AHA-BUCH

Journalismusjournalismus

Funktion, Strukturen und Strategien der journalistischen Selbstthematisierung
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ISBN-13:
9783531142050
Einband:
Book
Erscheinungsdatum:
15.07.2004
Seiten:
436
Autor:
Maja Malik
Gewicht:
733 g
Format:
240x170x23 mm
Sprache:
Deutsch
Beschreibung:

Was kann Journalismus über Journalismus leisten?
Die vorliegende Arbeit leistet eine theoretische und empirische Analyse, die die Entscheidungsstrukturen und Thematisierungsstrategien zur journalistischen Selbstthematisierung systematisch nachvollzieht. Sie untersucht die Kommunikationsmechanismen des Journalismus über Journalismus im Kontext einer allgemeinen, funktionalen Journalismustheorie, knüpft dabei an kognitions-theoretische und sozialpsychologische Erkenntnisse zur Selbstwahrnehmung und Selbstbeschreibung an und präzisiert den Begriff der Selbstthematisierung innerhalb der Forschung zu Medienjournalismus, Medien-PR und zur medialen Selbstbezüglichkeit. Mit den Befunden einer fokussierten Journalistenbefragung werden verschiedene Typen der journalistischen Selbstthematisierung differenziert und die Leistungspotenziale sowie die -grenzen dieser speziellen Berichterstattungsform diskutiert.
Aus dem Inhalt:
Vorwort (Miriam Meckel) - Journalistische Selbstthematisierung als Forschungsproblem - Das Selbst der Selbstthematisierung: Das soziale System Journalismus - Die Beobachtung der Beobachtung: Journalistische Reflexivität - Journalismujournalismus - Die Befragung der Beobachter: Eine empirische Analyse der journalistischen Selbstthematisierng - Ergebnisse - Fazit: Journalistische Kommunikation und Kommunkation über Journalismus
Systematische Darstellung der Entscheidungsstrukturen und Thematisierungsstrategien des Journalismus über JournalismusGroße Erwartungen und herbe Enttäuschungen prägen die Diskussion um die journalistische Berichterstattung über Journalismus. Einerseits soll sie als "fünfte Gewalt im Staat", als Garant journalistischer Selbstkontrolle und Qualitätssicherung dienen, andererseits wird ihr "Selbstbeweihräucherung", "Cross-Promotion" und "Nachrichtenunterdrückung" vorgeworfen - denn "eine Krähe hackt der anderen bekanntlich kein Auge aus". Diesen aufgeregten Thesen setzt die vorliegende Arbeit eine theoretische und empirische Analyse entgegen, die die Entscheidungsstrukturen und Thematisierungsstrategien zur journalistischen Selbstthematisierung systematisch nachvollzieht. Sie untersucht die Kommunikationsmechanismen des Journalismus über Journalismus im Kontext einer allgemeinen, funktionalen Journalismustheorie, knüpft dabei an kognitionstheoretische und sozialpsychologische Erkenntnisse zur Selbstwahrnehmung und Selbstbeschreibung an und präzisiert den Begriff der Selbstthematisierung innerhalb der Forschung zu Medienjournalismus, Medien-PR und zur medialen Selbstbezüglichkeit. Mit den Befunden einer fokussierten Journalistenbefragung werden verschiedene Typen der journalistischen Selbstthematisierung differenziert und die Leistungspotenziale sowie die -grenzen dieser speziellen Berichterstattungsform diskutiert.