Regierungskommunikation in modernen Demokratien

Eine modellbasierte Analyse sozialpolitischer Diskurse im internationalen Vergleich
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ISBN-13:
9783531179803
Einband:
Taschenbuch
Erscheinungsdatum:
09.12.2010
Seiten:
200
Autor:
Melanie Diermann
Gewicht:
302 g
Format:
215x149x23 mm
Serie:
Studien der NRW School of Governance
Sprache:
Deutsch
Beschreibung:
Die Bedingungen erfolgreicher Regierungskommunikation
Wäre Barack Obama auch in Schweden erfolgreich? Hätte Tony Blair auch als Regierungschef in Deutschland New Deals mit Arbeitssuchenden durchsetzen können, während Gerhard Schröder als Bundeskanzler daran scheiterte? Die vorliegende Untersuchung verfolgt das Ziel zu klären, inwieweit Regierungskommunikation in sozialpolitischen Diskursen von dem jeweiligen institutionellen Kontext moderner Demokratien abhängt, vor dem sie geschieht. Sie erfolgt auf der Basis eines eigenen Modells zur Kontextualisierung von Regierungskommunikation, mit dem Regierungskommunikation in zentralen sozialpolitischen Diskursen in fünf Länderbeispielen moderner Demokratien analysiert und verglichen wird. Daraus resultiert eine politikwissenschaftlich neue Einordnung von Regierungskommunikation, die beispielsweise eine systematische Einschätzung hinsichtlich der Möglichkeit zur Übertragbarkeit von erfolgreichen Kommunikationsstrategien bietet. "Von Obama lernen" könnten damit künftig auch Regierungen in Großbritannien, Schweden oder Nordrhein-Westfalen - und zwar ohne Gefahr zu laufen, am "blinden" Imitieren zu scheitern.
Untersuchungsrahmen und Modellentwicklung - Anwendung des Modells in fünf Länderanalysen - Fazit
Wäre Barack Obama auch in Schweden erfolgreich? Hätte Tony Blair auch als Regierungschef in Deutschland New Deals mit Arbeitssuchenden durchsetzen können, während Gerhard Schröder als Bundeskanzler daran scheiterte? Die vorliegende Untersuchung verfolgt das Ziel zu klären, inwieweit Regierungskommunikation in sozialpolitischen Diskursen von dem jeweiligen institutionellen Kontext moderner Demokratien abhängt, vor dem sie geschieht. Die Beantwortung dieser Fragestellung erfolgt auf der Basis eines eigenen Modells zur Kontextualisierung von Regierungskommunikation. Auf dieser Basis wird Regierungskommunikation in zentralen sozialpolitischen Diskursen in fünf Länderbeispielen moderner Demokratien analysiert und verglichen. Daraus resultiert eine politikwissenschaftlich neue Einordnung von Regierungskommunikation, die künftig eine systematischere Einschätzung hinsichtlich der Übertragbarkeit von erfolgreichen Kommunikationsstrategien von Land A auf Land B ermöglicht. "Von Obama lernen" können auf diese Weise in Zukunft auch Regierungen in Großbritannien, Schweden oder Nordrhein-Westfalen - und zwar ohne dass sie Gefahr laufen, am "blinden" Imitieren zu scheitern.

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