Divergentes Bewußtsein: Romanprosa an der Wende zum 19. Jahrhundert

Interpretationen zu Schlegels Lucinde, Brentanos Godwi und Jean Pauls Leben Fibels
 Taschenbuch
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ISBN-13:
9783631350737
Einband:
Taschenbuch
Erscheinungsdatum:
01.08.1999
Seiten:
456
Autor:
Cordula Braun
Gewicht:
617 g
Format:
208x151x31 mm
Serie:
13, Literatur als Sprache. Literaturtheorie, Interpretation, Sprachkritik
Sprache:
Deutsch
Beschreibung:
Aus dem Inhalt: Situation reflexiver Prosa - Schwierigkeit eines Prosabegriffs - Situation des Romans in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts - Friedrich Schlegels Lucinde : Prosa der Liebe - Clemens Brentanos Godwi : Prosa der Welt - Jean Pauls Leben Fibels : Prosa der satirischen Universalität.
Prosa ist nicht das Selbstverständliche, sondern das Wesentliche des Romans; daher werden drei für die Wende zum 19. Jahrhundert repräsentative Romane als Romanprosa interpretiert ( Lucinde, Godwi, Leben Fibels ). Schon die reflexive Prosa z.B. Hamanns, Hölderlins, Schlegels entwickelt sich weder linear, noch unterscheidet sie zwischen Poesie und Theorie. Ähnliches gilt für den Roman der Zeit. Jeder der Romane ist ein individuelles Prosaexperiment. Die Suche der Romanprosa nach ihrer Identität zeigt sich in der Auseinandersetzung mit traditionellen, kohärenten Darstellungsweisen, in der Diversität der Prosamodi und in bis ins einzelne reichenden Sprachirritationen. Detailuntersuchungen weisen nach, daß es ihr so gelingt, das divergente Bewußtsein des 19. Jahrhunderts zu artikulieren.

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