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Die Willkür des Staates

Herrschaft und Verwaltung in Osteuropa
 Ebook
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46,99 €*

ISBN-13:
9783531914466
Einband:
Ebook
Seiten:
246
Autor:
Stephan Hensell
eBook Typ:
PDF
eBook Format:
EPUB
Kopierschutz:
1 - PDF Watermark
Sprache:
Deutsch
Beschreibung:

":Die Transformation in Osteuropa ist bislang kaum unter dem Aspekt der Staatlichkeit analysiert worden. Was kennzeichnet den Staat in Osteuropa? Auf welchen historischen Voraussetzungen beruht er, und wie lässt sich seine heutige Herrschafts- und Verwaltungspraxis charakterisieren? Das Buch analysiert die historische Formierung des Staates und seine Organisationswirklichkeit nach dem Systemwechsel. Unter Rückgriff auf Theorien Max Webers und Pierre Bourdieus entwickelt der Autor Ansätze zu einer politischen Soziologie des Staates. Der post-sozialistische Staat, so die zentrale These, folgt einer patrimonialen Logik. In Politik und Verwaltung dominieren Praktiken der Missachtung und Umgehung legaler Regeln, die eine "Willkür des Staates" zur Folge haben. Zum Ausdruck kommt dies in der Machtfülle einzelner Amtsträger, im Klientelismus und in der privaten ökonomischen Verfügung über öffentliche Positionen. Zwei empirische Fallstudien zu Albanien und Georgien belegen diese Annahme. Dabei steht die öffentliche Verwaltung im Mittelpunkt, die anhand der Polizeiapparate in beiden Ländern detailliert untersucht wird."
"Einleitung - Kritik der Transformationsforschung - Zur Theorie des Staates - Methodische Umsetzung - Die Formierung des Staates in Osteuropa - Herrschaft und Verwaltung in Albanien und Georgien - Resümee"
Dieses Buch ist aus einem Projekt am Institut für Friedensforschung und Sich- heitspolitik an der Universität Hamburg (IFSH) hervorgegangen, das von 2003 bis 2006 von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) sowie der Wiss- schaftsförderung der Universität Hamburg finanziell unterstützt wurde. Es ist - gleich eine überarbeitete Fassung meiner Dissertation, die ich im Januar 2008 an der Humboldt-Universität zu Berlin eingereicht habe. Der DFG, der Universität Hamburg und meinen Kolleginnen und Kollegen vom IFSH gilt mein Dank für die wohlwollende Förderung des Projektes. D- ken möchte ich auch meinen Freunden, Mitarbeitern und Gesprächspartnern in Albanien und Georgien, die mich bei nicht leichten Feldforschungen vor Ort unterstützt haben. Mein Dank gilt ferner dem längst nicht mehr auf Hamburg beschränkten Mitgliederkreis der Arbeitsgemeinschaft Kriegsursachenforschung (AKUF) an der Universität Hamburg für die ebenso produktive wie freu- schaftliche Zusammenarbeit der letzten Jahre. Nicht zuletzt danke ich aufrichtig meiner Familie, vor allem meinem ¿desperate workingwife¿, für die Unterst- zung und große Geduld während der Arbeit an diesem Buch.

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