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Das traumatische Mittelhirnsyndrom und die Rehabilitation schwerer Schädelhirntraumen

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ISBN-13:
9783540118480
Einband:
Book
Erscheinungsdatum:
01.11.1982
Seiten:
288
Autor:
E. Müller
Gewicht:
545 g
Format:
200x250x12 mm
Sprache:
Deutsch
Beschreibung:

Der pontomedulläre Einriß - Isoliertes primäres Hirnstammtrauma durch Hyperextension der HWS.- Verlaufsformen und Prognose akuter Hirnstammsyndrome.- Pathophysiologie des Schädelhirntraumas - Neue Erkenntnisse zum traumatischen Hirnödem.- Prognose traumatischer Mittelhirnsyndrome bei Kindern und Jugendlichen.- Zur Problematik von Anisokorie und OperationsZeitpunkt beim schwer Schädelhirn- verletzten.- Computertomographie bei schweren Schädelhirnverletzungen.- Computertomographische Befunde bei Kindern mit traumatischem Mittelhirnsyndrom.- Zeichen der Mittelhirnschädigung im Computertomogramm und Hirnschnitten nach Schädelhirntrauma.- Zum Problem der Zisternenverquellung und direkter sowie sekundärer Schädigungen am Hirnstamm (Computertomographische Analysen).- Klinische und computertomographische Spätergebnisse nach operativer Therapie posttraumatischer Liquorzirkulationsstörungen.- Traumatisches Mittelhirnsyndrom: Differentialdiagnose primärer/sekundärer Hirnstammschäden, Prognose und intrakranieller Druck.- Messung des intrakraniellen Druckes bei verschiedenen Stadien des Mittelhirnsyndroms.- Electroencephalographische Befunde und Frequenzanalysen beim traumatisch bedingten Mittelhirnsyndrom.- Toposelektive EEG-Ableitungen und ihre Bedeutung für die Diagnose von Hirnsubstanzschäden.- Die diagnostische Wertigkeit der frühen akustisch evozierten Potentiale beim Koma mit Mittelhirnsymptomatik.- Operative Maßnahmen beim akuten Mittelhirnsyndrom nach Trauma.- Therapie des posttraumatischen Hydrocephalus.- Zur Problematik des posttraumatischen Hydrocephalus.- Thiopentaltherapie bei Patienten im akuten Mittelhirnsyndrom.- Etomidat in der Behandlung des Mittelhirnsyndroms bei schwerem Schädelhirntrauma.- Dexamethason beim traumatischen Mittelhirnsyndrom.- Zur Behandlung des traumatischen Mittelhirnsyndroms durch die hyperbare Oxygenierung.- Die langdauernde Anwendung des Cava-Katheters und ihre Komplikationen bei schweren Schädelhirntraumen.- Probleme der Langzeiternährung bei schweren Schädelhirnverletzungen.- Überlegungen zur Behandlung von Spätfolgen schwerer Hirnverletzungen.- Sinn und Unsinn medikamentöser Behandlung posttraumatischer cerebraler Spätschäden.- Zur Prognose der posttraumatischen Temporallappenepilepsie.- Diagnostik und Therapie des Hemineglect-Syndroms.- Zur Differentialtherapie des posttraumatischen Schwindels.- Sport mit Hirnverletzten, insbesondere beim Auftreten organisch-cerebraler Anfälle.- Krankengymnastische Aspekte bei der Behandlung von Schädelhirnverletzten.- Ergotherapie zwischen Klinik und Beruf.- Möglichkeiten der operativen Therapie aus orthopädischer Sicht.- Grenzen der Rehabilitation bei schweren gedeckten Schädelhirntraumen in der Frühphase aus der Sicht des Neurochirurgen.- Probleme der Prognose und Langzeitrehabilitation nach schweren gedeckten Schädelhirntraumen.- Aphasietherapie schwer Hirngeschädigter.- Die integrierte Behandlung und Nachsorge Unfallverletzter mit multiplen Verletzungen und gleichzeitigem Schädelhirntrauma.- Die interdisziplinäre Nachsorge sog. verspäteter Fälle von schwer Hirnverletzten und Polytraumatisierten mit gleichzeitiger schwerer Schädelhirnverletzung.- Auswahlkriterien der stationären medizinischen Rehabilitation schwer Schädelhirnverletzter.- Der Wiederaufbau der Sprechfunktion nach traumatisch bedingtem Mutismus.
Die Nachuntersuchung von 80 Kindern und Jugendlichen mit mehr als 24 Stunden anhaltendem posttraumatischen Koma und Streckreaktionen (= Koma III), die seit 1974 auf der Intensivstation behandelt worden waren, ergab, daß sich 43 (= 54%) dieser Schwerverletzten vollständig oder weitgehend erholt haben. Bei weiteren 12 (= 15%) karn es zur De fektheilung. 21 (= 26%) sind posttraumatisch verstorben. Die Vital prognose wird wesentlich bestimmt von Schwere und Dauer der Hirnfunk tionsstörung, erkennbar an der Dauer des Komas sowie der Streckkrämpfe im Koma. Nach länger als 4 Tage andauerndem Koma III ist es bei kei nem dieser Verletzten zu einer vollständigen Erholung gekommen. Auch Dauer des Komas II und des Wachkomas (Coma vigile) korrelieren deut lich mit dem später erreichten Erholungsgrad. Bei so schwerer Hirn schädigung sind Höhe und Verhalten des intrakraniellen Druckes ver laufsbestimmend. Patienten mit posttraumatischen Anstiegen des mittLe ren Ventrikelliquordruckes über 20 mmHg sind im frühen posttraumati schen Stadium oder nach längerdauerndem Coma vigile verstorben. Literatur Brihaye, J. , Frowein, R. A. , Lindgren, S. , Loew, F. , Stroobandt, G. : Report on the meeting of the W. F. N. S. Coma scaling. Acta neurochir. (Wien) 40, 181-186 (1978) Frowein, R. A. , Terhaag, D. , auf der Haar, K. , Richard K. E. , Stei~ann, H. W. : Bedeu tung der neurochirurgischen Diagnostik und Operation für die Prognose der Schädel hirnverletzungen. In: Die Prognose und Rehabilitation des Schädel-Hirn-Traumas. Faust, C. , MÜller, E. (Hrsg. ).

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