AHA-BUCH

Die künstliche Beatmung auf Intensivstationen

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ISBN-13:
9783540121152
Einband:
Book
Erscheinungsdatum:
01.09.1983
Seiten:
288
Autor:
G. Wolff
Gewicht:
230 g
Format:
200x125x13 mm
Sprache:
Deutsch
Beschreibung:

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1 Untersuchung des beatmeten Patienten.- 1.1 Klinische Untersuchung.- 1.1.1 Klinisch sichtbare Zeichen zur Beurteilung des peripheren Kreislaufs.- 1.1.2 Hauttemperatur.- 1.1.3 Atmungsabhängige Phänomene.- 1.1.4 Psychische Symptome.- 1.1.5 Typische Veränderungen nach Anwendung des extrakorporalen Kreislaufs.- 1.2 Thoraxröntgenbild.- 1.3 Messungen.- 1.3.1 Messung hämodynamischer Druckwerte.- 1.3.2 Druckmessung in den Atemwegen.- 1.3.3 Transpulmonaler und transmuraler (kardialer) Druckgradient.- 1.3.4 Pulsfrequenz und Herzrhythmusstörungen.- 1.3.5 Blutgase.- 1.3.6 Atemgase.- 1.3.7 Diurese.- 1.3.8 Kerntemperatur.- 1.3.9 Körpergewicht.- 1.3.10 Blutvolumen.- 1.4 Berechnungen.- 1.4.1 Intrapulmonaler Rechts-links-Shunt.- 1.4.2 Arteriovenöse Differenz.- 1.4.3 Alveoläre Ventilation und Totraumventilation.- 1.4.4 Sauerstoffaufnahme, Herzminutenvolumen nach Fick.- 1.4.5 Kohlensäureabgabe.- 1.4.6 Effektive Compliance.- 2 Interpretation der Befunde.- 2.1 Einfache Modellvorstellung vom Gasaustausch.- 2.2 Totraumventilation.- 2.3 Intrapulmonaler Rechts-links-Shunt.- 2.3.1 Intrapulmonaler Rechts-links-Shunt und Schock.- 2.3.2 Intrapulmonaler Rechts-links-Shunt und Herzminutenvolumen.- 2.3.3 Aussagewert des alveoloarteriellen Sauerstoffgradienten (DAaO2).- 2.4 Regionale Hypoventilation.- 2.5 Atemfrequenz unter Beatmung.- 2.6 Effektive Compliance.- 2.7 Atemminutenvolumen und Atemhubvolumen.- 2.8 Kritik der vorgelegten Konzepte.- 3 Beatmungsweg.- 3.1 Orotrachealer Tubus.- 3.2 Nasotrachealer Tubus.- 3.3 Tracheotomietubus.- 3.4 Tracheotomie.- 3.4.1 Organisation der Tracheotomie.- 3.4.2 Analgesie.- 3.4.3 Technik der Tracheotomie.- 3.4.4 Tracheotomie und Infektion.- 3.5 Mechanische Schäden infolge des Tubus.- 3.6 Bemerkungen zur Taktik der Tubuswahl.- 4 Differenzierte Beatmung.- 4.1 Verschiedene Prinzipien der Überdruckbeatmung.- 4.1.1 Druckbegrenzte Beatmung.- 4.1.2 Druckbegrenzte - volumenkontrollierte Beatmung.- 4.1.3 Volumenkontrollierte Beatmung.- 4.1.4 Assistierte volumenkontrollierte Beatmung mit variablem Fluß.- 4.1.5 Wechseldruckbeatmung.- 4.1.6 Intermittent mandatory ventilation (IMV).- 4.1.7 Spontanatmung mit CPAP und PEEP.- 4.1.8 Hochfrequente Beatmung und intratrachealer kontinuierlicher Fluß.- 4.1.9 Kombination von Beatmung mit extrakorporaler Zirkulation.- 4.1.10 Beatmung bei einseitiger pathologischer Veränderung.- 4.2 Gasbefeuchtung und Aerosoltherapie.- 4.3 Einstellung der Beatmungsmechanik.- 4.3.1 Einstellung der Beatmungsmechanik im Hinblick auf die Kohlensäureelimination.- 4.3.2 Einstellung der Beatmungsmechanik im Hinblick auf die Sauerstoffaufnahme.