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Reflexive Sozialpädagogik

Struktur und Wandel sozialpädagogischen Wissens
 Ebook
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29,99 €*

ISBN-13:
9783531911243
Einband:
Ebook
Seiten:
260
Autor:
Bernd Dollinger
eBook Typ:
PDF
eBook Format:
EPUB
Kopierschutz:
1 - PDF Watermark
Sprache:
Deutsch
Beschreibung:
"Vor dem Hintergrund vielfältiger historischer und theoretischer Reflexionen geht dieses Buch den Grundfragen sozialpädagogischen Wissens nach. Wie kann dieses Wissen bestimmt werden, wenn es sich doch in einem Prozess dauerhafter Veränderung befindet? Im Zentrum steht die kontextabhängige Verschiebung und Veränderung von Sozialpädagogik. Sie kann nicht als feste Größe, sondern nur als variable Wissensstruktur in kulturellem Zusammenhang interpretiert werden. Um dies zu rekonstruieren, wird ein analytisches Konzept als 'reflexive Sozialpädagogik' vorgelegt."
"Sozialpädagogische Reflexivitätsoptionen - Ein (Gegen-) Beispiel: Anomie - Anomie als sozialpädagogisches Grundproblem - Deutungsstrukturen sozialpädagogischen Wissens - Sozial- und Subjektstrukturen - Die Aktualisierung sozialpädagogischer Deutungsstrukturen: Zeitdiagnostik - Professionalität - Bilanz des Versuchs, sozialpädagogisches Wissen zu analysieren"
Die vorliegende Arbeit versteht sich als Teil eines mühevollen Unternehmens, denn es ist beabsichtigt einen Beitrag zum Verständnis dessen zu leisten, was als Sozialpädagogik bezeichnet wird. Die Prämisse der Ausführungen lautet: Es macht keinen Sinn anzugeben, was Sozialpädagogik ist. Man sollte stattdessen größere Anstrengungen auf die Klärung der Frage verwenden, wie Sozialpä- gogik als Wissensform hergestellt wird. So kann erschlossen werden, was Sozialpädagogik im Unterschied zu anderen Arten von Wissen auszeichnet, wie sie sich abgrenzt und mehr oder weniger distinkte Eigenständigkeit etabliert. Demnach sind quer zu einzelnen Theorieentwürfen Möglichkeitsbeding- gen sozialpädagogischen Wissens in den Blick zu nehmen. Kristallisiertes dis- plinäres und professionstheoretisches Wissen dient im Folgenden als Ausgan- punkt, um durch es hindurchzugehen, da es nach seinen Strukturen und Legi- mierungskriterien untersucht wird. Entgegen der These einer Diffusität von - zialpädagogik werden spezifische Wissensgehalte und Wissensformen anvisiert, die Sozialpädagogik als solche markieren. Sie ist in heterogene wissenschaft- che, kulturelle und politische Diskurse eingelagert, geht aber nicht in ihnen auf, sondern kann als Wissenskontur in den Blick genommen werden. Dieser Anspruch einer analytischen Rekonstruktion grundlegender Ke- zeichen sozialpädagogischen Wissens in seiner Eigenart und seinem Wandel wird hier als Reflexivität bezeichnet. Dies bedeutet nicht, sie als eine über- ordnete, bevorrechtete Wissensform zu unterstellen, welche die immer wieder artikulierte Identitätskrise der Sozialpädagogik lösen könnte. Die Ambition ist bescheidener. Es geht um eine pointierte und anschlussfähige Vorstellung von Perspektiven sozialpädagogischen Wissens, die geeignet sein können, den Th- riediskurs und Versuche sozialpädagogischer Selbstvergewisserung weiter zu entwickeln.

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