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Digitale Ungleichheit

Neue Technologien und alte Ungleichheiten in der Informations- und Wissensgesellschaft
 Ebook
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46,99 €*

ISBN-13:
9783531914930
Einband:
Ebook
Seiten:
268
Autor:
Nicole Zillien
Serie:
Forschung Gesellschaft
eBook Typ:
PDF
eBook Format:
EPUB
Kopierschutz:
1 - PDF Watermark
Sprache:
Deutsch
Beschreibung:
"Nicole Zillien untersucht die gesellschaftliche Bedeutung des Internets, wobei der Fokus auf sozialen Ungleichheiten liegt. Die empirische Analyse von statusdifferenten Internetnutzungsarten wird mit der Wissenskluft- und Digital-Divide-Forschung, den Theorien der Informations- und Wissensgesellschaft, Ansätzen der Ungleichheitsforschung und der Technik- und Wissenssoziologie verknüpft. Es zeigt sich, dass statushöhere Onliner aufgrund schichtspezifischer Wissens- und Bedeutungsschemata stärker vom Internet profitieren, weshalb in der Informations- und Wissensgesellschaft von einer Verfestigung sozialer Ungleichheiten auszugehen ist."
"Informations- und Wissensgesellschaft als Selbstbeschreibung der Moderne - Technik in der Informations- und Wissensgesellschaft - Soziale Ungleichheit in der Informations- und Wissensgesellschaft - Von der Wissenskluft zur digitalen Spaltung - Von der digitalen Spaltung zur digitalen Ungleichheit - Soziologisches Modell zur Erklärung der digitalen Ungleichheit - Grundlagen der empirischen Untersuchung u.a."
Im Jahr 1997 präsentierte Werner Zorn in der Süddeutschen Zeitung einen B- trag zu dem Thema Wie das Internet unsere Welt verändert. Die einleitende Passage des Beitrags verdeutlicht, dass die wahrgenommene Relevanz von - formations- und Kommunikationstechnologien einem raschen Wandel unterliegt: Der Normalbürger, der nicht das Glück hat, einen Internet-Zugang sein eigen zu nennen und damit gehört er in Deutschland immer noch zu weit mehr als 95% der Bevölkerung wird sich angesichts des weltweit grassierenden Internet- Fiebers gelegentlich fragen: Was geht mich das eigentlich an? Doch wie ein Kernsatz der Innovationsforschung zum Ausdruck bringt diffusion is a very social process. Heute stellen sich deutlich weniger N- malbürger die Frage nach der Relevanz des Internets; die Internetverbreitung liegt mittlerweile bei der 60%-Marke. Dabei hängt die Tatsache, ob eine Person das Internet nutzt oder nicht, in hohem Maße von ihrer Schichtzugehörigkeit ab. Aufgrund der rasanten Diffusion des Internets wird jedoch vielfach angen- men, diese digitale Spaltung sei allenfalls etwas Vorübergehendes, Tempo- res, eben etwas nicht Dauerhaftes. Nicole Zillien greift in ihrer Untersuchung die Frage nach der Beständigkeit digitaler Ungleichheiten auf. Dabei untersucht sie nicht nur Differenzen hinsic- lich der technologischen Ausstattung und der Internet-Kompetenzen, sondern konzentriert sich insbesondere auf die unterschiedlichen Arten der Internetn- zung in verschiedenen Statusgruppen. Für ganz unterschiedliche Onlineangebote von politischen Nachrichten über Gesundheitstipps bis hin zur Stellensuche wird herausgearbeitet, wer das Internet jeweils zur Information, Kommunikation, Transaktion und Unterhaltung verwendet.

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