Gläubiger, Schuldner, Arme

Netzwerke und die Rolle des Vertrauens
 Taschenbuch
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ISBN-13:
9783531171906
Einband:
Taschenbuch
Erscheinungsdatum:
20.05.2010
Seiten:
191
Autor:
Curt Wolfgang Hergenröder
Gewicht:
285 g
Format:
211x151x19 mm
Sprache:
Deutsch
Beschreibung:
Netzwerke und die Rolle des Vertrauens
Mit einem Geleitwort von Prof. Dr. Anton Pelinka
Armut und finanzielle Überforderung privater Haushalte sind zu einem gesellschaftspolitischen Problem ersten Ranges geworden. Allein in Deutschland gelten rund 10 % der über 18-Jährigen als überschuldet. Für die nächsten Jahre wird angesichts der wirtschaftlichen und sozialen Entwicklung ein weiterer Anstieg armutsbedingter Problemlagen und von Privatinsolvenzen prognostiziert. Maßnahmen zur Unterstützung von armen und zahlungsunfähigen Personen sowie Präventionsstrategien zur Vermeidung von Armut und Überschuldung werden dringend notwendig. Der Forscherverbund "Gesellschaftliche Abhängigkeiten und soziale Netzwerke" der Universitäten Mainz und Trier hat es sich, gefördert durch die Exzellenzinitiative des Landes Rheinland-Pfalz, zur Aufgabe gemacht, die verschiedenen Facetten der Schuldenproblematik in transdisziplinärer Zusammenarbeit zu hinterfragen. Ziel der Forschergruppe, deren Mitglieder aus der Erziehungswissenschaft, der Geschichte, der Kriminologie, den Rechtswissenschaften, der Sozialmedizin sowie der Wirtschaftspädagogik kommen, ist die nähere Erforschung der Ursachenzusammenhänge zwischen der Entstehung von Armut und Schulden, den Auswirkungen dieser Problemlagen auf die wirtschaftliche, rechtliche, soziale und gesundheitliche Lebenssituation sowie dem Bewältigungshandeln der daraus resultierenden Probleme.
Netzwerke - Von der Vergangenheit zur Gegenwart.- Die neue Welt der Netzwerke - Ein Paradigma für die Gesellschaft des 21. Jahrhunderts?.- Kredit und Vertrauen in der römischen Oberschicht.- Vertrauen und Kredit in der frühneuzeitlichen Stadt.- Rheingraf Carl Magnus von Grehweiler - Ein hochadliger Verschwender des 18. Jahrhunderts.- Finanzielle Verhältnisse als kriminologischer Indikator sozialer Einbindung.- Netzwerkbildung unter Bedingungen von Armut und Migration.- Soziale Integration in der Überschuldung - Wie bedeutsam ist dies für die Gesundheit?.- Thesenvorträge zur Netzwerkbedeutung aus Sicht einzelner Wissenschaftsdisziplinen.- Netzwerke in der Wirtschaftspädagogik.- Netzwerke in der Neueren Geschichte.- Netzwerke in der Rechtswissenschaft.- Netzwerke in der Politikwissenschaft.- Netzwerke aus ethnologischer Perspektive.- Netzwerke in den Geschichtswissenschaften.
Armut und finanzielle Überforderung privater Haushalte sind zu einem gesellschaftspolitischen Problem ersten Ranges geworden. Allein in Deutschland gelten rund 10 % der über 18-Jährigen als überschuldet. Für die nächsten Jahre wird angesichts der wirtschaftlichen und sozialen Entwicklung ein weiterer Anstieg armutsbedingter Problemlagen und von Privatinsolvenzen prognostiziert. Maßnahmen zur Unterstützung von armen und zahlungsunfähigen Personen sowie Präventionsstrategien zur Vermeidung von Armut und Überschuldung werden dringend notwendig. Der Forscherverbund "Gesellschaftliche Abhängigkeiten und soziale Netzwerke" der Universitäten Mainz und Trier hat es sich, gefördert durch die Exzellenzinitiative des Landes Rheinland-Pfalz, zur Aufgabe gemacht, die verschiedenen Facetten der Schuldenproblematik in transdisziplinärer Zusammenarbeit zu hinterfragen. Ziel der Forschergruppe, deren Mitglieder aus der Erziehungswissenschaft, der Geschichte, der Kriminologie, den Rechtswissenschaften, der Sozialmedizin sowie der Wirtschaftspädagogik kommen, ist die nähere Erforschung der Ursachenzusammenhänge zwischen der Entstehung von Armut und Schulden, den Auswirkungen dieser Problemlagen auf die wirtschaftliche, rechtliche, soziale und gesundheitliche Lebenssituation sowie dem Bewältigungshandeln der daraus resultierenden Probleme.

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