Europäische Publikumsöffentlichkeiten

Ein pragmatischer Ansatz
 Taschenbuch
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ISBN-13:
9783531171661
Einband:
Taschenbuch
Erscheinungsdatum:
17.11.2009
Seiten:
284
Autor:
Swantje Lingenberg
Gewicht:
370 g
Format:
209x150x18 mm
Serie:
Medien - Kultur - Kommunikation
Sprache:
Deutsch
Beschreibung:
Ein pragmatischer AnsatzGoing beyond the usual regional perspective to afford a uniquely global and interdisciplinary view of agricultural trends in the world's mountain ranges, this volume explores the potential contribution of high-altitude farming to food and biofuel production.
Soziale Konstrukte wie (europäische) Öffentlichkeiten entstehen nicht allein durch die Generierung und massenmediale Vermittlung politischer Inhalte, sondern letztlich in den kommunikativen Praktiken und Anschlusshandlungen der Menschen auf der Publikumsebene. Ziel dieser Arbeit ist es, die Rolle des Publikums bei der Herstellung europäischer Öffentlichkeit theoretisch und empirisch herauszuarbeiten. Es wird ein pragmatischer Theorieansatz entwickelt, demzufolge die Menschen auf der Basis ihrer Medienrezeptionen Betroffenheit von EU-politischen Entscheidungen und Problemlagen wahrnehmen und in entsprechende Diskurse eintreten. Durch die diskursive Aneignung und Lokalisierung des Rezipierten in ihren jeweiligen politischen, kulturellen und sozialen Kontexten werden die Mediennutzer von Mitgliedern eines Medienpublikums zu denen eines Öffentlichkeit konstituierenden Bürgerpublikums. Empirisch untersucht werden die Aneignungs- und Sinngebungsprozesse durch das Publikum sodann im Rahmen qualitativer Fallstudien am Beispiel der EU-Verfassungsdebatte in Frankreich, Italien und Deutschland.
Einleitung - Öffentlichkeit - Europäische Öffentlichkeit - Ein pragmatischer Ansatz europäischer Öffentlichkeit - Fallstudien zur Verfassungsdebatte in Frankreich, Italien und Deutschland - Europäische Öffentlichkeit: Öffentlichkeit ohne Publikum?
The public sphere does not begin and end when media content reaches an audience; this is but one step in larger communication and cultural chains that include how the media output is received, discussed made sense of, re-interpreted, circulated among and utilized by publics, that is, citizens (Dahlgren 2009: 74) Europa scheint uns in mancherlei Hinsicht schon so selbstverständliche Realität zu sein, dass wir über die historische Besonderheit dieser Realität gar nicht mehr nachdenken. Wir können problemlos in unsere europäischen Nachbarländer verreisen und müssen dabei noch nicht einmal den Reisepass oder entsprech- de Devisen mitnehmen. Wir können einen Job in Belgien, Finnland oder Por- gal annehmen, und ein Schüleraustausch oder ein Auslandssemester in London, Paris oder Mailand sind schon lange keine Besonderheiten mehr. Dass wir die Staatsgrenze eines anderen EU-Landes überqueren, merken wir mitunter nur noch daran, dass das Handy uns mit einem neuen Netzanbieter begrüßt. So selbstverständlich uns der europäische Einigungsprozess also in mancherlei Hinsicht schon ist, so fremd und unverständlich erscheint uns zuweilen das europapolitische Entscheidungs- und Regierungshandeln der EU-Akteure in Brüssel. Als Raumschiff wird das Brüsseler Machtzentrum bisweilen auch bezeichnet so weit weg und entrückt scheint es seinen Bürgern zu sein.

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