- 4.4 Einstellung der inspiratorischen Sauerstoffkonzentration.- 4.5 Rückwirkungen der Beatmung auf den Kreislauf.- 4.6 Überdruckbeatmung bei Herzinsuffizienz.- 4.7 Mechanische Beatmung bei Hirnödem.- 4.8 Die Anwendung der differenzierten Beatmungsmechanik.- 4.9 Überwachung.- 4.10 Sedation und Analgesie.- 5 Besondere Gefahren bei der mechanischen Beatmung und ihre Vermeidung.- 5.1 Bakterielle Bronchopneumonie.- 5.2 Atelektasen.- 5.2.1 Atelektasen mit bronchialer Obstruktion.- 5.2.2 Atelektasen ohne bronchiale Obstruktion.- 5.3 Flüssigkeitsretention und Flüssigkeitslunge.- 5.3.1 "Minimale" Wasserzufuhr.- 5.3.2 Wahl des Diuretikums.- 5.3.3 Wasserbilanz.- 5.3.4 Respiratorische Insuffizienz und Niereninsuffizienz.- 5.4 Sauerstofftoxizität.- 5.4.1 Einzelne Befunde zur Sauerstofftoxizität.- 5.4.2 Beeinflussung der Sauerstofftoxizität durch andere Faktoren.- 5.4.3 Konsequenzen für die Klinik.- 5.5 Sogenannte "Beatmungslunge" bzw. "Schocklunge" oder "Fettembolie".- 6 Übergang zur Spontanatmung und Extubationsbereitschaft.- 6.1 Gasaustausch und Spontanatmungsbereitschaft.- 6.2 Ventilation und Spontanatmungsbereitschaft.- 6.3 Herzinsuffizienz und Spontanatmungsbereitschaft.- 6.4 Spontanexpektoration und Extubation.- 7 Extubation.- 7.1 Extubation bei oralem Tubus.- 7.2 Extubation bei nasalem Tubus.- 7.3 Extubation bei Tracheotomierten.- 7.4 Physiotherapie nach Extubat
Immer mehr Intensivstationen werden betrieben, und immer mehr Patienten werden kiinstlich beatmet; immer mehr Arzte sind mit der Leitung der kiinstlichen Beatmung beauftragt, und immer mehr Schwestem wird die DurchfUhrung der kiinstlichen Beatmung an vertraut. Bisher "nur interessante" Kapitel der Physiologie und Pathophysio logie sind fUr diese Arzte und Schwestem plotzlich von brisanter Ak tualitlit. Bisher in der KIinik kaum beachtete Laborresultate miissen nun am Krankenbett interpretiert werden. Dariiber hinaus hat die Uberdruckbeatmung Zusammenhlinge gezeigt, deren Beriicksichti gung neue therapeutische Moglichkeiten eroffnet. Wohl besteht dar iiber eine ausgedehnte Spezialliteratur; es ist aber nicht leicht, deren Erkenntnisse in die Praxis umzusetzen. Dieses Buch soli eine Auswahl von theoretischen Grundlagen und Konzepten, praktischen Hinweisen, leicht durchfUhrbaren und niitz lichen Untersuchungen am Krankenbett und im Labor vermitteln, mit deren Hilfe die mechanische Beatmung in differenzierter Weise durchfUhrbar ist. Die enge Verflechtung von Atmung und Kreislauf wird beriicksichtigt, weshalb neben pulmonologischen Problemen auch einzelne Aspekte der Kreislaufpathophysiologie betrachtet werden. Auf3erdem scheint uns eine erfolgreiche Behandlung nur moglich, wenn wir uns auch der Gefahren der mechanischen Beat mung bewuf3t sind, wenn wir gegen die Beatmungskomplikationen prophylaktische Maf3nahmen ergreifen und ihre Friihsymptome konsequent suchen.