AHA-BUCH

Das Recht auf bio-materielle Selbstbestimmung

Grenzen und Möglichkeiten der Weiterverwendung von Körpersubstanzen
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ISBN-13:
9783540204848
Einband:
Book
Erscheinungsdatum:
09.02.2004
Seiten:
392
Autor:
Christian Halasz
Gewicht:
591 g
Format:
235x155x21 mm
Sprache:
Deutsch
Beschreibung:

1 Einleitung.- A. Einftihrung.- B. Gang der Untersuchung.-2 Biologische Grundlage.- A. Gen, DNA und RNA.- I. Die DNA.- II. Das Gen.- III. Die RNA.- B. Substanzen mit genetischem Material.- I. Codierendes und nicht-codierendes Material.- II. Organisations struktur der Zellkern-DNA.- C. Die verschiedenen Zelltypen.- I. Somatische Zellen.- II. Reproduktive Zellen.- III. Stammzellen.-
3 Rechtliche Qualifizierung biologischen Materials.- A. Biologisches Material im Sinne der Untersuchung.- B. Rechtliche Einordnung biologischen Materials.- I. Vorüberlegung - Die rechtliche Einordnung des lebenden menschlichen Körpers.- 1. Der persönlichkeitsrechtliche Ansatz.- 2. Der sachenrechtlicher Ansatz.- a. Die notwendigen Voraussetzungen für die Sacheigenschaft im Sinne des
90 BGB.- b. Die Eigentumsfähigkeit des lebenden menschlichen Körpers.- 3. Die Überlagerungsthese.- 4. Stellungnahme.- a. Kritische Würdigung des sachenrechtlichen Ansatzes.- b. Die Vorteile des persönlichkeitsrechtlichen Ansatzes.- c. Die Überlegenheit der Überlagerungsthese.- II. Rechtliche Einordnung des vom Körper getrennten biologischen Materials.- 1. Die Theorie vom Fortbestand des Persönlichkeitsrechts.- 2. Der sachenrechtliche Ansatz und seine Folgen.- a. Die Umwandlungskonstruktionen.- aa. Die Lockerung der Nähebeziehung.- bb. Die Aneignungsthese.- cc. Die analoge Anwendung des
953 BGB.- b. Die Einordnung als res extra commercium als Sonderweg.- 3. Überlagerungsthese.- 4. Der modifizierte sachenrechtliche Ansatz.- 5. Stellungnahme.- a. Kritik am ausschlie?lich persönlichkeitsrechtlichen Ansatz.- b. Kritik am ausschlie?lich sachenrechtlichen Ansatz.- aa. Das mangelhafte Schutzniveau des rein sachenrechtlichen Ansatzes.- bb. Die Kritik an den einzelnen Umwandlungskonstruktionen.- (a)
953 BGB analog als Begründung für eine Umwandlung.- (b)
958 Abs. 2 BGB als Begründung für eine Umwandlung.- (c) Lockerung der Nähebeziehung als Begründung für eine Umwandlung.- cc. Fazit.- c. Die Kritik an der Überlagerungsthese.- d. Der modifizierte sachenrechtliche Ansatz als Ausweg.- aa. Die Vorteile des modifizierten sachenrechtlichen Ansatzes.- bb. Dogmatische Begründung der persönlichkeitsrechtlichen Beziehung.- (a) Vorüberlegung.- (b) Genetisches Material als Grund für die persönlichkeitsrechtliche Beziehung.- (aa) Die Selbstbestimmung über genetisches Material als Bestimmungsbefugnis über eine Kernzone.- (bb) Die Erforderlichkeit persönlichkeitsrechtlichen Schutzes genetischen Materials.- 6. Zwischenergebnis.- 7. Rechtsfolgen für bestimmte Substanztypen.- a. Körperzellen und sonstiges genetisches Material.- aa. Die sachen- und eigentumsrechtliche Einordnung somatischer Zellen und sonstigen genetischen Materials.- bb. Die persönlichkeitsrechtliche Einordnung somatischer Zellen und sonstigem genetischen Materials.- b. Reproduktive Zellen.- aa. Vorüberlegung.- (a) Die verschiedenen Versuche einer eigenständigen rechtlichen Einordnung des Keimguts.- (aa) Die Keimzelle als eigenstandige Person?.- (bb) Die Keirnzelle als eigenständige Teil- , Vor-, oder Zwischenpersonalität?.- (b) Die fehlende Überzeugungskraft der für eine differenzierte Behandlung angeführten Unterscheidungskriterien.- (c) Fazit.- bb. Die sachen- und / oder persönlichkeitsrechtliche Einordnung.- (a) Die sachen- und eigentumsrechtliche Einordnung.- (aa) Die Einordnung als Sache im Sinne des 90 BGB.- (bb) Die eigentumsrechtliche Einordnung.- (1) Die Eigentumsunfähigkeit reproduktiver Zellen.- (2) Die Nachteile der Eigentumsunfähigkeit reproduktiver Zellen.- (b) Die persönlichkeitsrechtliche Einordnung.- (aa) Die persönlichkeitsrechtlichen Befugnisse des Substanzträgers über seine Keirnzellen.- (bb) Exkurs: Auswirkungen der Verschmelzung von Keimzellen auf das Persönlichkeitsrecht.- cc. Fazit.- c. Stammzellen.- d. Biologisches Material ohne genetische Relevanz.- 8. Fazit.-
4 Die Weiterverwendung biologischen Materials.- A. Das Eigentum an biologischem Material.-
Das Buch befasst sich mit der Weiterverwendung von Körpersubstanzen. Insbesondere wird die Frage beantwortet, welche Bedeutung das Persönlichkeitsrecht des Substanzträgers für die Weiterverwendung von Körpersubstanzen durch die medizinische Industrie sowie durch die Forschung hat. Das Buch geht von einem besonderen Persönlichkeitsrecht des Substanzträgers an seinem biologischen Material aus (das sog. Recht auf bio-materielle Selbstbestimmung). Darüber hinaus wird auch die eigentumsrechtliche Position an biologischem Material beleuchtet. Im letzten Abschnitt wird untersucht, welche zivilrechtlichen Folgen aus einer unbefugten Nutzung biologischen Materials resultieren. Das Buch erörtert, welche Möglichkeiten für den Verwender von biologischem Material bestehen, Körpersubstanzen zu nutzen, ohne sich zivilrechtlichen Ansprüchen des Substanzträgers ausgesetzt zu sehen. Überdies wird auch die Frage einer möglichen Lizenzierung der Nutzung von Körpersubstanzen ausführlich diskutiert.