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Neuer Mensch und kollektive Identität in der Kommunikationsgesellschaf

 Ebook
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46,99 €*

ISBN-13:
9783531914718
Einband:
Ebook
Seiten:
392
Autor:
Gerhard Preyer
eBook Typ:
PDF
eBook Format:
EPUB
Kopierschutz:
1 - PDF Watermark
Sprache:
Deutsch
Beschreibung:
"Die Soziologie der Gegenwartsgesellschaft erkennt zunehmend die Bedeutung der kollektiven Identitäten und korrigiert die klassische Modernisierungstheorie. Sie erkennt, dass Moral wenig zu regeln vermag, da sie auf Konflikt angelegt ist. Die soziologische Forschung führt uns immer mehr vor Augen, dass wir den kollektiven Gefühlen nicht entgehen können. Sie belegt zudem die Klugheit der Selbststeuerung sozialer Systeme gegenüber ihrer staatlichen Übersteuerung. Soziologische Aufklärung trägt zu der Einsicht bei, dass sich auch der genoptimierte Neue Mensch den elementaren Prozessen des sozialen Lebens und den kollektiven Identitäten nicht entziehen könnte. Die Beiträge werfen auch ein Licht auf die Grenzen der Kommunikation, die durch die Kommunikationsgesellschaft selbst hervorgebracht werden. Der Band ist dem Gedenken an Karl Otto Hondrich (1937-2007) gewidmet, dessen Soziologie uns dafür sensibilisiert, im Zeitalter der Globalisierung und Hybridisierung die Dominanz der lokalen, regionalen und ethnischen Herkunftswelten nicht zu übersehen."
"Mit Beiträgen von Reimund Anhut, Werner Becker, Mathias Bös, Manfred Clemenz, Shmuel N. Eisenstadt, Carsten Gansel, Bernd Giesen, Wilhelm Heitmeyer, Karl Otto Hondrich, David Kettler, Werner Krawietz, Klaus Lichtblau, Richard Münch, Gerhard Preyer, Carla Schraml, Michael Schmid, Konrad Thomas, Raimo Tuomela"
Karl Otto Hondrich (1937-2007) gehört zu denjenigen Soziologen, die mit dazu beigetragen haben, dass dem Fach Soziologie, auch in einem fachwissenschaft- chen Sinn, wieder eine neue Aufmerksamkeit in einer breiteren Öffentlichkeit zuteil wurde. Er hat damit in einer weit über den Wissenschaftsstandort Fra- furt a. M. hinaus reichenden Weise entscheidend das Bild der bundesrepubli- nischen Soziologie als einer Disziplin mitgeprägt, die grundlegende Einsichten in den Verlauf der gesamtgesellschaftlichen Entwicklung mit einer öffentli- keitswirksamen Präsentation ihrer Forschungsergebnisse fruchtbar miteinander verbindet. Seine soziologischen Untersuchungen, die er seit 1972 an der Goethe- Universität Frankfurt am Main, Frankfurt a. M. durchführte, behandeln zentrale Probleme der Gegenwartsgesellschaft, wie z. B. die zunehmende Individualis- rung der Lebensläufe und Paarbeziehungen, die Veränderungen im Bereich der sozialen Sicherheit, innerhalb der Sphäre der globalen, mittlerweile meist as- metrischen, Kriegsführung sowie die Funktion der Skandale. Hondrich gehörte zu der ersten Generation der deutschen Soziologen der 1950er Jahre, die in der Tradition von René Königs aber auch von Helmut Schelskys Soziologie ihre akademische Ausbildung durchliefen. Er studierte Wirtschaftswissenschaft, Politikwissenschaft und Soziologie. Diesem Hint- grund verdankt sich sein transdisziplinärer Zugang in der soziologischen F- schung. Das belegt bereits seine Dissertation zur Ideologie der Interessensv- bände (1963). In seinen konflikttheoretischen Forschungen verarbeitete H- drich Beobachtungen unterschiedlicher Kulturen und der Aufbruchstimmung der 1960er Jahre in seiner Habilitationsschrift Wirtschaftliche Entwicklung, soziale Konflikte und politische Freiheiten (1970) und weiteren Veröffentlichungen Mitbestimmung in Europa (1970); Demokratisierung und Leistungsgesellschaft (1972); Theorie der Herrschaft (1973).

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