AHA-BUCH

Bildungsentscheidungen als sozialer Prozess

Eine Untersuchung in ostdeutschen Familien
 Taschenbuch
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ISBN-13:
9783531145211
Einband:
Taschenbuch
Erscheinungsdatum:
01.06.2005
Seiten:
345
Autor:
Christine Steiner
Gewicht:
454 g
Format:
214x149x19 mm
Sprache:
Deutsch
Beschreibung:

In einer Reihe sozialstatischer Angaben zu den Bildungsplänen, die Jugendliche im Anschluss an die allgemein bildende Schule verwirklichen wollen, waren in den 90er Jahren deutliche, anhaltende und erwartungswidrige Unterschiede zwischen ost- und westdeutschen Jugendlichen zu verzeichnen. Dies provozierte sozialwissenschaftliche Erklärungsversuche, in denen jedoch weder die für eine Transformationsgesellschaft wahrscheinliche Veränderung in den Handlungsressourcen noch in den Sozialbeziehungen ausreichend berücksichtigt wurden. Christine Steiner behebt dieses Defizit. Auf der Basis von Interviews mit ostdeutschen Familien zeigt sie, wie sich die veränderten Handlungsvoraussetzungen in eine spezifische, familiäre Übergangspraxis umsetzen, die die Ost-West-Unterschiede verständlich werden lassen.
Aus dem Inhalt:Wider die Erwartungen: Übergangspläne ostdeutscher Schüler/innen in den 90er Jahren - Krise, Gewohnheit oder Sinnsuche? - Fragmentierte Welten: Theoretische Ansätze zur Erklärung von Bildungs- und Berufswahlen - Bildungs- und Berufswahlen: Übergangswege und Realisierungsleistungen - Bildungs- und Berufswahlen: Regeln des Ausbildungs- und Beschäftigungssystems - Kapitalbesitz und Anlagestrategien: Noten, Beziehungen und Haushaltsbudgets u.a.
In einer Reihe sozialstatischer Angaben zu den Bildungsplänen, die Jugendliche im Anschluss an die allgemein bildende Schule verwirklichen wollen, waren in den 90er Jahren deutliche, anhaltende und erwartungswidrige Unterschiede zwischen ost- und westdeutschen Jugendlichen zu verzeichnen. Dies provozierte sozialwissenschaftliche Erklärungsversuche, in denen jedoch weder die für eine Transformationsgesellschaft wahrscheinliche Veränderung in den Handlungsressourcen noch in den Sozialbeziehungen ausreichend berücksichtigt wurden. Christine Steiner behebt dieses Defizit. Auf der Basis von Interviews mit ostdeutschen Familien zeigt sie, wie sich die veränderten Handlungsvoraussetzungen in eine spezifische, familiäre Übergangspraxis umsetzen, die die Ost-West-Unterschiede verständlich werden lassen.