Demokratie, Recht und soziale Kontrolle im klassischen Athen

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ISBN-13:
9783486566628
Einband:
Taschenbuch
Erscheinungsdatum:
09.10.2002
Seiten:
205
Autor:
Elisabeth Müller-Luckner
Gewicht:
523 g
Format:
244x162x22 mm
Serie:
49, Schriften des Historischen Kollegs
Sprache:
Deutsch
Beschreibung:

Nicht-exklusives Verkaufsrecht für: Gesamte Welt.
David Cohen, Introduction Jon Elster, Norms, Emotions and Social Control William Ian Miller, Weak Legs: Misbehavior before the Enemy Henk S. Versnel, Writing Mortals and Reading Gods. Appeal to the Gods as a Dual Strategy in Social Control Christopher A. Faraone, Curses and Social Control in the Law Courts of Classical Athens Cynthia Patterson, The Polis and the Corpse: the Regulation of Burial in Democratic Athens Gerhard Thür, Two 'Curses from Mantineia (IPArk 8, IG V2, 262), Prayers for Justice, and Oaths Karl-Joachim Hölkeskamp, Nomos, Thesmos und Verwandtes. Vergleichende Überlegungen zur Konzeptualisierung geschriebenen Rechts im klassischen Griechenland Alberto Maffi, Gesetzgebung und soziale Ordnung in Platons Nomoi Jochen Martin, Formen sozialer Kontrolle im republikanischen Rom Lin Foxhall, Social Control, Roman Power and Greek Politics in the World of Plutarch John L. Comaroff, Out of Control: an Afterword
Die im vorliegenden Band dokumentierte Tagung hatte es sich zum Ziel gesetzt, eine genauso internationale wie interdisziplinäre Forschergruppe zum Thema "Soziale Kontrolle" zu befragen. Wenngleich mit Athen und Rom die antike mediterrane Welt im Vordergrund stand, war der kulturelle und historische Bezugsrahmen großzügig bemessen, so dass aktuelle theoretische Modelle, begriffsgeschichtliche Diskurse und komparative Perspektiven Eingang finden konnten. Die Autor(inn)en nutzten die ganze Bandbreite der Untersuchungsfelder und spürten Formen sozialer Kontrolle in Glaube und Aberglaube, in gesellschaftlichen und sozialen Ge- und Verboten, in Familientraditionen, geschlechtsspezifischen Rollenverständnissen, wirtschaftlichen Netzwerken und nicht zuletzt in politischen Interaktionen auf. Im Ergebnis waren sich alle Forscher(innen) einig: Soziale Kontrolle wird in Staat und Gesellschaft ständig neu erfunden, sie ist nicht starr und endgültig, sondern wandelbar und anpassungsfähig.

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