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Sozialstruktur und Suizid in Österreich

Ergebnisse einer epidemiologischen Studie für das Land Steiermark
 Ebook
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59,99 €*

ISBN-13:
9783531908717
Einband:
Ebook
Seiten:
419
Autor:
Carlos Watzka
eBook Typ:
PDF
eBook Format:
EPUB
Kopierschutz:
1 - PDF Watermark
Sprache:
Deutsch
Beschreibung:
":Die Studie zeigt am Beispiel Österreichs, dass Tod durch Suizid keineswegs - wie von manchen Vertretern Individuum-zentrierter Forschungsrichtungen immer noch behauptet - ein schicht-unabhängiges Phänomen ist. Vielmehr wird anhand von Analysen fallbezogener sowie aggregierter quantitativer Daten aufgezeigt, dass soziale Faktoren wie Erwerbstätigkeit, Einkommen und Bildung, gemeinsam mit psychischen und somatischen Erkrankungen, einen wesentlichen Einfluss auf das Suizidrisiko haben - wobei dies sowohl für einzelne Personen, als auch für ganze Regionen innerhalb einer Gesellschaft gilt. Es wird aber auch belegt, dass Regionen, die hinsichtlich psychosozialer Angebote für Hilfesuchende (Psychiater, Psychotherapeuten, Psychosoziale Zentren) höhere Versorgungsdichten aufweisen, tendenziell geringere Suizidhäufigkeiten zu verzeichnen haben."
"Die im innerösterreichischen Vergleich seit Jahrzehnten erhöhte Suizidrate des Bundeslandes - Die Häufigkeit der Suizide in Österreich und in der Steiermark 1995 - 2004 - Makrosoziale Analysen zu Umständen und Ursachen letaler Suizidalität in Österreich insgesamt und in der Steiermark im Besonderen - Mikrosoziale Analysen zu Umständen und Ursachen letaler Suizidalität anhand von Daten für das Bundesland Steiermark - Implikationen der Studie für Suizidprävention und Suizidforschung u.a."
Als ich im Frahling 2005 seitens der Steiermfirkischen Landesregierung mit der Durchf- rung der vorliegenden Studie beauftragt wurde, empfand ich groge Dankbarkeit far die damit gebotene M0glichkeit, dem Problem des Suizids unter einem spezifischen Bezug auf die 6sterreichische Gesellschaft, sowie insbesondere auf das Bundesland Steiermark, ein- hend und 0ffentlichem Auftrag nachgehen zu k0nnen. Die Ursache far die Notwend- keit einer solchen Smdie resultierte aus dem Umstand, dass die Steiermark, gemeinsam mit den Bundeslfindem Salzburg und Kfimten, jahrzehntelang die traurigen ,,Spitzenplfitze' hinsichtlich der Suizidhfiufigkeiten innerhalb Osterreichs innehatte - und damit zugleich auch im internationalen Vergleich, weist doch die Republik Osterreich ihrerseits seit Ja- zehnten eine der h0chsten Suizidraten innerhalb des westlichen Europas auf. Zwar sind in einer erfreulichen - bislang in ihren Ursachen aber kaum erfassten - Entwicklung die S- zidhfiufigkeiten - in Osterreich insgesamt und auch der Steiermark - seit den 1990er Jahren im Rackgang befindlich, dennoch sind es Jahr ft~r Jahr immer noch erschreckend viele Menschen, die ihrem Leben vorsfitzlich selbst ein Ende setzen. In den Jahren von 2001 bis 2004 war etwa jeder 50. Todesfall in Osterreich ein so - nannter ,,Selbstmord' (Suizid), in der Steiermark gar jeder 44. Insgesamt t0teten sich den 35 Jahren von 1970 bis 2004 mehr als 62. 500 Osterreicher und Osterreicherinnen selbst, das sind etwa 0,8 % der Bev01kerung; innerhalb der Steiermark waren es mehr als 11. 100, etwa 0,9 % - also nahe jeder 100.

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