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Konsens als normatives Prinzip der Demokratie

Zur Kritik der deliberativen Theorie der Demokratie
 Ebook
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46,99 €*

ISBN-13:
9783531911700
Einband:
Ebook
Seiten:
213
Autor:
Inga Fuchs-Goldschmidt
eBook Typ:
PDF
eBook Format:
EPUB
Kopierschutz:
1 - PDF Watermark
Sprache:
Deutsch
Beschreibung:

"Jürgen Habermas vertritt die These, dass sich das Konsensprinzip des kommunikativen Handelns in den Meinungs- und Willensbildungsprozess der Politik übertragen lasse. In der vorliegenden grundlegenden Kritik zeigt die Autorin, dass diese These nicht haltbar ist. Anders als Habermas annimmt, findet kommunikatives Handeln keinen Eingang in die Prozeduralität der Politik. Das politische Handeln wird vielmehr durch systemische Vorgaben bestimmt. Diese ergeben sich im Wesentlichen aus der Prozeduralität des ökonomischen Systems sowie aus der über Macht bestimmten Prozeduralität des politischen Systems selbst."
"Das liberale Theorem der Selbstorganisation in Rousseaus Gesellschaftsvertrag - Konsens als Telos der Sprache. Das Problem der sprechakttheoretischen Begründung kommunikativen Handelns - Die Gesellschaftskonzeption der Theorie kommunikativen Handelns - Das philosophische und das soziologische Gesellschaftsverständnis - Das konstruktive Normativitätsverständnis - Das liberale Theorem der Selbstorganisation (Konsens) im deliberativen Politikkonzept - Die Irrealität des Konzeptes deliberativer Politik"
In der politischen Theorie der Moderne ist das Verständnis politischer O- nung umstritten. Im Mittelpunkt der Auseinandersetzung stehen zum einen die Frage nach der Funktion des Staates, d. h. das Problem der ¿Unregierbarkeit¿ moderner Gesellschaften, und zum anderen die Frage nach den sozio- 1 moralischen Grundlagen der politischen Ordnung. Beide Fragen stellen sich vor dem Hintergrund der neuzeitlichen Einsicht in die Konvergenz und K- struktivität der menschlichen Lebensform sowie des Bewusstseins der Histo- zität. Infolge dieser Einsichten wird erstmals in der Antike und radikal zu Beginn der Neuzeit die soziale Ordnung als verfügbar verstanden und infol- dessen im Interesse ihrer Mitglieder auf ihr So-und-nicht-anders-Sein befragt. Die demokratietheoretische Frage nach den Bedingungen der Gestaltb- keit der sozialen Ordnung ist mit den Vertragstheorien der frühen Neuzeit für die politische Theorie der Moderne bestimmend geworden. Seither geht es in der politischen Theorie um eine Auseinandersetzung mit dem im weiten Sinne liberalen Theorem der Selbstorganisation. Als gerecht gilt diesem zufolge eine gesellschaftliche Ordnung, in der die Freiheit und Gleichheit eines jeden ihrer Mitglieder verwirklicht ist. Zu bestimmen, wie und in welchem Maße diese beiden Prinzipien verwirklicht sind oder stärker verwirklicht werden müssten, stellt dementsprechend das normative Problem im Verständnis der Demokratie 2 dar.

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