AHA-BUCH

Die Selbstbeobachtungsfalle

Grenzen und Grenzgänge des Medienjournalismus
 Taschenbuch
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ISBN-13:
9783531142159
Einband:
Taschenbuch
Erscheinungsdatum:
01.03.2005
Seiten:
432
Autor:
Michael Beuthner
Gewicht:
554 g
Format:
214x149x24 mm
Sprache:
Deutsch
Beschreibung:

In dem Band arbeiten Medienjournalisten sowie Medien- und Kommunikationswissenschaftler aus ihren je unterschiedlichen Zugängen aktuelle Aufgaben, praktische Fallbeispiele und zukunftsweisende Ausblicke journalistischer Selbstbeobachtung heraus und legen den Finger auf die dabei entstehenden wunden Punkte. Dazu werden Grenzen und Grenzgänge des Medienjournalismus aufgezeigt und in eine notwendige Diskussion um die Profilierung zukünftiger Medienbeobachtung und -kritik überführt. Anders als rein akademisch geführte Debatten setzen sich die Beiträge praxisnah und gewollt (selbst-)kritisch mit der vermeintlichen Selbstbeobachtungsfalle auseinander.
Zum Geleit: Ein Blick zurück. Der Wandel der Medienpublizistik.- Zur Einführung: Internal Affairs - oder: die Kunst und die Fallen medialer Selbstbeobachtung.- Aufgaben.- Stars, Skandale, Sensationen - und immer an den Leser denken. Entscheidungskriterien und Thematisierungsstrategien des Medienjournalismus.- Zu viel Durchblick stört: Das Dilemma des Medienressorts.- Der "Über-Journalist" - Versuch einer Konturierung medienjournalistischer Kompetenzbereiche und Berichterstattungsfelder.- Monopoly statt Medientheater. Der Journalismus über Medien übersieht das Primat der Ökonomie.- Zwischen Ökonomisierung und Kollegenorientierung: Zur organisatorischen und beruflichen Institutionalisierung des Medienjournalismus.- Nur für Insider: Selbstkritik unter Ausschluss der Öffentlichkeit.- Grenzgänge zwischen Kritik und Humor. Fernsehkritik im Fernsehen.- Unerhört? Medienjournalismus im Radio.- Gesteuerte Exklusivität - Medienjournalismus und das SpannungsVerhältnis von Politik und Medien.- Analysen.- "Wir stürzen ab."Mediale Selbstbespiegelung zwischen Integrität und Indiskretion am Beispiel Michel Friedman.- Pressefreiheit vs. Privatsphäre. Eine Studie zur Kritik journalistischen Fehlverhaltens.- Das Gebührenduell.- Von Canale Grande bis Zapp. Ein Vergleich von Medienmagazinen im privaten und öffentlich-rechtlichen Fernsehen.- There is no Business like Media Business. Die Harald Schmidt Show - Gegenstand und Initiator von Medienjournalismus.- Information und Kritik. Anspruch und Realität des Medienjournalismus am Beispiel der taz-Medienseite flimmern und rauschen.- Die Synergie AG. Das Zusammenspiel von Medienberichterstattung, Marketing und PR am Beispiel DSDS.- Planet B. Ein Blick auf Unabhängigkeit und Transparenz im Bertelsmann-Universum.- Ausblicke.- Der Selbstzerstörungsjournalismus oder: Wie die nicht-autonome Medienbeobachtung zur autonomen Korrekturinstanz werden kann.- Vorsicht, Nestbeschmutzer! Medienkritik in der Pressekrise.- Wenn sich der Dienstmann krank meldet - Zur Zukunft der Medien-Branchendienste.- Vorbildliche Medienkritik - oder,media gossip'? Medienjournalismus in den USA.- Medienjournalismus als Korrektiv der Kriegsberichterstattung?.- Die Selbstüberbietungsspirale. Probleme und Perspektiven journalistischer Krisenberichterstattung.- Wider den Fluch der Flüchtigkeit. Plädoyer für ein audiovisuelles Medienarchiv.- Braucht Kritik Wissenschaft?.- "Medienjournalisten: Watchdogs oder Schoßhündchen?"Ein Gespräch über Macht und Machtlosigkeit medialer Selbstkontrolle (Transkription und redaktionelle Bearbeitung: Sandra Hofmann).- Können Medien sich selbst beobachten? Ein persönliches Nachwort.- Zu den Herausgebern und Autoren.
In dem Band arbeiten Medienjournalisten sowie Medien- und Kommunikationswissenschaftler aus ihren je unterschiedlichen Zugängen aktuelle Aufgaben, praktische Fallbeispiele und zukunftsweisende Ausblicke journalistischer Selbstbeobachtung heraus und legen den Finger auf die dabei entstehenden wunden Punkte. Dazu werden Grenzen und Grenzgänge des Medienjournalismus aufgezeigt und in eine notwendige Diskussion um die Profilierung zukünftiger Medienbeobachtung und -kritik überführt. Anders als rein akademisch geführte Debatten setzen sich die Beiträge praxisnah und gewollt (selbst-)kritisch mit der vermeintlichen Selbstbeobachtungsfalle auseinander.