AHA-BUCH

Kardiopulmonale Wiederbelebung

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ISBN-13:
9783540117605
Einband:
Book
Erscheinungsdatum:
01.10.1982
Seiten:
164
Autor:
L. Tonczar
Gewicht:
293 g
Format:
244x170x9 mm
Sprache:
Deutsch
Beschreibung:

99
Zusammenfassung.- 1 Einleitung.- 2 Geschichtlicher Rückblick.- 2.1 Die Entwicklung der Beatmung.- 2.1.1 Beatmung nach Silvester.- 2.1.2 Beatmung nach Schäfer.- 2.1.3 Beatmung nach Holger-Nielsen.- 2.1.4 Die Atemspende.- 2.2 Die Entwicklung der Herzmassage.- 2.3 Die Entwicklung der zerebral orientierten Wiederbelebung.- 3 Kardiopulmonale Wiederbelebung.- 3.1 Allgemeine Bemerkungen.- 3.1.1 Freies Intervall.- 3.1.2 Wiederbelebungszeit.- 3.1.3 Erholungszeit.- 3.1.4 "Postresuscitation Disease".- 3.1.5 Überlebenszeit.- 3.1.6 Der Ablauf des unmittelbaren Sterbevorgangs.- 3.2 Definition der wichtigsten Begriffe der Reanimation.- 3.2.1 Kreislaufstillstand.- 3.2.2 Kreislaufstillstandzeit.- 3.2.3 Hypoxiezeit.- 3.3 Physiologische Grundlagen des Gasaustauschs.- 3.4 Pathophysiologie der Gasaustauschstörungen.- 3.4.1 Störungen des Gasaustauschs aus ventilatorischer Ursache.- 3.4.2 Behinderung des Gasaustauschs durch ungünstige Umweltbedingungen.- 3.4.3 Störungen des Gasaustauschs aus zirkulatorischen Ursachen.- 3.5 Physiologie des Kreislaufs.- 3.5.1 Steuerung der Herztätigkeit.- 3.5.2 Steuerung der Funktionen des vaskulären Systems.- 3.6 Pathophysiologie der kardial bedingten Funktionsstörungen.- 3.7 Pathophysiologie der vaskulär bedingten Funktionsstörungen.- 4 Zerebrale Wiederbelebung.- 4.1 Allgemeine Bemerkungen.- 4.2 Physiologische Grundlagen der Hirnfunktionen.- 4.2.1 Die Bedeutung der Glukose.- 4.2.2 Die Bedeutung des Sauerstoffs.- 4.2.3 Die Bedeutung der energiereichen Phosphatverbindungen.- 4.2.4 Die Blut-Liquor-Schranke.- 4.2.5 Die Blutversorgung des Gehirns.- 4.2.6 Zusammenhänge zwischen Temperatur und Durchblutung.- 4.2.7 Der intrakranielle Druck.- 4.3 Auswirkungen der Gasaustauschstörungen auf das Gehirn.- 4.3.1 Beziehungen zwischen Hypoxie und elektrischer Aktivität.- 4.4 Auswirkungen des Hirnödems.- 5 Maßnahmen der kardiopulmonalen Wiederbelebung.- 5.1 Phase I: Sicherstellung der Sauerstoffversorgung der Organe.- 5.1.1 Öffnung und Freihaltung der Atemwege.- 5.1.2 Beatmung mittels Atemspende.- 5.1.3 Herzmassage bei geschlossenem Thorax.- 5.2 Phase II: Wiederherstellung spontaner Herzaktionen.- 5.2.1 Sicherung des pulmonalen Gasaustauschs unter Einsatz von technischen Hilfsmitteln.- 5.2.2 Herz-Lungen-Wiederbelebungsgeräte.- 5.2.3 Maßnahmen, die unmittelbar auf die Wiederherstellung der spontanen Kreislauftätigkeit ausgerichtet sind.- 5.2.4 Differentialdiagnose des Kreislaufstillstands.- 5.2.5 Elektrobehandlung der kardialen Rhythmusstörungen.- 5.2.6 Die direkte (offene) Herzmassage.- 5.2.7 Komplikationen der kardiopulmonalen Wiederbelebung.- 5.2.8 Organisatorische Fragen.- 5.3 Phase III: Nachbehandlung des Kreislaufstillstands.- 5.3.1 Graduelle Anpassung der therapeutischen Bemühungen an die hypoxiebedingte Schädigung des Organismus.- 5.3.2 Wiederherstellung der zerebralen Funktionen auf das Niveau der Präarrestphase.- 5.3.3 Intensivtherapie.- 6 Aufnahme und Beendigung der Wiederbelebungsmaßnahmen.- Literatur.
Als im Jahre 1978 Herr Professor Mayrhofer die Frage an mich herantrug, ob ich bereit wäre, eine Monographie über die kardio pulmonale Wiederbelebung zu verfassen, habe ich sie ohne zu zö gern und mit Freude, mit Ja beantwortet. Ich hatte nämlich an genommen, daß ich aufgrund meiner verhältnismäßig langen Tätig keit auf einer Intensivstation mit einem gemischten Patienten kollektiv unter der Leitung von Professor R. Kucher und später von Professor H. Benzer, sowie in meinem jetzigen Aufgabenbe reich - zuständiger Oberarzt für die 11. Universitätsklinik für Unfallchirurgie - genug praktische Erfahrungen sammeln ko- te und auch die theoretischen Grundlagen der Wiederbelebung weitgehend beherrsche. Ich mußte während den Vorbereitungsarbei ten aber bald einsehen, daß meine Annahme, die an mich - stellte Aufgabe mit Leichtigkeit lösen zu können, unrichtig war, denn je mehr ich mich in die Materie vertieft hatte, desto um fangreicher schien die Thematik zu sein und desto mehr wurde für mich bis dahin unbekanntes Material zum Vorschein gebracht. Es muß jedoch auch vermerkt werden, daß meine Begeisterung an der Arbeit parallel mit meinen zunehmenden Erkenntnissen wuchs, weil die Notwendigkeit dieses Buchs in dieser Schriftenreihe für mich immer offenkundiger wurde. Für diese Behauptung können mehrere Gründe angeführt werden: 1) Im deutschen Sprachgebiet existiert meines Wissens keine um fassende Darstellung über die Wiederbelebung. 2) Die Zahl der entsprechenden Buchbeiträge, übersichtsreferate und Originalarbeiten ist zwar sehr groß, die vielfach verlangte Ein heit der Lehre, die im Interesse der Sache gefordert wird, fehlt jedoch im Gegensatz zur englischsprachigen Literatur.