AHA-BUCH

Bild und Habitus

Sinnbildungsprozesse bei der Rezeption von Fotografien
 Taschenbuch
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ISBN-13:
9783531142937
Einband:
Taschenbuch
Erscheinungsdatum:
01.04.2006
Seiten:
416
Autor:
Burkard Michel
Gewicht:
538 g
Format:
213x151x14 mm
Sprache:
Deutsch
Beschreibung:

Zur Medienrezeption auf Basis des milieuspezifischen HabitusAt long last, here is a practice-oriented manual of medical oncology and hematology ideal for day-to-day use when caring for patients with hematologic and neoplastic diseases. It offers reliable advice on almost every circumstance that is likely to be encountered.
Bilder zeichnen sich durch eine eigentümliche Kombination von ikonischer Exaktheit und semantischer Unbestimmtheit aus: Obwohl auf den ersten Blick zu sehen ist, was auf einem gegenständlichen Bild ,drauf' ist, bleibt sein Sinn oftmals offen und vieldeutig. Erst in der Interaktion mit den Rezipierenden bildet sich der Sinn - und verändert sich mit ihnen. Wie die sinnerzeugende Interaktion abläuft, untersucht Burkard Michel unter Bezug auf die Habitustheorie Pierre Bourdieus und macht sie damit für die Medienrezeptionsforschung fruchtbar. Rezeptionsprozesse auf Basis des milieuspezifischen Habitus sind demnach nicht als rationalistische Akte ,reiner Erkenntnis', sondern als praktisches Handeln zu begreifen, das sich "jenseits von Bewusstsein und diskursivem Denken" (Bourdieu) vollzieht. Um diese präreflexive Sinnebene bei der Rezeption von Bildern empirisch zu rekonstruieren, wendet der Autor die Dokumentarische Methode nach Ralf Bohnsack in Verbindung mit dem Gruppendiskussionsverfahren exemplarisch an und entwickelt so die Umrisse einer "praxeologischen Rezeptionsforschung".
Das Bild: Anschauliche Evidenz und polyseme Textualität - Die Rezipierenden: Der Habitus als 'sozialisierte Subjektivität' - Der Sinn: Interaktionsprodukt von Bild und Rezipierenden - Empirische Fallrekonstruktionen - Methodologie und Methode - Rezeption eines syntagmatisch offenen Bildes - Rezeption eines syntagmatisch geschlossenen Bildes
Bilder zeichnen sich durch eine eigentümliche Kombination von ikonischer Exaktheit und semantischer Unbestimmtheit aus: Obwohl auf den ersten Blick zu sehen ist, was auf einem gegenständlichen Bild 'drauf' ist, bleibt sein Sinn oftmals offen und vieldeutig. Erst in der Interaktion mit den Rezipierenden bildet sich der Sinn - und verändert sich mit ihnen. Wie die sinnerzeugende Interaktion abläuft, untersucht Burkard Michel unter Bezug auf die Habitustheorie Pierre Bourdieus und macht sie damit für die Medienrezeptionsforschung fruchtbar. Rezeptionsprozesse auf Basis des milieuspezifischen Habitus sind demnach nicht als rationalistische Akte 'reiner Erkenntnis', sondern als praktisches Handeln zu begreifen, das sich "jenseits von Bewusstsein und diskursivem Denken" (Bourdieu) vollzieht. Um diese präreflexive Sinnebene bei der Rezeption von Bildern empirisch zu rekonstruieren, wendet der Autor die Dokumentarische Methode nach Ralf Bohnsack in Verbindung mit dem Gruppendiskussionsverfahren exemplarisch an und entwickelt so die Umrisse einer "praxeologischen Rezeptionsforschung".