AHA-BUCH

Kontrollierte Hypotension

Durchblutung und Sauerstoffverbrauch des Gehirns und des Herzens
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ISBN-13:
9783540119210
Einband:
Book
Erscheinungsdatum:
01.01.1983
Seiten:
100
Autor:
R. Larsen
Gewicht:
187 g
Format:
244x170x5 mm
Sprache:
Deutsch
Beschreibung:

I Einleitung.- II Gegenwärtige Praxis der kontrollierten Hypotension.- 1 Definition.- 2 Ziele, Indikationen, Kontraindikationen.- 3 Substanzen zur Blutdrucksenkung.- 3.1 Halothan.- 3.2 Trimethaphan.- 3.3 Nitroprussid-Natrium (NPN).- III Organdurchblutung und kontrollierte Hypotension: physiologische Grundlagen.- 1 Hirndurchblutung.- 1.1 Autoregulation der Hirndurchblutung.- 1.2 Hirndurchblutung und paCO2.- 1.3 Hirndurchblutung und paO2.- 1.4 Hirndurchblutung und intrakranieller Druck.- 1.5 Hirndurchblutung und zerebraler Sauerstoffverbrauch.- 1.6 Ischämie.- 2 Koronardurchblutung.- 2.1 Determinanten des myokardialen O2-Verbrauchs.- 2.2 Koronare Hämodynamik.- IV Methodik.- 1 Prämedikation, Narkose und Beatmung.- 2 Präparationen und Katheterisierungen.- 3 Säure-Basen-Haushalt, Serum-Elektrolyte, Flüssigkeitsbilanz.- 4 Meßmethoden, -apparaturen und Registrierungen.- 4.1 Koronardurchblutung.- 4.2 Hirndurchblutung.- 4.3 Herzzeit-Volumen.- 4.4 Druckmessung im Herz-Kreislauf-System.- 4.5 Epidurale Druckmessung.- 5 Ablauf der Untersuchungen.- 5.1 Halothan.- 5.2 Trimethaphan-Camsylat.- 5.3 Nitroprassid-Natrium (NPN).- 5.4 Nitroprassid-Natrium + ?-Blockade mit Propranolol.- 6 Auswertung.- 6.1 Berechnung und Definitionen.- 6.2 Statistische Verfahren.- V Ergebnisse.- 1 Halothan - Hypotension.- 1.1 Allgemeine Hämodynamik, Koronardurchblutung und myokardialer Sauerstoffverbrauch.- 1.2 Substratkonzentration und myokardiale Substrataufnahme.- 1.3 Blutgase und Säure-Basen-Haushalt.- 1.4 Zerebrale Hämodynamik, intrakranieller Druck, zerebraler Sauerstoffverbrauch und Hirnmetabolismus.- 2 Trimethaphan.- 2.1 Allgemeine Hämodynamik, K oronardurchblutung und myokardialer Sauerstoffverbrauch.- 2.2 Substratkonzentrationen und myokardiale Substrataufnahme.- 2.3 Arterielle Blutgase und Säure-Basen-Parameter.- 2.4 Zerebrale Hämodynamik, intrakranieller Druck, zerebraler Sauerstoffverbrauch und Hirnmetabolismus.- 3 Nitroprassid-Natrium (NPN).- 3.1 Allgemeine Hämodynamik, K oronardurchblu tung und myokardialer Sauerstoffverbrauch.- 3.2 Substratkonzentration und myokardiale Substrataufnahme.- 3.3 Arterielle Blutgase und Säure-Basen-Parameter.- 3.4 Zerebrale Hämodynamik, intrakranieller Druck, zerebraler Sauerstoffverbrauch und Hirnmetabolismus.- 4 Nitroprassid-Natrium und Propranolol.- 4.1 Zerebrale Hämodynamik, intrakranieller Druck,zerebraler Sauerstoffverbrauch und Hirnmetabolismus.- VI Klinische Untersuchungen zur kontrollierten Hypotension mit Halothan und Nitroprassid-Natrium.- 1 Myokarddurchblutung und Sauerstoffverbrauch während Halothan-Hypotension.- 1.1 Methodik.- 1.2 Ergebnisse.- 2 Hirndurchblutung und zerebraler Sauerstoffverbrauch während und nach NPN-Hypotension.- 2.1 Methodik.- 2.2 Ergebnisse.- VII Diskussion.- 1 Halothan.- 1.1 Allgemeine Hämodynamik und Ventrikelfunktion.- 1.2 Koronardurchblutung und myokardialer O2-Verbrauch.- 1.3 Hirndurchblutung und intrakranieller Druck.- 1.4 Zerebraler Sauerstoffverbrauch.- 2 Trimethaphan.- 2.1 Allgemeine Hämodynamik und Ventrikelfunktion.- 2.2 Koronardurchblutung und myokardialer O2-Verbrauch.- 2.3 Hirndurchblutung und intrakranieller Druck.- 2.4 Zerebraler Sauerstoffverbrauch.- 3 Nitroprussid-Natrium (NPN).- 3.1 Allgemeine Hämodynamik und Ventrikelfunktion.- 3.2 Koronardurchblutung und myokardialer O2-Verbrauch.- 3.3 Hirndurchblutung und intrakranieller Druck.- 3.4 Zerebraler Sauerstoffverbrauch.- 4 Nitroprussid-Natrium + Propranolol.- VIII Vergleichende Betrachtungen über die verschiedenen Hypotensionsverfahren und klinische Schlußfolgerungen.- 1 Energetische Belastung des Herzens unter den verschiedenen Hypotensionsverfahren.- 2 Koronarkrankheit und kontrollierte Hypotension.- 3 Hypertonie und kontrollierte Hypotension.- 4 Intrakranielle Drucksteigerung und Nitroprussid-Natrium.- IX Zusammenfassung.- X Literatur.
Die gegenwärtige Einstellung der Anaesthesiologen zur Praxis der kontrollierten Hypotension ist zwiespältig: die einen verteidigen sie nachdrücklich als Bereicherung der Anaesthesie Technik, die anderen stehen ihr skeptisch gegenüber oder lehnen sie als sinnlos und ge fahrlich ab [17, 18,24,25,27,32,36,55,59,102]. Die Kontroverse hat vor allem historische Hintergründe. In den ersten Jahren der praktischen Anwendung fehlte eine verbindliche Definition des Begriffes kontrollierte Hypotension; es gab eine Vielzahl höchst unterschiedlicher Techniken; die physiologischen Reaktionen des Organismus waren metho disch nicht erfaßbar und die Assoziation zum gefürchteten Schock-Syndrom lag nahe. Zusätzlich war die kontinuierliche überwachung während und nach der Hypotension unzulänglich und Komplikationen daher keine Seltenheit [25,27,39,55,59]. Inzwischen haben sich Konzept und Methoden der kontrollierten Hypotesion erheblich gewandelt. Die Sicherheit für den Patienten ist auf der Grundlage genauerer Kenntnisse über die Wirkung der Blutdrucksenkung auf die Organe sowie verbesserter kontinuierlicher überwachungstechniken größer geworden; sie hat sogar nach Meinung von Enderby [27], einem Wegbereiter der kontrollierten Hypotension, in den Händen des Erfahrenen ein Ausmaß erreicht, das demjenigen einer in Normotension durchgeführten Anaesthesie gleich zusetzen ist.

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