Die deutsche Reformation zwischen Spätmittelalter und Früher Neuzeit

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ISBN-13:
9783486565652
Einband:
Taschenbuch
Erscheinungsdatum:
17.10.2001
Seiten:
258
Autor:
Thomas A. Brady
Gewicht:
593 g
Format:
238x163x25 mm
Serie:
50, Schriften des Historischen Kollegs
Sprache:
Deutsch
Beschreibung:
Nicht-exklusives Verkaufsrecht für: Gesamte Welt.
Thomas A. Brady, Zur Einführung: The German Reformation between Late Middle Ages and Early Modernity Heiko A. Oberman, The Long Fifteenth Century: In Search of its Profile Ernst Schubert, Vom Gebot zur Landesordnung, Der Wandel fürstlicher Herrschaft vom 15. zum 16. Jahrhundert Manfred Schulze, Zwischen Furcht und Hoffnung. Berichte zur Reformation aus dem Reichsregiment Berndt Hamm, Die reformatorische Krise der sozialen Werte - drei Lösungsperspektiven zwischen Wahrheitseifer und Toleranz in den Jahren 1525 bis 1530 Heinrich Richard Schmidt, Die Reformation im Reich und in der Schweiz als Handlungs- und Sinnzusammenhang Susan C. Karant-Nunn, Patterns of Religious Practice: Nontheological Features Tom Scott, The Reformation and Modern Political Economy: Luther and Gaismair compared Horst Wenzel, Luthers Briefe im Medienwechsel von der Manuskriptkultur zum Buchdruck Constantin Fasolt, Europäische Geschichte, zweiter Akt: Die Reformation
Auch der Umgang der Historiker mit der deutschen Reformation des frühen 16. Jahrhunderts kennt Konjunkturen. Aus dem Tal des Desinteresses, in das die Forschung sie zwischen 1918 und 1960 hat fallen lassen, ist sie strahlend wieder auferstanden. Längst nicht mehr das epochemachende Ereignis in der Geschichte der deutschen Nation, als das Ranke sie ein- und zugeordnet hatte, wird die Reformation heute zwischen Spätmittelalter und Frühmoderne verortet und bewusst in das europäische Beziehungsgeflecht eingebunden. Nichtsdestoweniger folgen die Beiträge des vorliegenden Bandes unterschiedlichen Deutungsansätzen, interpretieren die Reformation des 16. Jahrhunderts aus dem Geist des 14. und vor allem des langen 15. Jahrhunderts, setzen sie in Bezug zum Wandel fürstlicher Herrschaft und der Entwicklung kommunaler Eigenständigkeiten, der Krise bürgerlichen Wertedenkens und wirtschaftlicher Umbrüche. Theologische Neubestimmungen und kirchliche Verfallserscheinungen werden vor dem Hintergrund einer langfristigen individuellen und kollektiven Emanzipation diskutiert - wobei mit der Betonung eines derartigen prozessualen historischen Kontinuums eine Änderung der Sprachregelung einhergeht, die die Reformation zu einer Reformation werden lässt.

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