AHA-BUCH

Finanztitelmärkte und Unternehmensfinanzierung

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ISBN-13:
9783540120469
Einband:
Book
Erscheinungsdatum:
01.11.1982
Seiten:
328
Autor:
J. Wilhelm
Gewicht:
556 g
Format:
246x175x20 mm
Sprache:
Deutsch
Beschreibung:

Abschnitt 1; Einführung.- A.Die problemgerechte Darstellung von Finanzierungs-vorgängen.- B.Die Problematik der Charakterisierung von Finanz- titeln durch Zahlungsstrome.- a.Die Einflüsse der Unternehmenspolitik.- b.Die Bedeutung von den Financiers eingeräumten Wahlrechten.- c.Der Modellrahmen.- C."Klassische" Ansatze zur Bewertung von Finanztiteln.- a.Klassische Diskontierungsansätze.- b.Klassische Kapitalmarkttheorie: Das CAPM.- Abschnitt 2: Dynamische Modellvorstellungen für Finanztitelmärkte.- 1: Eine dynamische version des klassischen kapitalmarktmodells.- A.Die Entscheidungssituation des individuellen Anlegers in allgemeiner Darstellung.- B.Die Entscheidungssituation des individuellen Anlegers bei näherer Spezifikation der Präferenzen.- a.Die abgeleitete quasistatische Nutzenfunktion.- b.Die Ableitung d-effizienter Portefeuilles und die Gestalt des d-effizienten Randes.- c.Die Ableitung individueller Portefeuilles für zweiperiodige zustandsabhängige Präferenzfunktionale 4.- d.Die Ableitung bei Spezifikation der mehrperiodigen Nutzenfunktion.- C.Das Marktgleichgewicht im dynamischen Model1.- D.Ein Vergleich mit anderen in der Literatur vorzufindenden Bewertungsprozeduren.- a.Zeitadditive Nutzenfunktionen.- b.Die Berücksichtigung der periodischen Konsumzielrisiken.- c.Nutzen als Funktion des Endvermögens.- E.Die zeitliche Entwicklung der individuellen Portefeuillestruktur im Marktgleichgewicht.- a.Maximierung des erwarteten Endvermögensnutzens.- b.Maximierung einer zeitadditiven Nutzenfunktion.- c.Die zeitliche Portefeuilleentwicklung bei Berücksichtigung von Konsumzielrisiken (quadratischer Fall).- F.1st eine Anwendung des statischen CAPM zu rechtfertigen ?.- 2: State-preference-Ansatz und dynamisches kapitalmarktmodell.- A.Der State-Preference-Ansatz in allgemeiner Darstellung.- a.Die dynamischen Gleichungen.- b.Die quasistatischen Gleichungen.- B.Eine Anwendung: Leerverkaufsbeschränkungen und Kreditausfallrisiken bei den Anlegern.- a.Die Zahlungsstromcharakteristiken von Eigen- kapital- und Fremdkapitaltiteln.- b.Der Zusammenhang mit der Konstruktion von Optionen.- c.Die Einführung von Finanzintermediären.- d.Die Gestalt arbitragefreier Preissysteme.- C.Der State-Preference-Ansatz mit Wahrscheinlichkeiten.- a.Der Fall ohne Marktfähigkeitsbeschränkungen.- a.1. Die präferenzabhangige Lösung.- a.2. Die Lösung auf der Grundlage von Options- preisen.- b.Das Preissystem bei Marktfähigkeitsbe- schränkungen.- 3: Die Gleichgewichtspreise für einige realtypische finanztitel.- A. Die von dem dynamischen Modell implizierte Fristigkeitsstruktur der Zinssätze.- a. Das Grundproblem einer Theorie der Fristig keitsstruktur der Zinssätze.- b. Die Hauptthesen der Literatur und ihre Be- ziehung zu den dynamischen Modellen der Finanz-titelmärkte.- b.1. Die Erwartungshypothese.- b.2. Die Liquiditätspräferenztheorie.- b.3. Die Implikationen des dynamischen Kapital-marktmodells.- B. Die Gleichgewichtspreise für riskante Fremd-kapitaltitel - Ansätze einer Theorie der Risikostruktur der Zinssätze 181..- a.Die Kreditangebotsfunktionen im Marktzusammen-hang bei Gleichrang der Gläubiger.- b.Die Reaktion des Kreditangebotes auf Steigerungen in der Hauptschuld.- c.Die Reaktion des Kreditangebotes auf Steigerungen im Nominalzins.- d.Die Reaktion des Kreditangebotes auf eine Ver-längerung der Laufzeit.- e.Demonstration an einigen Spezialfälien und die Beziehung zu Modellen aus der Literatur.- e.1. Spezialfall mit Voraussetzungen des Modells von Bierman und Hass.- e.2. Spezialfälle mit Verteilungsannahmen: Bewertungstheorie fur bedingte Titel.- e.2.1. Der Fall bivariater logarithmischer Normal-verteilung: Das Analogon zu dem Modell von Merton.- e.2.2. Der Fall bivariater Normalverteilung.- e.2.3. Der Fall gemischter Normal- und logarith mischer Normalverteilung.- e.2.4. Die Berücksichtigung der Insolvenz während der Kreditlaufzeit 21.- e.2.5. Die Diskussion der Verteilungshypothesen.- Abschnitt 3: Finanzentscheid
A. Die problemgerechte Dars. tellung von Finanzierungsvorgangen Akzeptiert man die These: "The logical way for an economist to study finance is to study it as a market problem,,1), so wirft man die Frage nach dem charakter des Marktes oder der Markte auf, deren Studium Er kenntnisse vermitteln solI, die zu der LBsung von Fragen der Unterneh mensfinanzierung beitragen. Wesentliches Charakteristikum der Markte ist die Eigenart der Giiter, die auf ihnen gehandel t werden: "The market is a place where commodities are exchanged". 2) Zu der Ableitung von Be dingungen, unter denen die GUter auf dem Markt gehandelt werden, ist Uber die Charakterisierung der gehandelten GUter hinaus die Spezifi kation der am Markt agierenden Wirtschaftssubjekte in ihren Zielen und HandlungsmBglichkeiten notwendig, da nur aus dem Zusammenwirken dieser Gegebenheiten die Marktvorgange zu erklaren sind. Die Frage nach den GUtern, die auf den hier in Rede stehenden Markten gehandelt werden, ist vordergrUndig leicht zu beantworten: Es handelt sich urn abstrakte Rechts titel, urn "titles to property in shares of . ,. social wealth". 3) Welche Charakteristika zu dem Zwecke einer problemgerechten Beschreibung dieser Rechtstitel unter der Vielzahl der denkbaren Merkmale auszuwahlen sind, hangt mit dem zweiten Spezifikationserfordernis zusammen, welches die Ziele und HandlungsmBglichkeiten der Marktteilnehmer betrifft.