsche Verfassung grundlegende Verfassungsprinzipien - wie Demokratie- und Rechtsstaatlichkeit, Grundfreiheiten und Grundrechte - der Revision entzieht, die den Kern zukünftiger europäischer Verfassungsstaatlichkeit bilden.