Gouvernementalität und Kindheit

Transformationen generationaler Ordnung in Diskursen und in der Praxis
 Taschenbuch
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ISBN-13:
9783531180205
Einband:
Taschenbuch
Erscheinungsdatum:
01.03.2011
Seiten:
190
Autor:
Nektarios Ntemiris
Gewicht:
285 g
Format:
214x149x17 mm
Serie:
Kindheit als Risiko und Chance
Sprache:
Deutsch
Beschreibung:
Transformationen generationaler Ordnung
Mit einem Geleitwort von Prof. Dr. Doris Bühler-Niederberger
In der neueren Kindheitssoziologie versteht sich Kindheit nicht mehr als naturgegebene Tatsache. Es gilt Kindheit, Erwachsensein, Erwachsenwerden etc. in gegebene soziale Zusammenhänge einzuordnen und ähnlich wie Geschlechterverhältnisse als Prinzipien symbolischer Ordnungsweisen zu fassen. Somit werden Generationenverhältnisse als historisch entstandene analysiert, die in ihrer Binarität (mit allen Widersprüchen) über Diskurse und Praktiken ihren sozialen Sinn erhalten. Die Relation zwischen Erwachsenen und Kindern ist dabei als strukturelles Machtverhältnis zu sehen, das beeinflusst wird durch übergeordnete politische und ökonomische Zusammenhänge. Dem Anspruch pädagogischer Autonomie und Freiheit und einer Erziehung zu Autonomie und Freiheit muss somit kritisch begegnet werden.
Aus dem Inhalt:
Transformationen generationaler Ordnung - Gouvernementalität und Subjekt - Neuer Geist des Kapitalismus... und der Pädagogik? - Versuch einer Skizze des pädagogischen Feldes - Vom offenen Zwang zur sanften Gewalt: Die Schule heute - Die doxa des Schülers: Die Schule als Schicksal und Abenteuer - Exkurs: Der aggressive Betrug der autoritären Schule - Zur Aktualität von Erziehungskritik
In der neueren Kindheitssoziologie versteht sich Kindheit nicht mehr als naturgegebene Tatsache. Es gilt Kindheit, Erwachsensein, Erwachsenwerden etc. in gegebene soziale Zusammenhänge einzuordnen und ähnlich wie Geschlechterverhältnisse als Prinzipien symbolischer Ordnungsweisen zu fassen. Somit werden Generationenverhältnisse als historisch entstandene analysiert, die in ihrer Binarität (mit allen Widersprüchen) über Diskurse und Praktiken ihren sozialen Sinn erhalten. Die Relation zwischen Erwachsenen und Kindern ist dabei als strukturelles Machtverhältnis zu sehen, das beeinflusst wird durch übergeordnete politische und ökonomische Zusammenhänge. Dem Anspruch pädagogischer Autonomie und Freiheit und einer Erziehung zu Autonomie und Freiheit muss somit kritisch begegnet werden.
Das Buch wendet sich an Dozierende und Studierende der Soziologie und der Pädagogik sowie an PraktikerInnen im Bereich der Kindheits- und Kultursoziologie.

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