Fragwürdige Fragebögen
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Fragwürdige Fragebögen

Paradigmatische Untersuchungen zur Gewalt in der Schule
 Ebook
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ISBN-13:
9783531915081
Einband:
Ebook
Seiten:
180
Autor:
Florian Heinrich
eBook Typ:
PDF
eBook Format:
EPUB
Kopierschutz:
1 - PDF Watermark
Sprache:
Deutsch
Beschreibung:

"Das Thema "Gewalt an Schulen" hat im deutschen Sprachraum Konjunktur. Besonders kontrovers wird in diesem Zusammenhang die Debatte geführt, ob bei der Gewalt unter Jugendlichen eine Zunahme zu verzeichnen ist. Empirische Studien liefern zu dieser Frage regelmäßig widersprüchliche Ergebnisse, was auf die erheblichen methodischen Probleme zurückzuführen ist, die sich in diesem Kontext stellen. Die beliebte Fragebogenmethode - so vermutet man - ist insbesondere beim heiklen Thema Gewalt und Aggression durch zahlreiche Verfälschungseffekte verzerrt. Die in diesem Buch beschriebene Hauptuntersuchung wendet einen Metafragebogen und qualitative Interviews an, um das Ausmaß zu bestimmen, in dem Schülerinnen und Schüler bei Fragen zur Gewalt an der Schule falsche Angaben machen. Darüber hinaus werden Überlegungen angeregt, ob sich entsprechende Probleme möglicherweise auch auf anderen Gebieten ergeben."
"Einleitung: Nimmt Gewalt unter Jugendlichen zu? - Methodische Probleme bei der Erforschung von Gewalt an Schulen - Entwicklung einer ungewöhnlichen Untersuchungsmethode - Die Idee eines Metafragebogens - Fragebogenuntersuchung - Einzelinterviews - Anonymität von Erhebungen im Klassenverband - Führen Verfälschungstendenzen zu einer Über- oder Unterschätzung des Gewaltniveaus?"
1 Einleitung 1 Einleitung Seit Beginn der neunziger Jahre findet das Thema Jugendgewalt und insbeson- re dessen Teilgebiet Gewalt an Schulen steigende öffentliche Beachtung (B- dermann & Plaum, 2001; von Felten, 2000). Das Thema hat gewissermaßen seit einiger Zeit im bundesdeutschen Sprachraum Konjunktur (Biedermann & Plaum, 2001, S. 2), es hat sich eine flutartige Welle öffentlicher wie auch w- senschaftlicher Diskussion (von Felten, 2000, S. 11) um dieses Thema formiert. Die meistgestellte und sehr kontrovers beantwortete Frage dürfte momentan sein, ob bei der Gewalt unter Jugendlichen eine Zunahme zu verzeichnen ist. Eine generelle Antwort auf diese Frage scheint derzeit vor allem auf Grund f- lender Längsschnittstudien und zum Teil unterschiedlicher methodischer Vor- hensweisen der vorliegenden empirischen Arbeiten nicht möglich. Bei der Diskussion dieser Problemstellung lassen sich im Wesentlichen zwei konträre Positionen ausmachen, einerseits Auffassungen, welche Gewa- phänomene an Bildungseinrichtungen nicht überbewerten wollen und folglich darin wenig Anlass zur Besorgnis sehen (Biedermann & Plaum, 2001, S. 85) und andererseits solche, die von einer mindestens tendenziellen (quantitativen und/oder qualitativen) Zunahme derartiger Auffälligkeiten bei Schulpflichtigen berichten (ebd.). Von Felten (2000) spricht in diesem Zusammenhang gar von Bagatellisierung und Beschwichtigung einerseits sowie einer Neigung zu Sk- dalisierung und pauschalen Schuldzuweisungen andererseits. Dabei wird in der öffentlichen Diskussion oft suggeriert, dass Gewalt und Aggression unter - gendlichen nur dann ein ernstzunehmendes Thema [ist], wenn eine Veränderung zum Negativen, also eine Zunahme beobachtbar ist (Schäfer & Frey, 1999, S.

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